Bitcoin steht Anfang Februar 2026 erneut unter starkem Druck. Nach einem scharfen Abverkauf und massiven Liquidationen mehren sich die Stimmen, dass die Korrektur noch nicht abgeschlossen sein könnte. Eine aktuelle Analyse von Galaxy Digital zeichnet ein nüchternes Bild: Schwache Onchain-Daten, fehlende Akkumulation durch Großinvestoren und beschädigte Narrative sprechen kurzfristig gegen eine schnelle Erholung.
Besonders brisant ist dabei ein mögliches Szenario, das Bitcoin in Richtung 56.000 US-Dollar führen könnte. Dies ist ein Niveau, das historisch eine große Rolle spielte, aktuell aber alles andere als beruhigend wirkt.
Galaxy-Analyse: Warum der Abwärtsdruck zunimmt
In der aktuellen Studie von Galaxy Research, verantwortet von Alex Thorn, wird der jüngste Kursrutsch klar eingeordnet. Bitcoin verlor Ende Januar innerhalb weniger Tage rund 15 Prozent, allein am Samstag kam es zu einem 10-Prozent-Move, der über 2 Milliarden US-Dollar an Long-Liquidationen auslöste. Zeitweise fiel der Kurs unter 76.000 US-Dollar und damit sogar unter die durchschnittliche Kostenbasis von Strategy sowie deutlich unter den durchschnittlichen Einstiegspreis der US-Bitcoin-ETFs.

Auffällig ist vor allem der historische Vergleich: Mit einem Drawdown von rund 38 Prozent vom Allzeithoch bei 126.296 US-Dollar befindet sich Bitcoin in einer Zone, die in der Vergangenheit selten das Ende einer Korrektur markierte. Laut Galaxy folgte auf vergleichbare Rückgänge – mit Ausnahme des Jahres 2017 – meist eine Ausdehnung auf über 50 Prozent Verlust innerhalb weniger Monate. Übertragen auf das aktuelle Zyklushoch würde dies Kurse um 63.000 US-Dollar bedeuten.
Zusätzlichen Druck erzeugt eine erkennbare Angebotslücke im Onchain-Besitz zwischen 70.000 und 80.000 US-Dollar. In diesem Bereich wurden vergleichsweise wenige Coins bewegt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Markt tiefer fällt, um neue Nachfrage zu finden. Gleichzeitig zeigen die Daten bislang kaum Anzeichen einer aggressiven Akkumulation durch Wale oder langfristige Investoren – ein klassisches Merkmal früherer Bodenbildungsphasen fehlt damit bislang.
56.000 US-Dollar als realistisches Szenario
Besonders viel Aufmerksamkeit widmet Galaxy zwei langfristig relevanten Kennzahlen: dem Realized Price und dem 200-Wochen-Durchschnitt. Beide liegen aktuell im Bereich zwischen 56.000 und 58.000 US-Dollar und steigen nur langsam an. Historisch gesehen fungierten genau diese Zonen in vergangenen Bärenmärkten als letzte Auffanglinie, nachdem zuvor die 50-Wochen-Linie verloren ging – was im November 2025 bereits geschehen ist.

Hinzu kommt, dass mittlerweile rund 46 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots „unter Wasser“ liegen, also zu höheren Preisen bewegt wurden. In früheren Marktzyklen näherte sich dieser Wert an markanten Tiefpunkten häufig einer 50-50-Verteilung zwischen Gewinn und Verlust an. Auch wenn diese Schwelle noch nicht erreicht ist, deutet die Entwicklung auf zunehmenden Stress im Markt hin.
Erschwerend kommt die schwache relative Performance gegenüber Gold und Silber hinzu. In einem Umfeld geopolitischer Unsicherheit und makroökonomischer Spannungen konnte Bitcoin zuletzt nicht als „Debasement Hedge“ überzeugen. Dieses beschädigte Narrativ verlagert Kapitalströme in andere Anlageklassen und entzieht dem Markt kurzfristig weitere Unterstützung.
Das Fazit der Galaxy-Analyse fällt entsprechend vorsichtig aus: Ohne klare Katalysatoren und ohne sichtbare Akkumulation bleibt das Risiko bestehen, dass Bitcoin die Angebotslücke schließt und in den kommenden Wochen oder Monaten in Richtung 56.000 US-Dollar abgleitet.
Es gebe aktuell nur wenig Gründe, bullisch zu sein.
Bullenmarkt dank Layer-2? Bitcoin Hyper kreiern neuen Hype
Gerade in Phasen erhöhter Unsicherheit richten sich die Blicke verstärkt auf strukturelle Innovationen innerhalb des Bitcoin-Ökosystems. Bitcoin-Layer-2-Lösungen könnten dabei zu neuen Kurstreibern werden, weil sie ein zentrales Problem adressieren: die bislang begrenzte Nutzbarkeit von Bitcoin über reines Halten hinaus. Skalierung, schnellere Transaktionen und neue Anwendungsfälle könnten zusätzliches Kapital anziehen, unabhängig von kurzfristigen Marktbewegungen. Genau hier entsteht Fantasie für Investoren, die über den aktuellen Zyklus hinausdenken.
In diesem Kontext rückt Bitcoin Hyper zunehmend in den Fokus. Das Projekt zielt darauf ab, Bitcoin funktionaler zu machen, ohne die Sicherheit des Mainnets zu kompromittieren. Stattdessen wird eine zusätzliche Ebene geschaffen, auf der Anwendungen, Staking-Modelle und neue ökonomische Anreize möglich werden.

Auffällig ist die aktuelle Stärke im Presale: Trotz eines schwachen Gesamtmarktes fließt kontinuierlich Kapital, was auf hohes Vertrauen in das Konzept hindeutet. Dieses relative Momentum hebt Bitcoin Hyper von vielen anderen Frühphasenprojekten ab.
Die Fantasie entsteht vor allem durch die Kombination aus technischer Vision und Markt-Timing. Während Bitcoin selbst unter Druck steht, suchen Anleger nach Narrativen, die den langfristigen Nutzen des Netzwerks erweitern. Bitcoin Hyper bedient genau dieses Bedürfnis und positioniert sich als Brücke zwischen Bitcoins Sicherheit und moderner Blockchain-Funktionalität. Das sorgt für bullisches Momentum im Presale, weil Investoren hier weniger auf kurzfristige Preisbewegungen schauen, sondern auf das Potenzial, Bitcoin in eine neue Nutzungsphase zu führen.
Zuletzt aktualisiert am 3. Februar 2026



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