Crowdfunding Kampagne „Satoshi Nakamoto“ | Schwachsinn?

Crowdfunding Kampagne „Satoshi Nakamoto“

Satoshi Nakamotos wahre Identität ist ein gut gehütetes Geheimnis. Jetzt wurde eine neue Crowdfunding-Kampagne gestartet, um Satoshi Nakamoto zu finden. Privatdetektive sollen den/die Bitcoin Gründer/in finden. Ob das eine gute Idee ist?

Wer ist Satoshi Nakamoto?

Es gibt unzählige Theorien, wer hinter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ steckt. War es eine Gruppe oder eine Einzelperson? Bis heute gibt es keine stichhaltigen Beweise dafür, wer Nakamoto wirklich ist.

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Craig Wright behauptete im Jahr 2016, dass er Satoshi sei und den Beweis dafür liefere. Bewiesen hat er das bis heute nicht, jedoch wurde er durch seine Behauptungen in Krypto-Kreisen eine „Berühmtheit“. Beliebt ist er nicht wirklich, Vitalik Buterin äußerte oftmals Kritik an seiner Person.

Nick Szabo und Hal Finney (verstorben) werden oft genannt, wenn man über Nakamoto diskutiert. Eventuell arbeiteten beide zusammen, um die digitale Währung zu erstellen. Selbst Elon Musk wurde zum Gründer von Bitcoin ernannt. Die CIA konnte die Existenz von Dokumenten in Bezug auf Satoshi „weder bestätigen noch leugnen“.

„Wir müssen Satoshi finden“

Jetzt haben sich Enthusiasten aus aller Welt zusammengeschlossen, um Satoshi Nakamoto zu finden. Die Kampagne ist auf der Suche nach „mehreren unabhängigen Detekteien in den USA und Japan sowie in Europa.“ Die Ersteller der Kampagne sind überzeugt, dass Menschen das „Recht“ haben, die Identität von Satoshi zu kennen.

Falls man Satoshi finden sollte und es sich herausstellt, dass er/sie „Angst vor der Öffentlichkeit“ hat, würden man ihn/sie nicht stören.

Allerdings ist bereits die Suche nach einer Person, die äußerst behutsam vorging, um ihre Identität zu schützen, ein Eingriff in die Privatsphäre dieser Person. Bitcoin ist darauf ausgerichtet, unabhängig von zentralen Institutionen, Regierungen oder Personen zu funktionieren.

Es spielt keine Rolle, wer Satoshi ist und er/sie wollte nie berühmt werden. Es ging um etwas Größeres. Klick um zu Tweeten

Für die Ersteller der Kampagne würde das Interesse an der Person jedoch überwiegen. Denn Satoshi könnte helfen, technische Probleme oder Fragen zu beantworten. Außerdem hätte Nakamoto eine Million Bitcoins und man müsste die Person kennen, die so viel Bitcoins besitzt, dass sie die digitale Währung über Nacht „zum Absturz“ bringen könnte.


Quelle: bitcoinist, Photo by Javardh on Unsplash, CC0

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    Also abgesehen davon, ob das wirklich erfolgsbringend ist (denn Satoshi ging ja vermutlich geschickt vor) halte ich es auch für sehr fragwürdig. Jemanden aufspüren zu wollen, der ganz offensichtlich nicht gefunden werden will und dann zu argumentieren, man würde ihn nicht stören, falls er Angst vor der Öffentlichkeit habe… Ich finde nicht, dass User automatisch das „Recht“ haben, seine Identität zu kennen.

    tweetybird

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