Bitcoin konsolidiert am Wochenende und stabilisiert sich erneut oberhalb von 64.000 US-Dollar. Zuvor sorgte die erneute Eskalation rund um die Straße von Hormus für einen schnellen Rücksetzer, den Käufer jedoch teilweise auffingen. Ob daraus eine nachhaltige Erholung entsteht oder Bitcoin nochmals die jüngsten Tiefs testet, dürfte sich in der kommenden Woche entscheiden.
Neben geopolitischen Risiken stehen mehrere Krypto-Katalysatoren sowie wichtige US-Konjunkturdaten im Fokus, die über Inflationserwartungen, Zinsspekulationen und damit die Risikobereitschaft am Kryptomarkt bestimmen könnten.
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Monad: Netzwerk-Upgrade soll die Transaktionsleistung erhöhen
Bei Monad richtet sich der Blick in der neuen Woche auf die angekündigte schrittweise Einführung eines Netzwerk-Upgrades. Dieses soll die Verarbeitungsgeschwindigkeit weiter erhöhen und damit einen der wichtigsten Wettbewerbsvorteile der EVM-kompatiblen Layer-1-Blockchain ausbauen. Monad positioniert sich als besonders leistungsfähige Alternative zu Ethereum und wirbt mit hoher Transaktionskapazität, kurzen Blockzeiten sowie vollständiger Kompatibilität mit bestehenden Ethereum-Anwendungen und Entwicklerwerkzeugen.
Monad Testnet successfully upgraded to 300 ms blocks (MIP-12).
Mainnet upgrade coming in 1 week. https://t.co/ZDOsTlEe8N
— Keone Hon (@keoneHD) July 9, 2026
Für den MON-Kurs könnte das Upgrade kurzfristig einen fundamentalen Katalysator darstellen. Eine höhere reale Kapazität wäre insbesondere für Anwendungen mit vielen Transaktionen relevant, darunter dezentrale Börsen, Gaming-Projekte und Zahlungsanwendungen. Entscheidend bleibt jedoch, ob die höhere Geschwindigkeit auch unter tatsächlicher Netzwerklast stabil erreicht wird.
Jito startet JTX: Neue Perpetuals-Plattform für Solana
Jito dürfte in der kommenden Woche ebenfalls Aufmerksamkeit erhalten. Am 14. Juli soll JTX breiter starten, nachdem die selbstverwahrte Handelsplattform bereits am 26. Juni für erste Nutzer geöffnet wurde. JTX wird häufig als Perpetuals-DEX bezeichnet, ist allerdings umfassender als eine klassische dezentrale Terminbörse. Geplant ist ein professionelles Onchain-Trading-Terminal, das verschiedene Liquiditätsquellen, Spotmärkte, Perpetual Futures und institutionelle Ausführungswege innerhalb einer Oberfläche zusammenführt.
Jito Labs CEO, @buffalu__ on @jtx_trade:
"JTX is where smart money trades everything."
"We're targeting the pro retail, prosumer trading audience on Solana. We feel there's a gap there."
"A lot of the tools people use today are made for an older era on Solana. The assets… pic.twitter.com/JdlY2oWvka
— Solana (@solana) May 16, 2026
Der Ansatz könnte eine bestehende Schwäche des Solana-Ökosystems adressieren: Liquidität und Handelsfunktionen verteilen sich bislang auf mehrere Anwendungen. JTX soll Orders über DEX- und RFQ-Routen leiten und Nutzern zugleich die Kontrolle über ihre Vermögenswerte lassen. Damit könnte Jito stärker vom wachsenden Onchain-Handel auf Solana profitieren.
Injective Summit: Neue Produkte und Partnerschaften erwartet
Am 16. Juli findet in Washington, D.C. der Injective Summit 2026 statt. Die Veranstaltung steht unter dem Schwerpunkt Tokenisierung und Onchain-Finanzmärkte. Erwartet werden Vertreter aus traditioneller Finanzwirtschaft, Blockchain-Infrastruktur, Politik und institutionellem Kapitalmarkt. Der offizielle Beginn ist für 10:00 Uhr Ortszeit angesetzt. Zusätzlich soll die Veranstaltung per Livestream übertragen werden.
Home to the first federally chartered crypto bank and qualified custodian in the U.S., Anchorage is joining the Injective Summit.
