
Es wird ruhig am Kryptomarkt. Die Feiertage sind von geringem Handelsvolumen geprägt, was auch zu erwarten war. Institutionelle Anleger ziehen sich zurück und auch bei Privatanlegern dürfte der Kryptohandel in diesen Tagen nicht unbedingt oberste Priorität haben. Für das nächste Jahr wird aber erwartet, dass die Rallye weitergeht. Vor allem, da immer mehr institutionelle Anleger und Unternehmen in Bitcoin investieren. Ein Unternehmen, das die Chancen von Bitcoin schon früh erkannt hat, ist Tesla. Könnte Bitcoin hier bald wieder eine Rolle spielen?
Bitcoin Mining aus erneuerbaren Energien
Elon Musk hat mit seinem Unternehmen Tesla schon früh auf Bitcoin und Dogecoin gesetzt. Das Unternehmen hat selbst in Bitcoin investiert und zwischenzeitlich auch Zahlungen mit der Kryptowährung ermöglicht. Allerdings hatte Musk später Bedenken über mögliche Imageprobleme, da Bitcoin zu dieser Zeit noch alles andere als umweltfreundlich war.
Die Bitcoin-Zahlungen hat der Elektrofahrzeughersteller deshalb schnell wieder eingestellt. Musk hat damals aber angekündigt, dass man diese Zahlungen wieder in Erwägung ziehen würde, wenn die Hälfte des Strombedarfs für das Bitcoin Mining aus erneuerbaren Energien gedeckt wird. Das ist inzwischen auch der Fall.
Bitcoin clean energy usage now exceeds 50%.
Elon Musk previously said Tesla would once again accept Bitcoin payments when clean energy usage exceeds 50%. pic.twitter.com/KUiqnWlzEw
— Watcher.Guru (@WatcherGuru) December 28, 2024
Inzwischen sollen es über 56 % des Energiebedarfs sein, die durch erneuerbare Energien gewonnen werden. Das Imageproblem von Bitcoin als umweltschädliche Kryptowährung könnte sich also schon bald in Luft auflösen, was auch weitere Unternehmen dazu bewegen könnte, Bitcoin zu kaufen.
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Wird Tesla investieren?
Tesla hat bereits über 11.500 Bitcoin und bis 2022 auch noch deutlich mehr Coins gehalten. Allerdings musste der Großteil davon verkauft werden, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Überzeugt war Musk aber schon lange von Bitcoin und dessen Wertsteigerung in Zukunft.
Auch wenn eine mögliche Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel für die E-Autos noch keine Investition bedeuten würde, könnte das Unternehmen die Coins, die von Kunden für die Zahlung genutzt werden, auch als Bitcoin behalten und nicht gegen Stablecoins oder Fiatwährungen tauschen.
Außerdem stehen die Chancen gut, dass Tesla unter Trump nicht mehr so schnell mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen hat. Trump verfolgt einen America First Ansatz und könnte hohe Zölle für Konkurrenzprodukte aus China einführen, weshalb die Tesla-Aktie in den letzten Monaten seit Trumps Wahlsieg auch ordentlich zugelegt hat.
Durch ein Bitcoin-Investment könnte sich diese Aufwärtsspirale fortsetzen, da Experten davon ausgehen, dass unter Trump auch der Bitcoin-Kurs weiter steigt, wovon auch Unternehmen, die in Bitcoin investieren, stark profitieren würden, wie schon der Erfolg von MicroStrategy in den letzten Jahren eindrucksvoll demonstriert.
Zuletzt aktualisiert am 29. Dezember 2024

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