Ethereum Schock Prognose von Vitalik Buterin: Knacken Quantencomputer ETH schon 2028?

Ethereum Schock Prognose von Vitalik Buterin Knacken Quantencomputer ETH schon 2028?

Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin sorgt mit einer schockierenden Prognose für Aufsehen: Demnach können Quantencomputer Ethereum (ETH) schon viel früher als gedacht knacken – nämlich bereits 2028! Kann das Ethereum Upgrade Kohaku daran etwas ändern und Ethereum quantensicher machen? Wie ernst ist die Lage?

Ethereum und Quantencomputer: Wie ernst ist die Lage?

Schreckgespenst Quantencomputer: Es geistert seit Monaten durch die Krypto-Branche, lässt viele Anleger und Analysten irritiert zurück. Sind Quantencomputer eine ernstzunehmende Bedrohung für Kryptowährungen – und zwar viel früher als befürchtet? Denn: Die Sicherheit der meisten Coins basiert auf kryptografischen Verfahren, die durch ausreichend flotte Quantencomputer ausgehebelt werden können. Knacken die superschnellen Computer die Verschlüsselung von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Co. zeitnah – und ermöglichen somit einen Diebstahl der Gelder?

Das glauben nicht nur viele Computer-Experten – auch ETH-Erfinder Vitalik Buterin warnt in einer neuen Ethereum Prognose davor. Die Top-Krypto-Analysten von Wu Blockchain beispielsweise schreiben ihren mehr als 540.000 Followern auf X:

„Vitalik Buterin warnte auf der Devconnect-Konferenz, dass die Kryptografie mit elliptischen Kurven vor den US-Präsidentschaftswahlen 2028 durch Quantencomputer geknackt werden könnte, und forderte Ethereum auf, innerhalb von vier Jahren auf quantenresistente Kryptografie umzustellen.“

Demnach tickt die Uhr also gewaltig: 2025 ist fast vorbei, es bleiben den Top-Kryptowährungen der Prognose nach also nur noch 2026 und 2027 – dann seien Quantencomputer mächtig genug, um die Kryptographie der Assets zu brechen. Die Prognose sorgt natürlich für massive Unruhe unter vielen Anlegern. Viele fragen sich: Was bedeutet die Ethereum Prognose wirklich – droht im Extremfall ein Totalverlust?

Kurz unter 3.000 Dollar! Der Ethereum-Tageschart. Bild: Coinmarketcap.com

Die Vorhersage kommt – wie so oft – genau zur falschen Zeit: Ethereum (ETH) sieht sich auf dem Wochenchart ohnehin enorm unter Druck, musste -11,33 Prozent seines Wertes abgeben. Über Nacht ist der ETH Kurs sogar kurz unter die $3K-Marke gefallen, hat 2.995 Dollar angezapft. Die Bullen konnten allerdings tiefere Verluste vermeiden – innerhalb der letzten 24 Stunden hat sich die Kryptowährung Nummer 2 um +0,76 Prozent erholt. Aktueller Preis: 3.097 Dollar.

Doch die Frage bleibt: Wie ernst ist also die Lage für Ethereum? Quantencomputer machen immer schnellere Fortschritte – und seit Wochen erscheinen immer wieder neue Schätzungen, ab wann die Superrechner klassische Verschlüsselungen wie ECDSA oder RSA knacken könnten. Die jüngste Warnung, dass dies bereits 2028 möglich sein könnte, hat besonderes Gewicht, weil sie von Buterin selbst stammt – einem der wichtigsten Entwickler der Krypto-Branche. Was ist also dran an seiner Ethereum-Prognose? Steuert der Coin auf die Bedeutungslosigkeit zu? Wie ist der Stand der Dinge?

Hat Ethereum Zukunft?

Die Mehrheit der Experten geht aktuell zwar eher davon aus, dass entsprechend performante Quantencomputer frühestens ab 2030, eher ab 2040 einsatzbereit sein werden. Aber: Die Möglichkeit eines früheren Durchbruchs existiert – und das allein reicht aus, um bei Anlegern die Alarmglocken auszulösen. Sollte ein Angreifer tatsächlich in der Lage sein, nur anhand der öffentlichen Adressen die Zugangsschlüssel berechnen zu können, wären praktisch sämtliche Coins in Gefahr – denn:

  • Alle Ethereum-Adressen, deren öffentliche Schlüssel bereits bekannt sind (etwa durch ältere Wallets), wären angreifbar.
  • Auch neue Transaktionen sind gefährdet, sofern die genutzte Technik nicht rechtzeitig durch quantensichere ersetzt wurde.
  • Der breitere Krypto-Markt wäre ebenfalls davon betroffen, eine Panik ist nicht unwahrscheinlich – ähnlich wie bei großen Hacks oder Systemfehlern. Anleger sollten in dem Fall mit einem brutalen Absturz rechnen – der technischen Analyse zufolge kann Ethereum allerdings auf Unterstützung bei 1.200 Dollar zählen. Ein Fall auf 0 Dollar ist unwahrscheinlich: Entwickler würden voraussichtlich Notfall-Upgrades installieren und so womöglich Schlimmeres verhindern.

Bullish für Ethereum: Mit „Kohaku“ hat Vitalik Buterin gerade ein neues Upgrade für Ethereum (ETH) vorgestellt. Kohaku soll Skalierbarkeit, Finalität und Sicherheit des Netzwerks erhöhen – und Ethereum in puncto Anonymität auf eine völlig neue Ebene hieven. Ethereum arbeitet schon länger am Übergang zu quantensicherer Technologie. Kommt dieser Vorsprung der Smart-Contract-Plattform jetzt zugute?

Wichtig: Kohaku bringt nicht automatisch quantensichere Signaturverfahren und ähnlich notwendige Schutzmechanismen mit sich. Sprich: Kohaku selbst ist kein Anti-Quanten-Schutzschild. Aber: Das Kohaku-Upgrade stärkt Ethereum in mehreren Bereichen, sorgt beispielsweise für eine flexiblere Architektur für zukünftige Upgrades. Und genau diese Flexibilität macht es für Ethereum leichter, später quantensichere Technologie zu integrieren.

Für die langfristige Ethereum Prognose bedeutet das: Eine Lösung muss her – ein Crash auf 0 Dollar ist zum jetzigen Zeitpunkt aber unwahrscheinlich. Wer Ethereum kaufen möchten, sollte die Debatte um Quantencomputer zwar ernst nehmen – aktuell bleibt jedoch noch genug Zeit für die Ethereum-Entwickler, um zu reagieren.

Zuletzt aktualisiert am 19. November 2025

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