Berlin entwickelt sich rasant zu einem Hotspot für Bitcoin und Blockchain

Berlin entwickelt sich rasant zu einem Hotspot für BTC und Blockchain - Coincierge
Berlin entwickelt sich zu einem regelrechten Hotspot für Kryptowährungen.

Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einer Drehscheibe für alles, was mit Kryptowährung und Blockchain zu tun hat, entwickelt. Deutschlands größte Stadt ist seit langem auf dem Radar von Startups, die mit Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie experimentieren möchten.

Im Jahr 2013 berichtete The Guardian über Bitcoin-Enthusiasten im südlichen Berlin-Kreuzberg, die Bitcoin bereits in lokalen Geschäften als Zahlungsmöglichkeit anbieten. Fünf Jahre später und man hat sich zu einem führenden Hotspot in Europa und der ganzen Welt im Bereich der Blockchain und Kryptowährungen entwickelt.

Eine Reihe von Entwicklern, Unternehmern und Interessenten haben lokale Krypto-Meetups ins Leben gerufen. Eine wachsende Zahl von Startup-Unternehmen und Talenten erwägt einen Umzug in die deutsche Hauptstadt, insbesondere vor dem Hintergrund des bevorstehenden Brexit.

Berlin – Die zentrale Anlaufstelle für neue Technologien

Anfang 2018 betonte Fabian Vogelsteller, ein leitender Entwickler von Ethereum: Berlin ist die Krypto-Hauptstadt Europas, wenn nicht gar der Welt. Jüngste Berichte der Deutschen Welle (DW) kommentierten, wie die niedrigen Lebenshaltungskosten und die Anzahl der Kooperationsräume der Stadt, Menschen dazu veranlasst haben, ihre Arbeit in der Region aufzunehmen.

Berlins zunehmende Bekanntheit in der Welt der Kryptowährungen und Blockchain ist nicht zuletzt auf die Profile einiger weniger Unternehmen zurückzuführen, die mit der Stadt verbunden sind. EOSmit einer Marktkapitalisierung von 4,8 Milliarden hat seinen Sitz in Berlin.

Berlin ist ebenfalls ein Standort von IOTA mit einer Marktkapitalisierung laut Coinmarketcap von 1,3 Milliarden Dollar. Mitgründer Dominik Schiener sagte im März, dass er von Berlin aus, Verbindungen zu einer Vielzahl von Unternehmen herstellen konnte, die an der Entwicklung von IOTA gearbeitet haben.

Einen Schritt nach vorne

Das Wachstum der Krypto-Branche in Berlin und in ganz Deutschland hat zu einer größeren Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Behörden geführt. Derzeit arbeitet ein Blockchainverband namens Bundesblog mit Regierungsvertretern aus ganz Europa zusammen, um die Technologie zu fördern.

Einige Berliner Künstler, wie Paul Kolling und Paul Seidler, präsentieren Arbeiten im Zusammenhang mit einem Projekt, das einen „selbstbesitzenden, selbstverwalteten Wald auf der Blockchain“ vorsieht.

Im Moment sind die Pläne eine rein kreative Idee, aber das Endziel ist es, einen Wald zu schaffen, der autonom Bäume verkaufen und sich schließlich zu einer eigenständigen wirtschaftlichen Einheit entwickeln kann.

Coincierge

Bildnachweis: pixabay, CC0 Textnachweis: Bitcoinist

Zuletzt aktualisiert am 29. Oktober 2018

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