JP Morgan Chase: Bitcoin eine Bedrohung für die eigenen Dienste

Bank: JP Morgan

Der CEO von JP Morgan Chase, James Dimon, rudert bezüglich seiner Aussage, Bitcoin sei ein Betrug, zurück. Dennoch behauptet er, dass es keine Regierung (speziell die USA) erlauben würde, dass Kryptowährungen zu einem „Big Player“ in der Finanzindustrie werden. Doch nun tauchte der Jahresbericht auf, indem JP Morgan etwas kleinlaut wirkt. Man ist sich sehr wohl bewusst, dass Kryptowährungen den Bankensektor (bzw. eigenen Service) bedrohen. Zudem wird noch erwähnt, wie JP Morgan Chase versuchen wird gegen Bitcoin & Co. vorzugehen.

JP Morgan Chase – „Eine riskante Zukunft“

Im Jahresbericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde, erkennt die Bank an, dass Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum das Potenzial, einer durchaus ernst zunehmenden Konkurrenz, haben. Jamie Dimon kannte auch die Blockchain Technologie an und dass diese höchstwahrscheinlich in der Zukunft eine Rolle spielen werde, wenn es darum geht, Währungen zu transferieren. Damit meinte er aber FIAT – Währungen wie den Dollar oder Euro und nicht Bitcoin.

Konkurrenz Bitcoin – Was ist zu tun?

Im Bericht wird erwähnt, dass einige Methoden seitens JP Morgan geändert werden müssen, um gegen neue Technologie bestehen zu können. Die Bank will schließlich deren Kunden behalten. Die Zahlungsverarbeitung, sowie der Währungstransfer wurden hervorgehoben. Änderungen in diesen Bereichen seien immens wichtig, da bei Kryptowährungen keine Dritte Instanz notwendig ist.

Es heißt auch, dass die Blockchaintechnologie für das bisherige Geschäftsmodell weitreichende Verbesserungen haben werde. JP Morgan Chase gehört zu einer der ersten großen Finanzinstitute, die das Potenzial der Blockchain – Technologie erkannten und versuchen die Vorteile in den eigenen Service zu implementieren.

JP Morgan Chase ist aber nicht die erste Bank, die sich der Gefahr von Kryptowährungen bewusst ist. Bereits letzte Woche veröffentlichte die Bank of America einen ähnlichen Bericht.

Originalfassung via newsbtc.com, Image via pixabay, CC0

Zuletzt aktualisiert am 28. Februar 2018

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