Bitfinex verlangt Steuerinformationen zur Weiterleitung an Behörden

Bitfinex, eine der größten Krypto-Börsen der Welt, hat angekündigt, dass die Benutzer ihre Steuerinformationen angeben müssen, damit sie diese an die British Virgin Islands (BVI) senden können, die sie dann mit den Steuerbehörden des jeweiligen Kunden-Landes austauschen können.

Diese Nachricht wurde an Benutzer von Bitfinex gesendet, aber es wurde durch den Twitter-Account von Bitfinex bestätigt, dass sie sich bewusst an Benutzer wenden, von denen sie glauben, dass sie aus steuerlichen Gründen zur Selbstauskunft verpflichtet sind.

Botschaft von Bitfinex ist eindeutig

Die Botschaft von Bitfinex wurde vom bekannten „Krypto-Twitter-Account“ namens Whalepool veröffentlicht. Die Nachricht besagt, dass Bitfinex verpflichtet ist, bestimmte Kontoinformationen an die BVI-Regierung zu melden. Außerdem erklärten sie, dass die gesammelten Informationen dann mit der Steuerbehörde des Wohnsitzlandes des Kunden ausgetauscht werden können.

„Gemäß BVI-Gesetz sind wir verpflichtet, von unseren Kunden Selbstzertifizierungen einzuholen, um den steuerlichen Wohnsitz jedes Kunden festzustellen.“

Bitfinex verlangt nun von den Benutzern, dass sie ihre Steuerinformationen angeben, damit sie diese an die BVI senden können, die sie mit den Steuerbehörden Ihres Landes austauschen.


Spezieller Verteiler – Nicht jeder wurde benachrichtigt

Bitfinex antwortete auf diesen Tweet, dass nicht jeder Kunde adressiert wurde, sondern die Nachricht an einen bestimmten Verteiler ging. Die geforderten Informationen müssen in einem Zeitraum von sieben Zagen zur Verfügung gestellt werden.

Während Bitfinex ihre Kundendaten preisgibt, stellt sich die größte Krypto-Börse der Welt Binance quer und will die Daten ihrer Kunden geheim halten. Man weiß bisher nicht einmal in welchem Land die Server der Krypto-Börse Binance* liegen, sodass bisher niemand weiß, wer eigentlich für Binance zuständig ist.

Quelle: Cryptocomes, Image: pixabay, CC0

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