Bitcoin fällt unter kritisches Niveau – Top-On-Chain-Analyst wird bearish

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Bitcoin ist gerade unter 47.000 Dollar gesunken, ein Top-Analyst warnt vor weiteren Verlusten. Wie tief kann BTC jetzt fallen?

Bitcoin verliert Trendlinie

Die Bitcoin-Bullen mussten sich heute Nacht leider geschlagen geben: BTC konnte zwar auf lokale Höchststände von bis zu 49.150 Dollar steigen konnte, dann begann allerdings der Ausverkauf. Die Kryptowährung Nummer 1 fiel durch sämtliche Widerstände bis auf 46.700 Dollar, wo der Coin aktuell notiert.

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Bitcoins Wochenchart zeigt den bitteren Kurs-Rückgang. Quelle: Tradingview.com

Ein Minus von mehr als 3% innerhalb der letzten 24 Stunden. Auch die Trendlinie musste BTC verloren geben. Und: Weitere Verluste sind möglich. Das legt beispielsweise der populäre On-Chain-Analyst Will Clemente in einem neuen Tweet nahe.

Er schreibt:

„Ich bin kurzfristig bärisch.

Die Illiquid Supply Ratio ist gesunken und die Coins werden an die Börsen bewegt. Ich sehe auch einige Verkäufe von Walen.“

Dazu zeigt Clemente einen Chart, der den Rückgang der Wal-Bestände darstellt. Clemente ergänzt:

„Hier ist der Rückgang der Walbestände. Vielleicht warten sie nur auf einen besseren Einstieg, aber nach dem großen Anstieg vor ein paar Wochen ist nicht viel passiert.“

Hintergrund: Ein Rückgang der illiquiden Coins könnte darauf hindeuten, dass langfristige Anleger BTC in liquidere Assets umschichten. Die Folge: Der eigentlich preissteigernd wirkende Angebotsschock kommt nicht zum Tragen.

Viele User befürchten nach Clementes Kommentar eine heftige Korrektur. Der Analyst widerspricht allerdings, erläutert: Er präsentiere nur wichtige Daten und sei von Bitcoins Erfolg seit den niedrigen 30.000-Dollar-Preisen überzeugt. Sein Fazit: Es handelt sich bei den jüngsten Verlusten womöglich nur um einen vorübergehenden Kurs-Rücksetzer, bevor Bitcoin seinen Aufwärtstrend wieder aufnimmt. Clemente:

„Nichts spricht gegen einen Rücksetzer vor der Fortsetzung…“

BTC-Börsen verzeichnen starke Zuflüsse

Bestätigt wird Clementes These von Blockchain-Datenanbieter Cryptoquant.com. Dessen CEO Ki Young Ju betont in einem aktuellen Tweet ebenfalls: Bitcoin sieht kurzfristig nicht gut aus. Ju führt als Grund die Liquidität auf der Verkaufsseite an. Die Börsen verzeichnen derzeit starke Zuflüsse – ein Hinweis auf einen bevorstehenden Ausverkauf.

Fakt ist: Bitcoin muss von hier aus unbedingt „bouncen“, also vom Tiefpunkt abprallen und sich kurzfristig wieder nach oben bewegen, um weitere Verluste zu verhindern. Gelingt Bitcoin das nicht, ist ein starker Rückgang sehr wahrscheinlich. In dem Fall wartet für die Kryptowährung Nummer 1 bei 42.000 Dollar der nächste Support-Bereich.

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Zuletzt aktualisiert am 26. August 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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