Coinbase, Google & Paypal kooperieren für neue Krypto-KI-Zahlungs-App: Was bringt das „Agent Payments Protocol“?

Coinbase, Google & Paypal kooperieren für neue Krypto-KI-Zahlungs-App Was bringt das „Agent Payments Protocol“?

Eine derartige Entwicklung hätte man vor nicht allzu langer Zeit noch für unmöglich gehalten: Krypto-Börse Coinbase, Google, Paypal, Mastercard und viele andere Top-Unternehmen kooperieren, um eine KI- und Krypto-gestützte Zahlungs-App zu entwickeln. Was hat es damit auf sich – und was bringt das sogenannte „Agent Payments Protocol“?

Coinbase kooperiert mit Google, Paypal und Mastercard

Gemeinsam mit mehr als 60 Partnern entwickelt Google eine neue Zahlungs-App namens „Agent Payments Protocol“ (AP2), die KI-gestützte Zahlungen revolutionieren soll, wie erstmals Fortune berichtet.

„Wir stellen vor: Agent Payments Protocol (AP2), ein offenes, gemeinsames Protokoll, das eine einheitliche Sprache für sichere, konforme Transaktionen zwischen Agenten und Händlern bereitstellt.“

Mit an Bord: Top-Kryptobörse Coinbase, die Zahlungs-Giganten PayPal, Mastercard sowie American Express, die Ethereum Foundation und viele weitere. Das Ziel: autonome Transaktionen zwischen KI-Agenten zu ermöglichen – KI und Blockchain sollen nahtlos in den Alltag integriert werden! Damit das gelingt, verbindet die App-ähnliche Plattform traditionelle Zahlungsmethoden wie Kreditkarten mit Kryptowährungen und Stablecoins. Coinbase-Chef Brian Armstrong urteilt:

„Wirklich cool.“

Doch was hat es damit auf sich – warum profitieren Anleger, die Kryptowährungen kaufen, potenziell von dieser Entwicklung? Was man wissen sollte: AP2 macht KI-Agenten quasi selbstständig. Kurz für Uneingeweihte: KI-Agenten sind autonome Algorithmen, die bestimmte Aufgaben übernehmen – etwa Code schreibe, Preise verhandeln, Dinge recherchieren, Dinge einkaufen.

Der Ethereum-Kurs reagiert auf die Nachricht bislang nicht. Bild: Coinmarketcap.com

Bislang war es KIs wie ChatGPT oder Google Gemini nur möglich, Zahlungen zu simulieren. AP2 ändert das: Die Plattform schafft ein gemeinsames „Sprachprotokoll“, über das KI-Agenten mit Händlern interagieren können – etwa, indem ein KI-Finanzberater mit einem KI-Vertreter einer Bank verhandelt oder ein virtueller Einkäufer bei Etsy bezahlt. Entscheidend ist der KI-Aspekt: Die KI-Agents lernen aus Interaktionen, verbessern sich selbst.

AP2: Beginnt jetzt die KI-Krypto-Revolution?

Innovativ ist dabei auch der Kryptowährungs-Aspekt: Stablecoins, wie USDC oder USDT, die an den US-Dollar gekoppelt sind, dienen nämlich als Brücke zur traditionellen Finanzwelt. Sie bieten Stabilität und niedrige Transaktionskosten – ideal für KI-gestützte Zahlungen, die sich auch im Bereich von Cent-Bruchteilen befinden können. Und hier kommt Ethereum ins Spiel – Heimat der meisten Stablecoins. Marco De Rossi, AI Lead beim populären MetaMask-Wallet, ergänzt:

„Blockchains sind die natürliche Zahlungsebene für KI-Agenten, Ethereum wird das Rückgrat bilden.“

PayPal trägt als etablierter Zahlungsanbieter nicht nur zur Akzeptanz bei. Das Unternehmen öffnet seine gigantische Infrastruktur für KI-Transaktionen: Ein Schritt, der Stablecoins weiter in den Mainstream treiben dürfte. Auch davon abgesehen birgt die Kooperation enormes Potenzial für Kryptowährungen: AP2 ist open-source – Entwickler weltweit sind also eingeladen, die Plattform zu erweitern, von MetaMask für Wallet-Integration bis hin zu EigenLayer für Cloud-basierte Sicherheit.

Auf X diskutieren Analysten bereits: Führt das „Agent Payments Protocol“ (AP2) zu einer neuen, ultra-effizienten „AI-Agent-Ökonomie“? Zu einer Wirtschaft, in der KI-Agenten unabhängig agieren und sich Krypto als universelles Zahlungsmittel etabliert? Der pseudonyme KI-Experte Dr. Singularity glaubt beispielsweise:

„Wenn die Einführung gut durchdacht ist, könnte diese neue Wirtschaft Billionen von Maschinen-/KI-Stunden für die Lösung schwieriger Probleme wie die Heilung von Krankheiten oder den Aufbau von Infrastruktur einsetzen und so die Wissenschaft vorantreiben.

So oder so könnte das größte Ereignis der Geschichte in Bezug auf die Schaffung von Wohlstand gerade erst beginnen.“

Zuletzt aktualisiert am 17. September 2025

Bitcoin Hyper: Innovative Layer-2-Lösung für Bitcoin

  • Extrem niedrige Gebühren – ideal für Mikrozahlungen
  • Blitzschnelle Bitcoin-Transaktionen dank Layer-2-Technologie
  • Bitcoin meets DeFi: Staking, DEX, Smart Contracts
9.7/10
Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.
Vorheriger ArtikelPepeNode revolutioniert Mining: Meme Coin Game knackt 1,18 Mio. Dollar mit ICO
Nächster ArtikelBitcoin Prognose

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Jannis GrunewaldExperte für Kryptowährungen

Jannis Grunewald schreibt seit mehr als acht Jahren über Kryptowährungen und Technologie-Trends. Erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen ist er 2015 als Inhaber einer Digitalagentur; mittlerweile gibt's für ihn kaum einen Tag ohne BTC, ETH und Co. Ob technische Analyse, Krypto-Trading, NFTs oder Web 3.0 – Jannis besitzt ein breites Fachwissen über moderne Finanz- und Wirtschaftsthemen, setzt dies auch entsprechend ein: Er führt Interviews mit bekannten Persönlichkeiten der Krypto-Branche, kommentiert Entwicklungen, schreibt Prognosen, News und Analysen. Der gefragte Autor ist hervorragend in der Szene vernetzt, zudem regelmäßiger Gast auf Krypto- und Blockchain-Konferenzen weltweit. Sie finden Jannis' Publikationen in führenden Fachmagazinen – beispielsweise auf Finanzen.net, Cryptonews.com, Kryptoszene oder Business2Community.

Zeige alle Posts von Jannis Grunewald

Weiter Lesen

American Bitcoin: Nasdaq-Krise zwingt Trump-Söhne zu 1:15-Aktiensplit
Martin Schmidt
vor 6 Stunden

American Bitcoins 1:15-Reverse-Split soll das Nasdaq-Listing sichern – doch der Schritt offenbart strukturelle Schwächen...

Lesen Sie Weiter
ETH-Börsenreserven auf Rekordtief: Whal...
Bitcoin H2 2026: ETF-Abflüsse, Warsh-Fe...
PlanB: Bitcoin-Bärenboden erst bei 52.0...

Fragen und Antworten

Sie haben eine Frage? Unser Experten-Panel beantwortet gerne Ihre Fragen.

Meine Frage posten

Ihre Frage war nicht dabei?

Fragen Sie uns jetzt!

Name*

Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Ihre Frage*

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein