Elon Musk will Dogecoin „verbessern“ – wird DOGE zum neuen BTC?

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Gerade erst gab Tesla-CEO Elon Musk bekannt, dass Tesla Bitcoin ab sofort nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren wird. Jetzt hat er die nächste Bombe platzen lassen: Wie der Unternehmer gerade auf Twitter schreibt, will er Dogecoin (DOGE) aktiv verbessern. Wird DOGE zum neuen BTC?

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Musk will Dogecoin verbessern

Die Krypto-Community kennt seit einigen Stunden nur ein Thema: Tesla und Krypto. Gestern verkündete Elon Musk plötzlich, dass man ab sofort keine Tesla-Autos mehr mit Bitcoin kaufen könne. Als Begründung führte der gebürtige Südafrikaner potenzielle Umweltschäden an: Man sei besorgt über die „schnell zunehmende Nutzung fossiler Brennstoffe für Bitcoin-Mining und -Transaktionen“.

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Insofern schaue man sich „andere Kryptowährungen an, die <1% der Energie/Transaktion von Bitcoin verbrauchen“. Sofort wurde natürlich spekuliert, um welche andere „grüne“ Kryptowährung es sich hierbei handeln könnte.

Viele Investoren hatten diesbezüglich wohl Nano (NANO) im Blick, denn der Altcoin pumpte gestern stellenweise um mehr als 50%. Anders als Bitcoin verwendet Nano keinen Proof-Of-Work-Mechanismus, sondern ein System, das als Open Representative Voting (ORV) bekannt ist. ORV gilt als energieeffizient und eine umweltfreundlichere Alternative zu Proof-of-Work (POW)-basierten Kryptowährungen.

Die Nano-Rallye hielt allerdings nicht allzu lange an, denn vor einigen Stunden meldete sich dann Musk erneut zum Thema. Musk schrieb: Er will DOGE aktiv verbessern und arbeitet dafür mit Entwicklern zusammen! Der Tweet im Wortlaut:

„Arbeite mit Doge-Entwicklern an der Verbesserung der Effizienz von Systemtransaktionen. Potenziell vielversprechend.“

Tesla wendet sich von Bitcoin ab, um Dogecoin zu verbessern. Wird DOGE zum neuen BTC? Die Krypto-Community ist über Musks Entscheidung jedenfalls – gelinde gesagt – irritiert.

Viele Trader und Analysten verstehen nicht, warum sich Musk angeblich aus Gründen der Energie-Effizienz von Bitcoin ab- und Dogecoin zuwendet.

Vollzeit-Trader Michael van de Poppe bittet Musk, er möge einfach aufhören zu tweeten:

„BlockTower Capital“-Gründer Ari Paul versucht Musk zu erklären, dass Dogecoin in puncto Umwelt nicht besser ist als Bitcoin:

„Strom wird nicht für die Transaktionsverarbeitung verwendet. Er wird verwendet, um das Netzwerk zu sichern. Doge ist PoW, was bedeutet, dass es der gleichen grundlegenden Dynamik unterliegt wie Bitcoin. Es verbraucht jetzt weniger Strom, weil es weniger sicher ist.“

Blockstream-Mitbegründer Adam Back (den viele für Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto halten) argumentiert ähnlich, schreibt: Doge wurde seit Jahren nicht gewartet, es sei „eine buchstäbliche Scherzkopie einer veralteten Version von Bitcoin mit längst bekannten Schwachstellen“.

Den Dogecoin-Kurs hat Musks Tweet natürlich beflügelt: 28% konnte DOGE in den letzten 24 Stunden zulegen und notiert jetzt bei 0.57 Dollar. An dieser Stelle ist allerdings völlig unklar, welche Strategie Musk mit seiner DOGE-Befürwortung befolgt. In seinem letzten Tweet (Zeitpunkt dieses Artikels) schreibt er: Don’t panic – keine Panic. Welche Überraschung wohl als Nächstes folgt?

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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