KI Coins stehen unter Beschuss, denn Sam Altman sendet Alarmstufe Rot an alle Mitarbeiter von ChatGPT und OpenAI.
Es droht Gegenwind für die KI-Entwicklungen bei OpenAI, dem Mutterkonzern hinter der Künstlichen Intelligenz von ChatGPT. Sam Altman schwört Mitarbeiter auf Kostendruck und zunehmendem Wettbewerb ein und sendet die höchste interne Alarmstufe Code Red.
Das könnte auch KI Coins, häufig auch als AI Cryptos oder AI Coins bezeichnet, erheblich im Wert mindern. Schließlich nutzen nicht wenige die Daten aus den Ergebnissen der Anfragen bei ChatGPT. Doch es gibt auch Konkurrenz, die jetzt mächtig aufholt und den Gründer des Tech-Startups OpenAI alarmiert.
Das Wichtigste in Kürze:
- Sam Altman sagt: Es wird ungemütlich!
- Warnung an alle Mitarbeiter, Konkurrenzdruck nimmt zu.
- ChatGPT muss besser werden, andere Projekte müssen warten.
- KI Coins kommen ins Taumeln, teils dramatische Verluste.
- Platz doch noch die befürchtete KI Blase?
- Code Red ist die höchste interne Warnstufe bei OpenAI.
Warum warnt der OpenAI-CEO Sam Altman?
Die wachsende Konkurrenz bekommt nun auch mit voller Wucht OpenAI zu spüren. Einst wertvollstes Startup der Welt und jetzt offenbar vor einer der größten Herausforderungen der noch jungen Firmengeschichte. Sam Altman greift dafür zu drastischen Mitteln und sendet Code Red per E-Mail an alle Mitarbeiter.
Die Gründe sind wie so oft vielfältig. Doch es konzentrieren sich einige Marktbedingungen heraus, die dem Konzern inzwischen zu schaffen machen.

Dazu gehören unter anderem der hohe Kostendruck innerhalb des Unternehmens. OpenAI gab über 5,02 Milliarden USD alleine für die Inferenz mit Microsoft Azure aus, und das nur im ersten Halbjahr 2025.
Bei einer solchen Inferenz handelt es sich um die Integration von KI in die Software-Angebote von Microsoft, bei der der Aufruf von Lernmodellen für Chats, Code-Einbettungen und Entwicklungen bereitgestellt wird. Die Bibliothek des Azure AI Programms ist führend bei der serverlosen API-Bereitstellung zur Verwendung von KI-Modellen. Weitere Informationen über die Azure Inferenz gibt’s in diesem Beitrag.

Der Einsatz von KI ist schnell fortgeschritten, vielleicht zu schnell. Es kann auch sein, dass einfach nur mehr Unternehmen dem Ruf des schnellen Geldes von KI-Entwicklungen gefolgt sind und vielleicht hat der ein oder andere Anbieter sogar dabei einige Punkte besser gemacht als der Leitwolf OpenAI.
Auch in den letzten Monaten sind verschiedenen Quellen zufolge die Kosten für die Inferenzen von OpenAI kontinuierlich gestiegen. Von 2024 auf 2025 gab es bereits im September dieses Jahres die Verdopplung der Kosten im Vergleich zum Vorjahr.
Was bedeutet das für KI Coins?
Wenn ein Vorzeigeunternehmen wie OpenAI die Zügel spannt und eine solch hohe Warnung an alle Mitarbeiter verschickt, dann kann man davon ausgehen, es droht ernste Gefahr für den Sektor. Schon lange wurde über das Platzen einer möglichen KI-Blase spekuliert und trotz immens hoher Nvidia-Zahlen blieben die Aktienmärkte weitestgehend ruhig. Das gilt auch für den KI-Sektor bei Kryptowährungen.

Technologische Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz führen zu immer mehr Kryptowährungen und Krypto-Projekten, die KI in der ein oder anderen Art und Weise nutzen. OpenAI muss über 2 Milliarden USD weniger Umsatz verkraften und will sparen. Investoren müssen sich mit den 2 statt der ursprünglich gemeldeten 4,3 Milliarden USD zufriedengeben.
Mit der Eröffnung unseres ersten Büros in Deutschland können wir noch mehr Menschen, Unternehmen und Institutionen dabei unterstützen, von dieser transformativen Technologie zu profitieren.
Eigentlich waren die Unternehmensnachrichten auf enormes Wachstum ausgerichtet. So sollen eigentlich Datenzentren und nationale KI-Startup-Fonds die Entwicklungen von Künstlicher Intelligenz beschleunigen, wie The Decoder berichtet.
Auch viele Krypto-Miner schwenken inzwischen auf AI-Rechenzentren um und investieren wie beispielsweise der Bitcoin-Miner Iren in riesige Anlagen zur Bereitstellung von Rechenleistung für intelligente Anwendungen. Im Februar dieses Jahres hatte OpenAI seine Münchner Niederlassung feierlich eröffnet. Jetzt kommt dieser Paukenschlag, der auch Arbeitsplätze in Deutschland gefährden könnte.
Welche AI Cryptos haben Zukunft?
Konzernchef und Mitbegründer von OpenAI Sam Altman wird sich seine dringliche Warnung an die Mitarbeiter sicherlich gut überlegt haben. Die Auswirkungen der geplanten Maßnahmen werden vielfältig sein, sicherlich kommt auch der ein oder andere KI-Token unter die Räder. Mit dem größten Wettbewerbsdruck aller Zeiten läutet Sam Altman nun eine neue Phase für die gesamte Branche ein.
Schwierig könnte es für diese AI Cryptos werden, aber das sind nur Mutmaßungen:
- Bittensor TAO verliert in 7 Tagen über 4,20 %.
- Internet Computer ICP gibt sogar über 13,76 % nach.
- Filecoin FIL muss über 8,73 % verkraften.
- Für Render geht es über 10,31 % runter.
Insgesamt sind bei CoinMarketCap über 885 AI Coins und KI-Kryptos gelistet. In den Top 50 nach Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen finden sich nur Bittensor, Near Protocol und Internet Computer. Auf den Plätzen 50 bis 99 sind insgesamt 7 KI-Coins gelistet. Es könnte sein, dass für alle Kryptos außerhalb der Top 100 bald die Lichter ausgehen. Die Verluste sind deutlich und nur ganz wenige Coins können sich über, wenn auch nur über geringe Gewinne, zumindest in einigen Zeitintervallen, freuen.
Injective zeigt ein Plus von 0,02 % in den letzten 24 Stunden. The Graph GRT bringt plus 0,07 % in den vergangenen 24 Stunden und Golem präsentiert sich mit 0,55 % Zuwachs im selben Zeitraum. Die Nummer 558 im allgemeinen Ranking, GaiAI GAIX legt zwar 204 % in 7 Tagen zu, leider kennt den Coin kaum jemand und seine Marktkapitalisierung beträgt nur vergleichsweise geringe 31,48 Millionen USD.
Zuletzt aktualisiert am 7. Dezember 2025




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