New York wagt sich an ein Experiment, das für Aufsehen sorgt, und zwar nicht nur im Finanzsektor. Dabei zeigt sich auch, dass Kryptowährungen mittlerweile im Mainstream angekommen sind. In New York erhalten nun 160 Bewohner der Stadt insgesamt 12.000 US-Dollar. Das Besondere daran ist, dass diese 12.000 USD nicht bar ausgezahlt oder auf die Konten der Bürger überwiesen wird, sondern die Bürger erhalten das Geld in Kryptowährungen. Das Ziel dabei ist, zu sehen, ob digitale Assets helfen können, die Armut zu bekämpfen und die finanzielle Bildung zu fördern. Dieses einzigartige Pilotprojekt könnte dann ein Weg für ein neues Verständnis von Einkommen und sozialer Unterstützung sein. Die Frage, die sich jetzt stellt, ist natürlich, ob das digitale Grundeinkommen eine echte Perspektive schaffen kann und ob die Akzeptanz von Kryptowährungen im Alltag mit dem Projekt gefördert werden kann.
Was genau steckt hinter den sozialen Experimenten mit Kryptowährungen
Was bisher eigentlich nur als reines Finanzthema galt, bekommt nun eine ganz neue Dimension. Das New Yorker Projekt “Crypto Basic Income” zielt darauf ab, herauszufinden, ob digitale Währungen und Blockchain-Technologie mehr leisten können, als nur reine Renditen zu erwirtschaften. Das Projekt, welches von Coinbase finanziert, von mehreren Non-Profit-Organisationen unterstützt und durch die internationale Hilfsorganisation GiveDirectly umgesetzt wird, wählt per Los 160 junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die insgesamt 12.000 US-Dollar als Grundeinkommen erhalten. Ausgezahlt wird das Grundeinkommen aber nicht in bar, sondern in USDC, einem sogenannten Stablecoin, der fest an den US-Dollar gekoppelt ist.
Mit diesem Projekt sollen zum einen finanzielle Spielräume für die Nutzer geschaffen werden und zum anderen soll getestet werden, wie gut sich Kryptowährungen im Alltag integrieren lassen. Gleichzeitig bietet das Projekt aber auch die Möglichkeit, dass sich die jungen Menschen tiefer mit dem Thema beschäftigen, um vielleicht zukünftig langfristig in Krypto investieren zu wollen. Mit einem begleitenden Workshop möchte die Organisation außerdem auch das Wissen rund um Wallets, Kursrisiken und Krypto-Transfers vermitteln.
Günstig, flexibel, digital und Coins, die sich für den Start besonders gut eignen
Das Experiment von Crypto Basic Income legt ganz bewusst den Fokus auf eine stabile Kryptowährung und hat sich für einen stabilen Stablecoin entschieden. Mit dieser Wahl setzt GiveDirectly ein klares, aber auch wichtiges Signal und zeigt einmal mehr, dass sich nicht jede Kryptowährung für soziale Projekte eignet. Mit dem Workshop, der mit der digitalen Wallet verknüpft ist, wird den “Gewinnern” dann gezeigt, wie Sie auch in Zukunft günstige Coins und spannende Projekte suchen und handeln können. Darüber hinaus wird auch erklärt, wie der Stablecoin USDC funktioniert und dass er im Wert immer sehr nah am US-Dollar bleibt, damit die Nutzer ein Gefühl für den Nutzen und den Handel mit Kryptowährungen bekommen.
Können Kryptowährungen in Zukunft als digitales Grundeinkommen dienen?
Dieser gesellschaftliche Praxistest aus New York zeigt, wie leicht es ist, Kryptowährungen als Werkzeug einzusetzen. Er zeigt aber auch, wie schnell neue Projekte entstehen können, die einen echten Nutzen im Alltag haben. Natürlich eignen sich für soziale Projekte vor allem stabile Stablecoins, doch auch Kryptowährungen mit Zukunft könnten eine Alternative sein. Allerdings nur dann, wenn der Hauptteil der Wallet mit Stablecoins gefüllt ist, da die Kursschwankungen viel zu hoch für soziale Projekte sind. Dennoch könnten diese Modelle als Infrastruktur für neue Finanzmodelle dienen.
Insbesondere innovative Projekte wie NEAR Protocol (CO₂-neutral und AI-fokussiert) oder Token, die beim Gaming, im Social Media oder beim Bezahlen im Einzelhandel zum Einsatz kommen könnten, haben dabei einen besonderen Vorteil. Zudem punkten sie durch eine starke Community und fortschrittliche Technik. Wer sich das etwas genauer anschaut, sieht, dass der Trend ganz klar zu Netzwerken geht, bei denen Nutzer schnell, direkt und ohne Zentralinstanzen ihr Geld transferieren und nutzen können.
Meme Coins mit sozialem Image?
Im ersten Moment klingt dieser Titel absolut absurd. Auf den zweiten Blick könnte es aber tatsächlich Realität werden. Meme Coins wie Dogecoin oder Shiba Inu nutzen beispielsweise ihre Popularität, um Spendenaktionen oder auch soziale Kampagnen zu starten. Es gibt sogar schon einzelne Projekte, die mit Community-Fonds experimentieren, aus denen dann gemeinnützige Initiativen unterstützt werden.
Auch wenn neue Meme Token nach wie vor häufig belächelt werden, zeigen sie einmal mehr, wie Gemeinschaft und Marketing in der Kryptoszene funktionieren und wirken können. Einerseits schaffen sie Aufmerksamkeit und ziehen neue Nutzer an, andererseits können sie in Kombination mit sozialen Projekten einen neuen Imagewandel erleben. Hat das New Yorker Projekt Erfolg, wird es in Zukunft mit Sicherheit ähnliche Projekte weltweit geben.
So könnten zum Beispiel Coin Launches vermehrt in Kombination mit sozialen Projekten auftauchen. Doch nicht nur das. Auch die Presales, die derzeit durchgeführt werden, sind wichtig für zukünftige Projekte. SUBBD oder auch Snorter gewinnen beispielsweise immer mehr an Popularität, da sie das Investieren in Krypto einfacher und zugänglicher machen, was in Zukunft beim digitalen Grundeinkommen eine wichtige Rolle spielen wird.
Fazit
Das New Yorker Projekt ist wohl mehr als nur ein Experiment. Es ist ein Hinweis darauf, dass Kryptowährungen in Zukunft deutlich über den Investmentbereich hinaus wirken werden. Wenn traditionelle Finanzsysteme an ihre Grenzen stoßen, zeigt Krypto schnell, wie neue Wege geschaffen werden können, und zwar vollkommen unabhängig von Herkunft oder Einkommen. Setzt sich dieses Modell durch, werden Krypto-Zahlungen in Zukunft an der Tagesordnung und ebenso selbstverständlich wie das Online-Banking heute sein.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2025




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