„Extreme Angst“ auf den Krypto-Märkten: Anlegerstimmung erreicht Rekord-Tief

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„Extreme Angst“ auf den Krypto-Märkten Anlegerstimmung erreicht Rekord-Tief
Bild von Photospirit auf Pixabay

Die Angst sitzt tief im Kryptomarkt, während die wichtigsten Kryptowährungen erneut kritische Unterstützungsniveaus testen. Am 3. Dezember fiel der Bitcoin-Kurs auf ein Tief von 40.000 Dollar. Das hat zu einer Rekordzahl von liquidierten Positionen auf den Börsenplattformen geführt.

Bitcoin scheitert an $51k

Aktuell (Zeitpunkt dieses Artikels) scheinen fast alle Kryptowährungen außer Bitcoin in der Top 10 nach Marktkapitalisierung Anzeichen einer Erholung zu zeigen. Die Benchmark-Kryptowährung tradet für etwas mehr als 50.000 Dollar, nachdem sie in den letzten 24 Stunden mit kleinen Verlusten bei 51.500 Dollar abgewiesen wurde.

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BTC bewegt sich im 4-Stunden-Chart seitwärts. Quelle: BTCUSD Tradingview

Daten von Arcane Research zeigen: Der Fear and Greed Index schwankt parallel zum Preis der großen Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. In der letzten Woche bewegte sich diese Kennzahl bis zum Absturz am Freitag im Bereich „Angst“ (Fear), dann ist sie weiter in den Bereich „Extreme Angst“ abgerutscht.

Obwohl sich der Index von seinem Tiefpunkt bei 16 Punkten erholen konnte, liegt er jetzt bei 25 Punkten. Das entspricht fast 50 Punkten weniger als im November, als er mit 73 Punkten auf „Gier“ stand. Der Index befindet sich immer noch in der Nähe seiner Jahrestiefststände und näher an den Niveaus nach Mai 2021, als ein erhöhter Verkaufsdruck die Preise aller wichtigen Kryptowährungen einbrechen ließ.

Diese Niveaus blieben von diesem Zeitpunkt an bis Mitte August auf ihren Tiefstständen, als Bitcoin schließlich über 40.000 Dollar und auf ein Allzeithoch bei 69.000 Dollar ausgebrochen ist. Arcane Research stellt Folgendes fest:

„(…) Nach dem Ausverkauf am Wochenende breitete sich Panik auf dem Markt aus. Einen derart ängstlichen Markt haben wir seit fast vier Monaten nicht mehr gesehen. Die Marktstimmung erholte sich am Dienstag von den Tiefstständen, als der Markt sich stark erholte, aber wir befinden uns immer noch im Bereich der „Angst“ (…).“

Der „Fear and Greed“-Index auf dem Niveau von „Extreme Angst“ ist nach Ansicht einiger Analysten historisch gesehen den lokalen Tiefpunkten des Kryptomarktes vorausgegangen. Das bedeutet: Danach ging’s wieder aufwärts. Einem Lauf zu neuen Höchstständen könnte jedoch ein Hindernis entgegenstehen. Denn: Die makroökonomischen Aussichten werden komplexer.

Ist der Kryptomarkt durch makroökonomische Faktoren gefährdet?

QCP Capital glaubt, dass der Ausverkauf durch verschiedene Faktoren verursacht wurde. Genannt werden die Angst vor der neuen COVID-19-Variante Omicron, Inflationssorgen, die Schwäche des chinesischen Aktienmarktes und die Möglichkeit, dass die US-Notenbank FED ihr Kaufprogramm für Vermögenswerte reduziert.

Vor allem der chinesische Kryptomarkt gibt Anlass zur Sorge. Dies hat sich in anhaltend negativen Finanzierungssätzen auf allen Börsenplattformen niedergeschlagen. QCP Capital behauptet:

„Dies deutet auf anhaltende Verkäufe aus China hin. Im Gegensatz dazu normalisierten sich die Finanzierungssätze an anderen Börsen sehr schnell (…). Angesichts der anhaltend negativen Finanzierungsraten an den chinesischen Börsen gehen wir davon aus, dass ein Anstieg des Spotmarktes tatsächlich einen Short-Squeeze auslösen könnte.“

Der Kryptomarkt zeigt zwar bereits Anzeichen eines solchen Short-Squeeze. Er könnte aber aufgrund der oben erwähnten makroökonomischen Faktoren erst weiter nach unten gehen, bevor Bitcoin wieder steigt.

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Textnachweis: Newsbtc

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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