Xochitl Ivory, Institutional Sales Director at @Anchorage, will take the stage to discuss custody, ETFs and public market access to digital assets. pic.twitter.com/ErmwwdSaPa
— Injective 🥷 (@injective) July 10, 2026
Für INJ könnte der Summit insbesondere aufgrund möglicher Produkt- und Partnerschaftsankündigungen relevant werden. Injective hat bereits bestätigt, dass neue Produkte vorgestellt und regulatorische sowie politische Fragen rund um Onchain Finance diskutiert werden sollen. Damit könnte das Projekt seine Positionierung als spezialisierte Blockchain für dezentrale Finanzmärkte, tokenisierte Vermögenswerte und institutionelle Anwendungen weiter schärfen.
Eine Konferenz allein verändert die fundamentale Bewertung des Tokens allerdings nicht. Entscheidend wird sein, ob konkrete Integrationen, neue institutionelle Partner oder tatsächlich nutzbare Produkte präsentiert werden.
Makro-Woche: Inflation, Konsum und Hormus bestimmen den Bitcoin-Kurs
Bereits am Sonntag um 18:00 Uhr US-Ostküstenzeit öffnen wichtige US-Futuresmärkte. Damit erhalten Anleger einen ersten Eindruck, wie traditionelle Märkte die erneute Eskalation an der Straße von Hormus bewerten. Iran erklärte die Meerenge erneut für geschlossen, während die USA und andere Stellen darauf verweisen, dass weiterhin eine südliche Route genutzt werde. Steigende Ölpreise wären für Bitcoin kurzfristig problematisch, da sie Inflationsängste und eine restriktivere Geldpolitik begünstigen könnten.
Key Events This Week:
1. Markets React to Strait of Hormuz Closure – Today, 6 PM ET
2. June CPI Inflation data – Tuesday
3. June PPI Inflation data – Wednesday
4. June Retail Sales data – Thursday
5. July Philly Fed Manufacturing Index – Thursday
6. July MI Inflation…
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) July 12, 2026
Am Dienstag folgen die US-Verbraucherpreise für Juni, am Mittwoch die Erzeugerpreise. Beide Veröffentlichungen erscheinen um 8:30 Uhr ET beziehungsweise 14:30 Uhr deutscher Zeit. Am Donnerstag stehen die Einzelhandelsumsätze und der Philly-Fed-Produktionsindex an.
Am Freitag folgen die vorläufige Verbraucherstimmung und Inflationserwartungen der Universität Michigan. Gleichzeitig beginnt die US-Berichtssaison mit zahlreichen Großbanken; ungefähr zehn Prozent der S&P-500-Unternehmen sollen ihre Zahlen vorlegen. Für Bitcoin wäre eine Kombination aus sinkender Inflation, stabiler Konsumnachfrage und begrenztem Ölpreisanstieg grundsätzlich bullisch.
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Bitcoin Hyper zeigt relative Stärke im schwierigen Marktumfeld
Während etablierte Kryptowährungen weiter mit dem Bärenmarkt kämpfen, entsteht rund um Bitcoin ein neuer Trend: Immer mehr Projekte wollen die hohe Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks mit schnelleren und programmierbaren Layer-2-Lösungen verbinden. Besonders spannend erscheint hier Bitcoin Hyper. Das Projekt zeigt im Presale relative Stärke und hat nach veröffentlichten Angaben bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt – trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds.

Bitcoin Hyper möchte dabei die Vorteile von Bitcoin und Solana kombinieren. Bitcoin soll weiterhin als besonders sichere Abwicklungs- und Settlement-Schicht dienen, während eine auf der Solana Virtual Machine basierende Layer 2 schnelle, günstige und programmierbare Transaktionen ermöglichen soll. Über eine sogenannte Canonical Bridge könnten Nutzer BTC zwischen Bitcoins Layer 1 und der neuen Layer 2 übertragen. Transaktionen sollen gebündelt und mithilfe von Zero-Knowledge-Proofs verifiziert werden, bevor der Netzwerkstatus auf Bitcoin verankert wird.
Zusätzlich bietet das Projekt derzeit Staking-Renditen von rund 36 Prozent APY. Das verstärkt das bullische Presale-Momentum.
Zuletzt aktualisiert am 12. Juli 2026






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