Krypto News: 10 Dinge, die in einem schwachen 2025 wichtig waren

Krypto 2025

Trotz eines schwierigen Marktumfelds bot das Jahr 2025 für den Kryptosektor zahlreiche spannende Entwicklungen. Sowohl Bitcoin als auch Ethereum verzeichneten auf Jahressicht eine negative Performance und blieben hinter vielen Erwartungen zurück.

Das Sentiment war über weite Strecken verhalten, Liquidität knapp und Risikobereitschaft gering. Dennoch wäre es verkürzt, 2025 lediglich als schwaches Krypto-Jahr einzuordnen. Gerade abseits der Kursentwicklung wurden wichtige Weichen gestellt.

Ein Blick zurück zeigt daher – es gab einige spannende Events. 10 Dinge, die 2025 geprägt haben, im Krypto-Überblick:

TRUMP-Memecoin kurz vor Amtsantritt

Der Start des TRUMP-Memecoins wenige Tage vor der Amtseinführung am 20. Januar 2025 wurde zu einem der meistdiskutierten Krypto-Momente des Jahres. Der Memecoins ging am 17. Januar 2025 live und wurde kurz danach über Trumps Social-Media-Kanäle als „offizieller“ Meme-Token beworben. Die Wahl der Solana-Blockchain sorgte für schnelle, günstige Trades: Der Kurs schoss in der Frühphase stark nach oben, fiel später aber deutlich zurück. Diskussionen waren TRUMP gewiss.

Bybit-Hack: Rekorddiebstahl von 1,5 Milliarden US-Dollar

Im Februar 2025 wurde die Kryptobörse Bybit Ziel eines der größten Hacks der Branche: Angreifer entwendeten rund 1,5 Milliarden US-Dollar an Ether (ETH) aus einem sogenannten Cold Wallet, einem sonst offline gesicherten Speicher für Kundengelder. Die Täter nutzten eine Schwachstelle im Multisignatur-Transaktionsprozess aus, indem sie manipulierten Code einschleusten, der legitim erscheinende Transaktionen durchführte, aber die Gelder an eigene Adressen weiterleitete.

Blockchain-Analysen und Sicherheitsfirmen wiesen den Angriff dem Lazarus Group-Kollektiv zu, einer mit Nordkorea in Verbindung stehenden Hackerorganisation.

Base-Gründer Jesse Pollak prägt „Tokenize Everything“

Im Jahr 2025 gewann das Narrativ „Tokenize Everything“ spürbar an Bedeutung. Dies wurde maßgeblich vorangetrieben von Jesse Pollak, dem Kopf hinter Coinbases Layer-2-Netzwerk Base. Gemeint ist die Idee, nicht nur Finanzinstrumente, sondern nahezu jede Form von Wert, Besitz oder digitalem Recht onchain abzubilden. Pollak argumentierte, dass Blockchains vor allem dann ihren Nutzen entfalten, wenn sie als universelle Abwicklungsschicht für Zahlungen, Assets und digitale Identitäten fungieren.

Ethereum Pectra-Upgrade live, Fusaka folgte später

Mit dem Pectra-Upgrade erreichte Ethereum 2025 einen wichtigen technischen Meilenstein. Das Update vereinte mehrere zuvor getrennte Verbesserungen und zielte vor allem auf bessere Nutzererfahrung, effizienteres Staking und höhere Skalierbarkeit ab. Zentral war die Weiterentwicklung von Account-Abstraktion, wodurch Wallets flexibler wurden und Transaktionen stärker an klassische App-Erfahrungen heranrückten. Gleichzeitig wurden Anpassungen am Validator-System umgesetzt, die den Betrieb großer Staking-Setups vereinfachen und die Netzwerkauslastung besser verteilen sollen.

Mit dem Fusaka-Upgrade führte Ethereum 2025 eine weitere Phase inkrementeller Weiterentwicklung fort. Im Fokus standen Optimierungen an der Protokollstruktur, die das Netzwerk effizienter und wartungsärmer machen sollen. Fusaka war auch ein technisches Signal an Entwickler und Institutionen: Die Ethereum-Roadmap bleibt intakt. Gerade in einem Jahr mit schwacher Kursentwicklung zeigte sich, dass fundamentale Arbeit am Protokoll konsequent vorangetrieben wird.

