Bitcoin erlebt eine massive Erholung der Hash-Rate, Ethereum-Mining verlangsamt sich

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BTC erlebt eine massive Erholung der Hash-Rate, Ethereum-Mining verlangsamt sich - Coincierge

Bitcoins Hash-Rate ist seit dem letztjährigen Rückgang um 50 % wieder gestiegen und konnte über 80 Prozent seiner historisch hohen Rate erreichen. Inzwischen ist die Ethereum-Hash-Rate um fast 50 Prozent gesunken, da die Blockchain ihren Übergang vom Proof-of-Work (PoW)-Mining zum Proof-of-Stake-(PoS)-Modell vollzieht.

Bitcoins Hash-Rate steigt weiter an, was darauf hindeuten könnte, dass sich die Märkte erholen. Der Anfang des Monats März hat in der Kryptoindustrie für Optimismus gesorgt, da die meisten digitalen Coins leichte Preissteigerungen verzeichnen konnten. Dies hat viele zu der Annahme veranlasst, dass der Krypto-Winter, der den gesamten Markt zum Erliegen brachte, endlich zu Ende ist.

Wenn es um Kryptowährungen geht, ist einer der besten Indikatoren für einen sich erholenden Markt eine ansteigende Hash-Rate. Je mehr Menschen in das Krypto-Ökosystem kommen, desto eher stabilisieren sich die Preise oder steigen weiter, da sich der Markt an die positiven Entwicklungen anpasst.

Bitcoin ist die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, weshalb BTC und seine Hash-Rate oft als die wichtigsten Indikatoren für die Verfassung des Gesamtmarktes angesehen werden. Bereits 2018 sank die Hash-Rate von Bitcoin von 60 Millionen Terahashes pro Sekunde auf nur noch 30 Millionen. Gleichzeitig sank der Preis des Coins nach dem harten Fork-Krieg um Bitcoin Cash von seiner starken Position von 6.400 $ auf rund 3.200 $.

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Aufgrund Bitcoins Fähigkeit, einen Teil seiner verlorenen Hash-Rate zurückzugewinnen, glauben viele, dass bessere Zeiten vor uns liegen. Nach Angaben von Blockchain.com ist die Hash-Rate von Bitcoin gestiegen und liegt nun bei rund 50 Millionen Terahashes.

Der Wechsel von Ethereum zu PoS-Mining führt dazu, dass die Hash-Rate um fast 50 Prozent sinkt

Unterdessen hatte Ethereum einen weitaus schlechteren Monat als Bitcoin. Die Ethereum-Hash-Rate sank um 50 Prozent und bewegt sich derzeit um 150 TH/s (Terahashes pro Sekunde). Dies steht in scharfem Gegensatz zum August letzten Jahres, als das Netzwerk seine bisher höchste Hash-Rate von fast 296 TH/s verzeichnete.

Dovey Wan, Mitbegründer des Krypto-Startup Primitive, twitterte: „Dies ist der direkteste Vertrauensbeweis der Miner, basierend auf ihrer Erwartung an diesen PoW-Coin“.

Der gesamte Markt fragt sich, ob es Ethereum gelingt, seine Netzwerk-Hash-Rate wieder auf den Höchststand zu bringen, bevor die Blockchain vom Proof-of-Work-Mining (PoW) zum Staking (PoS) übergeht. Das mit Spannung erwartete Serenity „ETH 2.0“ Upgrade soll das Netzwerk in eine neue Ära führen.

Das erwartete Upgrade führte jedoch höchstwahrscheinlich dazu, dass viele Miner ihren Betrieb eingestellt haben, bevor die neue Version kommt, da die meiste Mining-Hardware praktisch überflüssig gemacht wurde.

Bildnachweis: pixabay, CC0 Textnachweis: cryptoslate

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.