Während viele Trader zwischen den Jahren Risiko runterfahren, arbeitet das Solana-Ökosystem an einem der größten Wachstumshebel: Reibung raus, Nutzer rein. Zwei der wichtigsten Solana-Wallets (Phantom und Solflare) treiben Prediction Markets direkt in die App – und die Solana Foundation liefert mit Kora Infrastruktur, die ein altes Problem löst: „Zu wenig SOL für Fees“. Wenn Onboarding einfacher wird, steigen Nutzung und Transaktionsaktivität typischerweise zuerst in den Wallets, und erst danach im Kurs. Genau deshalb schauen Anleger kurz vor Neujahr so genau auf diese Releases. Denn das Solana-Ökosystem offenbart weiterhin hohe Aktivität und zielt auf Wachstum in 2026:
Phantom: Prediction Markets für „eligible users“ – integriert statt ausgelagert
Phantom hat Prediction Markets für alle „eligible users“ geöffnet und setzt dabei auf eine Integration von Kalshi über DFlow. Der entscheidende Punkt: Nutzer sollen Events entdecken, Positionen handeln und sogar live mit anderen Teilnehmern interagieren, ohne die Wallet zu verlassen.
Laut Phantom ist das Feature aktuell mobile-first und zudem nicht in allen Jurisdiktionen verfügbar – ein Hinweis darauf, dass die Ausrollung regulatorisch sauber segmentiert wird.
Phantom bringt also Kalshi-Märkte in eine Wallet mit zig Millionen Nutzern und macht „Trading wie Token-Swaps“ zur UX-Norm. Für Solana ist das bullisch, weil jede zusätzliche In-Wallet-Activity meist mehr On-Chain-Flows und App-Nutzung nach sich zieht.
BREAKING: @phantom, with over 20 million users, to integrate tokenized @Kalshi prediction markets, powered by Solana & @dflow 🔥🔥🔥 pic.twitter.com/wnc0Dd0kgl
— Solana (@solana) December 12, 2025
Solflare: Zero-Fee/Zero-Gas Prediction Markets – die „Kosten-Hürde“ fällt
Solflare hat ebenfalls Prediction Markets eingeführt – und bewirbt sie als „zero fee/zero gas“. In der Praxis heißt das: Die Wallet senkt die sichtbaren Einstiegskosten für Nutzer, die sonst bei kleinen Trades sofort an Gebühren oder Komplexität hängen bleiben.
Mehrere Meldungen verweisen auf Kalshi als Partner und eine binäre Yes/No-Logik, die das Produkt bewusst einfach hält.
Introducing: Prediction Markets
Trade real-world outcomes and trends.
→ Sports, politics, crypto, culture, tech & more.All inside the wallet you already love, with ZERO additional fees, powered by @Kalshi, enabled by @dflow.
Everyone has a take. Now you can trade on it. ↓ pic.twitter.com/h23O4Ee724
— Solflare – The Solana Wallet (@solflare) December 26, 2025
Solflare überträgt das bekannte Token-Swap-Prinzip konsequent auf Prediction Markets und senkt damit die Einstiegshürde deutlich. Nutzer handeln Prognosen direkt mit USDC, ohne neue Mechaniken lernen zu müssen. Jeder Markt ist bewusst simpel aufgebaut und kennt nur zwei Ausgänge: „Yes“ oder „No“. Der Ablauf ist vollständig in die Wallet integriert – von der Marktauswahl über Einsatzhöhe bis zur Ausführung. Positionen lassen sich jederzeit vorzeitig schließen oder bis zur Auflösung halten.
Besonders relevant ist der Fokus auf Real-World-Events aus Politik, Sport, Tech oder Krypto, da sich Marktstimmungen hier oft schneller ändern als klassische Nachrichten. Damit positioniert Solflare Prediction Markets als alltägliches Finanzinstrument – nicht als Nischenprodukt.
Kora: Gebühren in jedem Token zahlen – Solanas Onboarding wird einfacher
Parallel dazu hat die Solana Foundation mit Kora eine Fee-Relayer- und Signing-Node vorgestellt, die eine zentrale UX-Barriere adressiert: Nutzer müssen nicht zwingend SOL halten, um eine Transaktion zu starten. Kora erlaubt, Fees in USDC oder praktisch jedem SPL-Token zu akzeptieren – Apps können Gebühren sogar komplett sponsern.
Introducing Kora, a fee relayer and signing node for the @Solana ecosystem, enabling fee-free transactions, custom fee tokens, and more https://t.co/7wlmeYrbT6 pic.twitter.com/zloRLZ7oD9
— Solana Foundation (@SolanaFndn) December 22, 2025
Die Foundation positioniert Kora damit als Standard-Baustein für „gasless“ Experiences, inklusive sicherer Signing-Optionen für Entwickler. Auf dem offiziellen Launch-Portal wird das sehr klar formuliert: Ziel ist, keine User mehr an „insufficient SOL“ zu verlieren.
Zuletzt aktualisiert am 29. Dezember 2025




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