Coinbase zieht in den S&P 500 ein

Der Aufstieg von Coinbase in den S&P 500 markierte 2025 einen symbolisch wichtigen Moment für den Kryptosektor. Erstmals wurde ein Unternehmen mit klarem Krypto-Kerngeschäft in den wichtigsten US-Aktienindex aufgenommen. Grundlage dafür waren stabile Umsätze, eine verbesserte Profitabilität sowie die wachsende Rolle von Coinbase als Infrastrukturanbieter für institutionelle Anleger. Die Aufnahme hatte auch technische Folgen: Indexfonds und ETFs mussten die Aktie automatisch ins Portfolio aufnehmen.

Coinbase bleibt im Jahr 2025 eines der wichtigsten Krypto-Unternehmen der Welt, mit immer stärkeren Ambitionen.

Hyperliquid bringt Perpetual Futures in den Mainstream

Im Jahr 2025 rückten Perpetual Futures stärker in den Fokus des Kryptomarktes, vor allem durch den Aufstieg von Hyperliquid. Die Plattform zeigte, dass hochliquider Derivatehandel auch onchain funktionieren kann, ohne klassische zentrale Börsen zu benötigen. Möglich wurde dies durch eine eigens entwickelte Infrastruktur mit Orderbuch, hoher Performance und geringer Latenz. Damit näherte sich die Nutzererfahrung erstmals dem Standard zentraler Anbieter an. Gleichzeitig profitierte Hyperliquid von der anhaltenden Nachfrage nach Leverage- und Hedging-Instrumenten.

CZ erhält Begnadigung von Trump

Die präsidiale Begnadigung von Changpeng Zhao (CZ) im Jahr 2025 sorgte für breite Aufmerksamkeit. Zuvor hatte sich der Binance-Gründer im Zuge von Verstößen gegen US-Geldwäsche- und Sanktionsauflagen schuldig bekannt und war zu einer Haftstrafe sowie einer hohen Geldzahlung verurteilt worden. Die Begnadigung beendete diesen juristischen Teil des Kapitels offiziell.

Zcash-Narrativ kehrt überraschend zurück

Im Jahr 2025 erlebte Zcash eine erneute Aufmerksamkeit, nachdem das Thema Privatsphäre im Kryptomarkt wieder stärker diskutiert wurde. Auslöser sind zunehmende regulatorische Eingriffe, strengere KYC-Vorgaben und eine wachsende Transparenz auf öffentlichen Blockchains. In diesem Umfeld rückten Privacy-Coins erneut in den Fokus – als technologische Antwort auf legitime Datenschutzbedürfnisse.

Zcash profitiert dabei von seinem langjährigen Einsatz von Zero-Knowledge-Proofs, die selektive Transparenz ermöglichen. Zwischenzeitlich verzehnfachte sich ZEC in wenigen Wochen.

GENIUS Act ordnet Stablecoin-Markt

Mit dem GENIUS Act setzte die US-Politik 2025 einen wichtigen regulatorischen Rahmen für den Stablecoin-Sektor. Das Gesetz zielte darauf ab, klare Anforderungen an Emittenten von dollarbasierten Stablecoins zu definieren. Dazu gehörten Vorgaben zur vollständigen Reservehaltung, regelmäßige Transparenzberichte sowie eine stärkere Aufsicht durch US-Behörden. Das Ziel war die Integration von Stablecoins in das bestehende Finanzsystem. Die Akzeptanz von Stablecoins hat in 2025 ein neues Rekordniveau erreicht.

Coinbase Base App schafft vielseitigen Nutzen

Mit der Base App verfolgte Coinbase 2025 das Ziel, den Zugang zu Blockchain-Anwendungen deutlich zu vereinfachen. Anders als klassische Wallets versteht sich die App als All-in-One-Einstieg in das Base-Ökosystem. Nutzer können Stablecoins senden, Onchain-Apps nutzen, NFTs verwalten und dezentrale Anwendungen aufrufen, ohne sich intensiv mit Gas-Gebühren oder komplexen Wallet-Prozessen befassen zu müssen.

Technisch basiert die App auf der Ethereum-Layer-2 Base, die schnelle und kostengünstige Transaktionen ermöglicht. Alles dreht sich hier um Alltagsanwendungen wie Payments, Creator-Tools und digitale Identitäten. Die Base App soll damit ein vielseitiges Angebot schaffen.

Zuletzt aktualisiert am 16. Dezember 2025

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