Die Finanzaufsicht Kasachstans hat im vergangenen Jahr den Zugang zu mehr als 1.100 nicht lizenzierten Online-Kryptobörsen blockiert. Das gab Zhanat Elimanov, Chef der Finanzüberwachungsbehörde AFM, bei einem Briefing mit Präsident Kassym-Jomart Tokayev bekannt. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Offensive gegen Finanzkriminalität im digitalen Sektor.
Die gesperrten Plattformen operierten außerhalb des gesetzlichen Rahmens und waren häufig mit Betrugs- und Geldwäscheschemata verbunden. Insgesamt schloss die AFM 1.135 Kriminalfälle ab und erstattete Opfern mehr als 141,5 Milliarden Tenge zurück (umgerechnet etwa 277 Millionen US-Dollar). Zusätzlich zerschlugen die Ermittler 15 kriminelle Netzwerke und 29 illegale Bargelddienstleister.
Schatten-Börsen und Geldwäsche-Netzwerke im Visier
Die Behörden gingen gezielt gegen die Infrastruktur hinter illegalen Krypto-Transaktionen vor. Die AFM schloss 22 sogenannte Schatten-Kryptobörsen, die mutmaßlich Erlöse aus Drogenhandel und Betrug gewaschen hatten.
Mit Unterstützung von 35 Zahlungsdienstleistern deckten die Ermittler kriminelle Geldflüsse von über 2,1 Billionen Tenge auf. Umgerechnet sind das mehr als 4 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus wurden etwa 20.000 Bankkartenkonten eingefroren, die von sogenannten Money Mules für kriminelle Gruppen genutzt wurden.
Parallele Krypto-Hub-Ambitionen
Kasachstan verfolgt derweil eine doppelte Strategie. Während illegale Akteure konsequent verfolgt werden, will sich das Land als regulierter Krypto-Standort in Zentralasien etablieren. Nach dem chinesischen Mining- und Tokenisierungs-Verbot wurde die Republik zu einem Hotspot für Krypto-Mining. 2025 lockerte die Regierung einige Beschränkungen und erweiterte den Handel über das Astana International Financial Centre hinaus.
Dort sind mittlerweile 27 lizenzierte Krypto-Unternehmen tätig, darunter 12 autorisierte Börsen. Das Handelsvolumen auf diesen Plattformen erreichte von Januar bis September 2025 rund 6,8 Milliarden US-Dollar. Zahlungen mit digitalen Assets bleiben jedoch außerhalb des Pilotprojekts CryptoCity verboten.
In den vergangenen Monaten sorgten gleich mehrere Fälle für Aufsehen. Im September beschlagnahmten Behörden 10 Millionen US-Dollar aus einem Pyramidensystem und zerschlugen die Geldwäsche-Plattform RAKS. Im Oktober wurden 130 weitere Börsen geschlossen und dabei fast 17 Millionen US-Dollar sichergestellt.
Bitcoin-Alternative mit Staking-Rendite: Bitcoin Hyper im Presale
Während Kasachstan seinen regulierten Krypto-Markt ausbaut, suchen Anleger weltweit nach neuen Investitionsmöglichkeiten im Bitcoin-Ökosystem. Das Projekt Bitcoin Hyper bietet eine interessante Alternative: Der Token kombiniert das Bitcoin-Narrativ mit einem Staking-Mechanismus, der passive Erträge ermöglicht.
Im laufenden Presale können Investoren $HYPER zu einem vergünstigten Kurs erwerben, bevor der Token an Börsen gelistet wird. Das Staking-Programm verspricht attraktive jährliche Renditen für frühe Unterstützer. Weitere Informationen zum Projekt und den aktuellen Presale-Konditionen finden sich auf der offiziellen Website.
Zuletzt aktualisiert am 13. Januar 2026




Fragen und Antworten
Sie haben eine Frage? Unser Experten-Panel beantwortet gerne Ihre Fragen.