Kraken führt Payment-App Krak ein

Eine der weltweit führenden Kryptobörsen hat am gestrigen Donnerstag, dem 26. Juni 2025 mitgeteilt, dass eine Payment-App eingeführt werden soll. Laut dem Post auf der Plattform X sollen Nutzerinnen und Nutzer über 300 verschiedene Assets verschicken können. Krak, die Peer-to-Peer-Zahlungsapp, ist in 160 Ländern verfügbar und auch für Deutschland zugelassen. Eine Bezahlkarte soll ebenfalls bald folgen. Was die Payment-App noch so kann und was genau Krak ist, zeigen wir hier auf.

Was genau ist Krak?

Die Peer-to-Peer-Zahlungsapp Krak ist eine mobile App, die es den Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, mehr als 300 verschiedene Kryptowährungen untereinander zu senden und zu empfangen. Neben Kryptowährungen können auch Fiatwährungen sowie Stablecoins gesendet und empfangen werden. Somit müssen keine traditionellen Bankwege mehr genutzt werden und das Senden und Versenden der Assets wird deutlich vereinfacht. Zudem werden Transaktionen schneller, sicherer und auch kostengünstiger.

Krak baut dabei auf die neueste Blockchain-Technologie auf, was heißt, dass alle Transfers via Blockchain abgewickelt werden. Darüber hinaus hat Krak eine besonders benutzerfreundliche Oberfläche, die es selbst für Neueinsteiger sehr einfach macht. Gleichzeitig punktet Kraken mit den niedrigen Transaktionsgebühren, weshalb Krak eine hervorragende Alternative für regelmäßige Krypto-Transaktionen.

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in weiteren 159 Ländern ist die App verfügbar. Es soll sogar eine Bezahlkarte folgen. Doch die bekannte Kryptobörse Kraken setzt nicht nur auf eine Bezahlfunktion. Es ist auch möglich, auf eingelagerte Coins Zinsen zu erhalten. So sollten etwa 4,1 Prozent Zinsen pro Jahr für den US-Dollar-Stablecoin ausgezahlt werden.

Bereits am Mittwoch, dem 25. Juni 2025 erhielt Kraken die Zulassung in Irland für die innovative Peer-to-Peer-Zahlungsapp und kann somit in der gesamten EU operieren. Der Launch stand dabei im Zusammenhang mit der Genehmigung der MiCA-Linzenz für Kraken.

Hintergrund der Payment-App Krak

Kraken ist schon langem dafür bekannt, dass die Plattform sehr nutzerfreundlich und sicher ist. Der Launch der App zielt darauf ab, dass anhaltende Probleme in dem traditionellen Finanzsystem behoben werden können. Arjun Sethi, Co-CEO von Kraken, beschreibt das traditionelle System als langsam, undurchsichtig und auch kostspielig. Überweisungen dauern nicht nur teilweise mehrere Tage, sondern sind auch sehr hochpreisig. Kosten von über 6 Prozent sind keine Seltenheit. Arjun Sethi äußerste sich dazu folgendermaßen:

„[…] das Finanzsystem steckt in der Vergangenheit fest, und wir denken, es ist an der Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.“ „Wir glauben, dass grundlegende Finanzdienstleistungen universell zugänglich sein sollten und dass Geld genauso einfach fließen sollte wie Informationen.“
Mit der neuen Payment-App möchte Kraken die Lücke zwischen der Kryptowelt und dem traditionellen Finanzwesen schließen.

Konkurrenten auf dem Markt

Cash App wie auch Venmo sind beliebte Finanz-Apps auf dem US-Markt. Mit diesen und anderen muss sich Kraken den Kuchen teilen. Aber schaut man sich die Zahlen einmal genauer an, sieht man, wie beliebt die genannten Konkurrenten sind. Im ersten Quartal 2025 hat Cash App mehr als 57 Millionen aktive Nutzer, die einen Umsatz von 3,9 Milliarden US-Dollar erzielten. Bei Vemos sind es sogar noch mehr und laut Muttergesellschaft PayPal hatte Vemos 68,3 Millionen Nutzer. Allerdings unterstützen beide Apps die Transaktionen von Kryptowährungen nur eingeschränkt, weshalb Krak eine Innovation für den Kryptomarkt ist.

Partnerschaften und Integration von Krak

Ohne Partner geht natürlich nichts. Daher hat Kraken strategische Partner mit an Bord geholt. Hierzu zählen nicht nur mehrere Finanzdienstleister, sondern auch Blockchain-Technologie-Entwickler. Alle Kooperationen sind deshalb so wichtig, da sie nicht nur die Funktionalität gewährleisten, sondern auch die Reichweite der App erweitern können. Durch die Kooperation mit namhaften Unternehmen kann Kraken mit seiner Payment-App eine sehr breite Nutzergemeinde ansprechen, aber gleichzeitig auch die Sicherheit und Zuverlässigkeit, wie man sie von Kraken gewohnt ist, gewährleisten.

Zuletzt aktualisiert am 28. Juni 2025

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