Der Kryptomarkt präsentiert sich aktuell deutlich schwächer, viele große Coins geraten unter Verkaufsdruck. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei XRP. Der Token verliert auf Wochensicht rund zehn Prozent, während sich der Monatsverlust inzwischen auf etwa 30 Prozent summiert. Damit rutscht XRP deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 1,50 US-Dollar. Die jüngste Marktdynamik deutet auf zunehmende Nervosität unter Anlegern hin, begleitet von verstärkter Kapitalabflüssen und teils hektischen Verkaufsbewegungen.

Ripple Analyse: On-Chain-Daten deuten auf massive Verkäufe hin
Neue On-Chain-Analysen von Glassnode liefern Hinweise auf die Ursachen dieser Entwicklung. Demnach hat XRP zuletzt seine aggregierte Kostenbasis vieler Anleger unterschritten. Das bedeutet vereinfacht, dass ein großer Teil der Halter aktuell unter ihrem durchschnittlichen Einstiegspreis liegt.
Historisch erhöht dies die Wahrscheinlichkeit von Panikverkäufen, da Investoren versuchen, weitere Verluste zu begrenzen. Ein zentraler Indikator ist dabei der sogenannte SOPR-Wert (Spent Output Profit Ratio). Dieser fiel laut Daten von rund 1,16 im Juli 2025 auf aktuell etwa 0,96. Werte unter eins signalisieren, dass Coins überwiegend mit Verlust bewegt oder verkauft werden.
XRP lost its aggregate holder cost basis, triggering panic selling.
• SOPR (7D EMA) fell from 1.16 (Jul ’25) to 0.96 (now)
• Holders are realizing significant losses
• On-chain profitability flipped negative
This setup closely resembles the Sep 2021–May 2022 phase, where SOPR… https://t.co/FejyV1CiuU pic.twitter.com/MYo27V6hTf— glassnode (@glassnode) February 9, 2026
Parallel dazu hat sich die On-Chain-Profitabilität ins Negative gedreht. Anleger realisieren zunehmend Verluste, was typischerweise mit erhöhter Unsicherheit und kurzfristigem Verkaufsdruck einhergeht. Ähnliche Muster zeigten sich bereits zwischen September 2021 und Mai 2022. Damals fiel der SOPR über längere Zeit unter eins, begleitet von einer ausgeprägten Konsolidierungsphase.
In der Folge bewegte sich XRP über Jahre weitgehend seitwärts, ehe erst 2024 wieder eine spürbare Neubewertung einsetzte. Insoweit ist die aktuelle Kursentwicklung durchaus kritisch zu beurteilen. XRP wirkt angeschlagen.
Relative Stärke von HYPER: Besser als XRP?
Während etablierte Kryptowährungen wie XRP zuletzt deutliche Kursverluste verzeichnen und On-Chain-Daten auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeuten, richtet sich ein Teil des Anlegerinteresses zunehmend auf neue Projekte. Gerade in Phasen erhöhter Marktunsicherheit gewinnen technologische Narrative oder innovative Infrastruktur-Ansätze oft an Aufmerksamkeit. Ein Beispiel dafür ist aktuell der Presale von Bitcoin Hyper, der trotz insgesamt schwacher Marktstimmung vergleichsweise stabile Kapitalzuflüsse verzeichnet.
Bitcoin Hyper verfolgt das Ziel, zwei unterschiedliche Blockchain-Welten enger miteinander zu verbinden. Im Kern steht die Kombination der Sicherheit und Markenstärke von Bitcoin mit der hohen Geschwindigkeit und Skalierbarkeit der Solana-Technologie. Technisch basiert das Konzept auf der Solana Virtual Machine sowie einer sogenannten Bridge-Architektur. Diese Infrastruktur soll ermöglichen, Bitcoin-Assets effizienter in schnellere Transaktionsumgebungen zu integrieren, ohne die grundlegende Sicherheit der Bitcoin-Blockchain aufzugeben.

Auffällig ist dabei vor allem das Interesse im Presale: Nach Projektangaben wurden bereits über 31 Millionen Dollar investiert. In einem insgesamt schwachen Marktumfeld wird dies von Beobachtern als Hinweis auf selektives Kapitalinteresse gewertet. Zusätzlich verweist das Projekt auf eine aktuell ausgewiesene Staking-Rendite von rund 38 Prozent APY, was insbesondere für langfristig orientierte Investoren ein zusätzlicher Faktor sein kann. Der Fokus liegt dabei klar auf Infrastruktur und möglicher Layer-2-Adaption rund um Bitcoin.
Durch festgelegte Preisstufen im Presale können sich bei früher Teilnahme direkt erste Buchgewinne ergeben. Der Erwerb erfolgt direkt über die Projektwebsite, indem eine kompatible Wallet verbunden und der Token anschließend per Swap bezogen wird.
Zuletzt aktualisiert am 10. Februar 2026





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