Bitcoin ist ein Safe-Haven-Asset in Krisenzeiten

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Bitcoin ist ein Safe-Haven-Asset in Krisenzeiten

Bitcoin und andere Kryptowährungen werden die Effektivität der Finanzindustrie drastisch erhöhen. Bitcoin (BTC) ist eine echte Alternative in Ländern mit instabiler Wirtschaft, so eine kürzlich von Infiniti Research veröffentlichte Studie.

Die neueste Studie von Infiniti Research namens „Top 4 Types of Digital Currency and Their Impact on The Financial Industry.“ kommt zu dem Schluss, dass Kryptowährungen zwar noch nicht von der breiten Masse akzeptiert werden, sich aber bereits auf die internationalen Finanzmärkte auswirken, indem sie kostengünstige grenzüberschreitende Transaktionen ermöglichen.

Darüber hinaus werden durch den Einsatz der Blockchain-Technologie digitale Transaktionen abgewickelt und damit Zeit gespart. Die Analysten bestätigen, dass wenn Banken die Blockchain-Technologie nutzen, es dem Endnutzer zugutekommt. Die Studie konzentrierte sich auf vier digitale Währungen, darunter Bitcoin, Ethereum, Monero und Dash.

Es wurden die Stärken der einzelnen Währungen untersucht. Monero z.B. zielt auf Privatsphäre, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit ab und bietet den Nutzern bei jeder Transaktion Anonymität. Bei Dash ist es ähnlich, der Vorteil liegt dank der Darksend-Funktion in der Anonymität.

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Bitcoin ein Safe-Haven-Asset in Krisenzeiten

Die Studie betrachtete die derzeitige Situation von Bitcoin in Venezuela, um zu beweisen, dass Kryptowährungen als Safe-Hafen-Assets für eine instabile Wirtschaft genutzt werden können. Auch wenn Bitcoin vielleicht nicht in allen Ländern akzeptiert wird, zeigt die Nutzung von Bitcoin in Ländern wie Venezuela, dass die Währung in Zukunft ein wirksamer Bargeld-Ersatz sein kann.

Im Verhältnis zur Inflation der nationalen Währung war Bitcoin nämlich deutlich stabiler. Und in Krisenzeiten kann der Wert von Fiat-Währungen einbrechen, das gilt nicht nur für Venezuela. Im Jahr 2016 brach die türkische Lira aufgrund eines versuchten Militärputsches ein. Gestern twitterte Donald Trump, dass Strafzölle für die Türkei verdoppelt würden. Infolgedessen brach die türkische Lira erneut ein.

Was machen die Menschen in der Türkei? Sie kaufen vermehrt Bitcoin in der Hoffnung ein, ein stabileres Finanzinstrument zu finden. Die Nachfrage in der Türkei ist so groß, dass Käufer bis zu 500 USD pro Bitcoin mehr bezahlen müssen.


Quelle: bitcoinist, Photo by Zoltan Tasi on Unsplash, CC0

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.

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