Mastercard prognostiziert Wendepunkt für Kryptowährungen und Banking

Kommt bald der Wendepunkt für Kryptowährungen und Banking? Das Mastercard-Team ist der Meinung, dass sich der Markt in diesem Jahr verändern könnte.

Klare Vorschriften und zunehmende Einführung der Blockchain-Technologie

Laut Mastercard könnte das Jahr 2025 große Veränderungen für Kryptowährungen und Banking bringen. Die Redaktion des Zahlungsdienstleisters schrieb in einem kürzlich veröffentlichten Beitrag auf dem Newsroom-Blog, dass sie klare Vorschriften und eine zunehmende Einführung der Blockchain-Technologie erwarten. Das könnte den Markt nachhaltig verändern. Im Artikel geht es vor allem darum, dass Produkte wie zum Beispiel Bitcoin-ETFs durch die wachsende Krypto-Branche an Beliebtheit und Bedeutung gewinnen. Anleger beschäftigen sich intensiver mit dem Thema und Kryptos kommen langsam im „Mainstream“ der Finanzwelt an.

Der aktuell aussagekräftigste Trend sind neben Stablecoins blockchain-basierte tokenisierte Einlagen, die von Banken herausgegeben werden. Damit wollen sie Bankeinlagen absichern und Transaktionszeiten verkürzen. Stablecoins spielen für Unternehmen und Überweisungen mittlerweile eine so große Rolle, dass sie derzeit einen Marktwert von rund 200 Milliarden US-Dollar halten. Sollten sich die Prognosen von Mastercard bewahrheiten, könnte die Beliebtheit von Stablecoins und tokenisierten Einlagen weiter wachsen. Das Team des Finanzriesen sagt außerdem, dass ein eigenes System erforderlich sei, um die Blockchain-Innovationen zu fördern und den Geldtransfer zu erleichtern.

MiCA-Verordnung und SEC-Arbeitsgruppe: Neue Regelungen nicht nur in Deutschland

Erste Änderungen gab es bereits vergangenes Jahr: Die MiCA-Verordnung der EU (= Verordnung 2023/1114 über Märkte für Krpytowerte) trat am 30. Dezember 2024 in Kraft und bietet Banken und Finanzunternehmen klare Regeln für die Ausgabe von digitalen Vermögenswerten – darunter Stablecoins. Das soll die institutionelle Beteiligung stärken und gleichzeitig Betrug eindämmen. Doch nicht nur in Deutschland kommt es nach und nach zu Anpassungen. Auch in den USA will die Regierung neue regulatorische Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte schaffen. Unter US-Präsident Donald Trump, der sich während seines Wahlkampfs sogar als „Krypto-Präsident“ bezeichnet hat, wurde bereits eine spezielle SEC-Krypto-Arbeitsgruppe eingeführt.

Viele Zentralbanken konzentrieren sich nicht mehr auf die Entwicklung von CBDCs (= digitalem Zentralbankgeld) für die breite Öffentlichkeit, sondern zunehmend auf Wholesale-CBDCs für Finanzinstitute. Das Ziel: Abwicklungsgeschwindigkeiten und grenzüberschreitende Transaktionen verbessern. Insgesamt schreitet die Krypto-Integration durch das wachsende Interesse von Fintechs und Banken ins traditionelle Finanzwesen voran. Entscheidend sind Faktoren wie Sicherheit, Vertrauen und Benutzerfreundlichkeit. Mastercards Multi-Token-Netzwerk (MTN) ermöglicht beispielsweise sichere und nahtlos verbundene Transaktionen zwischen Blockchain-Netzwerken.

Zuletzt aktualisiert am 7. Februar 2025

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