Hoffnung für Bitcoin: Die OGs verkaufen nicht mehr

Bitcoin coin with financial charts representing institutional cryptocurrency investment

Bitcoin zeigt sich heute wieder etwas erholt und klettert zurück über 64.000 US-Dollar. Zwischenzeitlich gelang sogar der Sprung über 65.000 US-Dollar, womit sich der Markt kurzfristig von den jüngsten Tiefs bei rund 60.000 US-Dollar absetzen konnte.

Dennoch bleibt die Lage fragil: Auf Wochensicht bewegt sich BTC eher seitwärts, während der übergeordnete Abwärtstrend weiterhin intakt ist. Rund 50 Prozent Abstand zum Allzeithoch verdeutlichen, dass der Bärenmarkt noch nicht überwunden ist. Doch es gibt auch Hoffnung. Denn ausgerechnet jene Bitcoin-OGs, die den Markt zuletzt massiv belasteten, scheinen ihre Verkäufe nun deutlich zu reduzieren.

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Bitcoin-OGs verkaufen kaum noch: Verkaufsdruck lässt laut CryptoQuant deutlich nach

Eine aktuelle Analyse von CryptoQuant deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck durch alte Bitcoin-Investoren zuletzt spürbar nachgelassen hat. Im Fokus steht dabei die sogenannte STXO-Metrik, also „Spent Transaction Outputs“. Diese Kennzahl misst, wie viele Bitcoin von bestimmten Haltergruppen tatsächlich on-chain bewegt werden. Besonders relevant ist dies bei sogenannten OG-Haltern, also Investoren, die ihre BTC seit mehr als fünf Jahren halten. Wenn diese Marktteilnehmer Coins bewegen, wird dies häufig als potenzieller Verkaufsdruck interpretiert, da langfristige Halter ihre Bestände meist nicht ohne Grund transferieren.

Laut der Analyse war dieser Zyklus von historisch starkem OG-Selling geprägt. Auf Basis des 90-Tage-Durchschnitts gab es mehrere auffällige Verkaufsspitzen. Im Mai 2024 lag der Durchschnitt bei rund 3.860 BTC, im Februar 2025 bei etwa 3.200 BTC und im September 2025 noch bei rund 2.360 BTC. Einzelne Tage sollen sogar deutlich höhere Werte erreicht haben. Solche Bewegungen können den Markt belasten, weil große Mengen alter Coins auf Liquidität treffen und dadurch zusätzlichen Angebotsdruck erzeugen.

Umso bemerkenswerter ist nun die aktuelle Entwicklung. Der 90-Tage-Durchschnitt der von diesen OGs bewegten Bitcoin ist laut CryptoQuant auf nur noch 962 BTC gefallen. Damit liegt die Kennzahl unter der Marke von 1.000 BTC und erreicht den niedrigsten Stand seit November 2024. Das spricht dafür, dass diese langfristigen Halter aktuell deutlich weniger geneigt sind, ihre Coins zu verkaufen.

Für Bitcoin ist das zumindest ein stabilisierender Faktor. Zwar bedeutet weniger OG-Selling noch keinen neuen Bullenmarkt. Doch wenn eine wichtige Angebotsquelle versiegt, kann dies die Abwärtsdynamik abschwächen. Gerade in einem weiterhin schwachen Marktumfeld ist das relevant: Bitcoin bleibt technisch angeschlagen, doch der nachlassende Verkaufsdruck alter Investoren könnte helfen, die Zone um 60.000 US-Dollar weiter zu verteidigen.

Langfristiger Aufwärtstrend: Große Bitcoin-Wale akkumulieren weiter

Eine weitere Metrik macht Hoffnung: Die Bestände großer Bitcoin-Wale befinden sich langfristig weiterhin in einem klaren Aufwärtstrend. Damit sind Adressen gemeint, die sehr große Mengen BTC halten und deshalb häufig als besonders relevante Marktteilnehmer gelten. Während kurzfristige Trader oft auf Volatilität reagieren, liefern die Bewegungen dieser großen Wallets Hinweise darauf, ob Kapital langfristig in Bitcoin bleibt oder ob größere Investoren eher Risiko abbauen.

bitcoin

Nach dem Allzeithoch im Oktober 2025 kam es zwar zunächst zu einem leichten Rücksetzer. Das passt zu einer Phase der Distribution: Nach starken Kursanstiegen nehmen einige große Halter Gewinne mit, verteilen Coins in den Markt und reduzieren temporär ihre Bestände. Genau diese Entwicklung war nach dem Hoch sichtbar und passte zur anschließenden Schwäche am Bitcoin-Markt.

