
Bitcoin kämpft sich nach dem jüngsten Ausverkauf wieder über die Marke von 62.000 US-Dollar und erholt sich damit spürbar von den Verlaufstiefs. Einige Bullen spekulieren bereits darauf, dass BTC übergeordnet einen Doppelboden ausbilden könnte, nachdem die Verkäufer den Kurs zuletzt nicht nachhaltig tiefer drücken konnten.
Dennoch bleibt Vorsicht angebracht, denn die vorangegangene Schwäche war deutlich und der Markt befindet sich weiterhin in einer sensiblen Übergangsphase. Umso spannender ist nun der Blick auf frühe Trendindikatoren. Laut Swissblock könnte Bitcoin erneut an einem potenziellen Wendepunkt stehen, wenn Momentum und kurzfristige Kostenbasis jetzt gemeinsam drehen.
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Bitcoin vor Trendwende? Diese zwei Signale entscheiden jetzt
Die Analyse von Swissblock konzentriert sich auf zwei frühe Signale, die in diesem Jahr bereits mehrfach wichtige Übergänge im Bitcoin-Trend angezeigt haben: das Price Momentum und die Short-Term Holder Cost Basis. Letztere beschreibt vereinfacht den durchschnittlichen Einstandspreis kurzfristiger Bitcoin-Halter. Besonders relevant ist dabei der Vergleich zwischen der 7-Tage-Kostenbasis und der 30-Tage-Kostenbasis. Wenn die kurzfristigere 7-Tage-Linie die 30-Tage-Linie zurückerobert, kann dies darauf hindeuten, dass neue Käufer wieder zu höheren Preisen einsteigen und Verkaufsdruck zunehmend absorbiert wird.
Genau dieses Muster zeigte sich laut Swissblock bereits bei mehreren Wendepunkten im laufenden Jahr. Im Januar kam es zu einer bärischen Transition, als die kurzfristige Kostenbasis schwächer wurde und das Momentum kippte. Im März folgte dann ein bullischer Übergang, als sich das Bild drehte und Bitcoin wieder Stärke entwickelte. Ende Mai wiederum bestätigte die Kombination aus schwächerer Kostenbasis und negativem Momentum eine erneute bärische Phase.
Two early signals define Bitcoin transitions:
Price Momentum and Short-Term Cost Basis.
This year, every major shift began when the 7-day Short-Term Holder Cost Basis crossed the 30-day Cost Basis.
Price Momentum then confirmed the result of that cross.
January → Bearish… pic.twitter.com/2HDGpsJvDM
— Swissblock (@swissblock__) July 3, 2026
Nun nähert sich Bitcoin laut der Analyse wieder einer solchen Entscheidungszone. Das Price Momentum verlässt offenbar seinen extrem negativen Bereich und zeigt erste Entspannung. Das allein reicht jedoch noch nicht aus, um eine belastbare Trendwende auszurufen. Entscheidend wäre, dass die 7-Tage-Kostenbasis die 30-Tage-Kostenbasis mit Stärke zurückerobert. Genau das würde zeigen, dass kurzfristige Marktteilnehmer wieder Vertrauen fassen und die Bullen den Verkaufsdruck aufnehmen können.
Für Anleger bedeutet das: Der jüngste Rebound ist konstruktiv, aber noch keine endgültige Bestätigung. Erst wenn Momentum und Kostenbasis gemeinsam drehen, könnte sich das Chartbild deutlich aufhellen. Dann wäre auch die These eines möglichen Doppelbodens deutlich plausibler. Bleibt dieser Cross jedoch aus, droht Bitcoin weiter anfällig für neue Schwächephasen zu bleiben.
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Es braucht neue Kurstreiber: Bitcoin-L2 als nächstes Narrativ?
Für eine nachhaltige Trendwende braucht Bitcoin nun neue Kurstreiber. Die Spot-ETFs waren lange das zentrale Narrativ, doch aktuell wecken sie kaum noch Fantasie. Zwar bleiben institutionelle Zuflüsse langfristig relevant, kurzfristig reichen sie jedoch nicht aus, um eine neue Euphorie am Markt auszulösen. Deshalb richtet sich der Blick zunehmend auf eine andere Entwicklung: mehr Funktionalität für Bitcoin selbst.
Genau hier kommen Bitcoin-Layer-2-Lösungen ins Spiel. Während Ethereum, Solana oder Avalanche längst für DeFi, Tokenisierung, schnelle Transaktionen und Smart Contracts stehen, galt Bitcoin lange primär als digitales Wertaufbewahrungsmittel. Das ist zwar weiterhin die stärkste Eigenschaft des Netzwerks, doch viele Anleger fragen sich, ob Bitcoin künftig zusätzlich produktiver genutzt werden kann. Wenn BTC nicht nur gehalten, sondern auch in DeFi-Anwendungen, Staking-ähnlichen Mechanismen oder schnellen Layer-2-Transaktionen eingesetzt wird, könnte daraus ein neues Wachstumsnarrativ entstehen.

Ein Projekt, das in diesem Kontext besonders spannend wirkt, ist Bitcoin Hyper. Der Presale zeigt trotz schwachem Gesamtmarkt eine klare relative Stärke und konnte nach Projektangaben bereits rund 33 Millionen US-Dollar einsammeln. Das deutet darauf hin, dass Anleger gezielt nach Bitcoin-nahen Projekten suchen, die über das klassische „Store of Value“-Narrativ hinausgehen.
Bitcoin Hyper will die Sicherheit und Bekanntheit von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit moderner Layer-2-Technologie verbinden. Dabei setzt das Projekt auf ein Konzept, das Bitcoin über eine Bridge mit einer leistungsfähigen Ausführungsebene verknüpfen soll. Besonders interessant ist die Idee, Vorteile aus dem Solana-Ökosystem – also schnelle Transaktionen und niedrige Kosten – mit Bitcoins Liquidität und Markenstärke zu kombinieren. Auch die geplante zk-Proof-Architektur soll Vertrauen schaffen, da sie sichere und effiziente Übertragungen zwischen Layer 1 und Layer 2 ermöglichen kann.
Zusätzlich sorgt das Staking-Angebot mit aktuell rund 36 Prozent APY für bullisches Momentum im Presale. Natürlich bleibt ein früher Presale spekulativ. Doch gerade in einem Bärenmarkt ist relative Stärke ein wichtiges Signal. Sollte Bitcoin-L2 tatsächlich zum nächsten großen Narrativ werden, könnte Bitcoin Hyper davon überdurchschnittlich profitieren.
Zuletzt aktualisiert am 4. Juli 2026




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