Mittlerweile zeigt die Metrik jedoch wieder Stärke. Die Bestände großer Wale steigen erneut und markieren sogar neue Rekordhochs. Das deutet darauf hin, dass kapitalkräftige Investoren die Korrektur nicht primär zum Ausstieg nutzen, sondern weiter akkumulieren. Gerade im aktuellen Bärenmarkt ist das ein wichtiges Signal. Zwar bleibt der Abwärtstrend im Kursbild intakt, doch unter der Oberfläche scheint langfristiges Kapital weiter Vertrauen in Bitcoin aufzubauen. Weniger Verkäufe durch OGs und neue Rekordbestände bei Walen sprechen gemeinsam für eine strukturell stabilere Angebotsseite.

Neue Kurstreiber denkbar: Bitcoin-Layer-2 rücken in den Fokus

Neben der nachlassenden Verkaufsaktivität alter Bitcoin-Halter könnten künftig auch neue fundamentale Kurstreiber an Bedeutung gewinnen. Denn Bitcoin wird längst nicht mehr nur als digitales Gold betrachtet. Immer stärker rückt die Frage in den Vordergrund, ob sich rund um BTC auch ein eigenes Ökosystem aus Anwendungen, DeFi, schnellen Transaktionen und zusätzlichen Skalierungslösungen entwickeln kann.

Genau hier setzen Bitcoin-Layer-2-Projekte an. Sie sollen die Sicherheit und Kapitalbasis von Bitcoin nutzen, gleichzeitig aber schnellere und günstigere Anwendungen ermöglichen. Gelingt dies, könnte die Nachfrage nach BTC langfristig breiter werden, weil Bitcoin nicht nur gehalten, sondern auch produktiv genutzt wird.

Ein Projekt, das in diesem Kontext aktuell besonders spannend wirkt, ist Bitcoin Hyper.

Der Presale zeigt trotz schwachem Marktumfeld relative Stärke und hat bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das ist bemerkenswert, da viele Altcoins und neue Projekte im Bärenmarkt kaum Momentum aufbauen können. Bitcoin Hyper positioniert sich als Layer-2-Lösung, die die Vorteile von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit von Solana verbinden möchte. Damit entsteht ein Ansatz, der BTC stärker in Richtung moderner On-Chain-Anwendungen öffnen könnte.

hyper

Technologisch setzt Bitcoin Hyper auf eine Brücke zwischen Bitcoin-Layer-1 und Layer-2. Über eine ZK-basierte Bridge sollen BTC sicher in die Layer-2-Umgebung übertragen werden können. Dort könnten Nutzer von schnelleren Transaktionen, niedrigeren Gebühren und zusätzlichen DeFi-Funktionen profitieren. Genau diese Kombination ist spannend: Bitcoin liefert die etablierte Marke, Sicherheit und Liquidität, während die Layer-2-Struktur mehr Nutzbarkeit schaffen soll.

Zusätzlich sorgt das Staking-Angebot mit aktuell rund 36 Prozent APY für Aufmerksamkeit. Solche Renditen sind natürlich mit Risiken verbunden, können im Presale aber kurzfristig zusätzliches Kapital anziehen. Insgesamt zeigt Bitcoin Hyper damit bullisches Momentum in einem schwierigen Markt. Sollte das Narrativ rund um Bitcoin-Layer-2 weiter an Fahrt gewinnen, könnte das Projekt von wachsender Fantasie profitieren.

Zuletzt aktualisiert am 23. Juni 2026

Bitcoin Hyper: Innovative Layer-2-Lösung für Bitcoin

  • Extrem niedrige Gebühren – ideal für Mikrozahlungen
  • Blitzschnelle Bitcoin-Transaktionen dank Layer-2-Technologie
  • Bitcoin meets DeFi: Staking, DEX, Smart Contracts
9.7/10
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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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