Wer sich intensiver mit Kryptowährungen oder der Börse beschäftigt, landet früher oder später fast automatisch bei einer entscheidenden Frage: Ist Trading der bessere Weg zu hohen Renditen oder sollte man lieber langfristig investieren?
Der Krypto-Experte von Rundumbitcoin, der in den vergangenen Jahren beide Ansätze intensiv ausprobiert hat, hat nun offen erklärt, warum er seine Sicht auf das Thema mehrfach verändert hat und weshalb er heute weder reiner Trader noch klassischer Investor ist.
Zu Beginn seiner Laufbahn setzte der Analyst stark auf aktives Trading. Innerhalb relativ kurzer Zeit gelang es ihm nach eigener Aussage, ein kleines Portfolio von rund 5.000 Euro auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag zu steigern. Möglich wurde das vor allem durch die enorme Volatilität des Kryptomarkts.
Doch genau dieser schnelle Vermögensaufbau brachte auch Probleme mit sich. Der Experte beschreibt, dass sich sein persönliches Mindset nicht schnell genug an die plötzlich deutlich größeren Summen angepasst habe.
Während Menschen beim langfristigen Investieren oft über Jahrzehnte langsam Vermögen aufbauen, entstehen beim Trading innerhalb kurzer Zeit teils massive Gewinne – aber eben auch emotionaler Druck.
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Hohe Gewinne bedeuten nicht automatisch weniger Stress
Besonders die starken Kursschwankungen hätten ihn psychisch belastet. Der Gedanke, große Teile des Kapitals innerhalb weniger Tage oder Wochen wieder verlieren zu können, habe ihn dauerhaft beschäftigt.
Deshalb begann er irgendwann damit, sich stärker auf langfristige Investments zu konzentrieren. Unter anderem kaufte er einen ganzen Bitcoin und baute zusätzlich ein klassisches Aktienportfolio auf. Besonders Dividendenaktien und ETFs rückten dabei stärker in den Fokus.
Ziel war es, das Vermögen breiter zu streuen und unabhängiger vom Kryptomarkt zu werden.
Trotzdem erklärt der Analyst offen, dass auch langfristiges Investieren nicht automatisch stressfrei sei. Gerade während größerer Bitcoin-Korrekturen habe ihn der Markt weiterhin emotional beschäftigt. Rückgänge von 30 bis 50 Prozent seien selbst für langfristige Anleger nicht einfach auszuhalten – vor allem dann nicht, wenn ein großer Teil des Vermögens in Kryptowährungen steckt.
Warum langfristiges Investieren für viele die bessere Wahl bleibt
Grundsätzlich sieht er langfristiges Investieren weiterhin als deutlich sichereren Weg für die meisten Menschen.
Besonders breit gestreute ETFs wie der MSCI World oder der S&P 500 hätten historisch bewiesen, dass regelmäßiges Investieren über lange Zeiträume sehr gute Erfolgschancen bietet.
Der große Vorteil: Anleger müssen sich kaum aktiv mit dem Markt beschäftigen. Sparpläne laufen automatisiert und langfristig profitiert man vom allgemeinen Wirtschaftswachstum.
Genau deshalb sei langfristiges Investieren besonders für die Altersvorsorge geeignet. Gleichzeitig wachse das Vermögen langsam und kontrolliert, wodurch viele Anleger emotional besser mit Kursschwankungen umgehen können.
Trading bietet Chancen & Risiken
Beim Trading sieht der Krypto-Experte dagegen zwar deutlich höhere Gewinnchancen, aber auch wesentlich größere Risiken.
Er betont mehrfach, dass langfristig die Mehrheit aller Trader Geld verliert. Wer dauerhaft erfolgreich sein wolle, müsse extrem viel Zeit investieren, ständig Nachrichten verfolgen und sich intensiv mit den Märkten beschäftigen.
Die Vorstellung, mit wenig Aufwand nebenbei enorme Gewinne zu erzielen, hält er deshalb für unrealistisch. Erfolgreiches Trading sei kein entspanntes Hobby, sondern oft mit erheblichem Zeitaufwand verbunden.
News-Trading brachte hohe Renditen
Genau dieses aktive News-Trading betreibt er inzwischen wieder verstärkt. Besonders durch seine öffentliche Trading-Challenge, bei der er ein Startkapital von 500 Euro innerhalb weniger Wochen auf über 3.600 Dollar steigern konnte, fand er zurück zum aktiven Handeln.
Dabei konzentriert er sich vor allem auf marktbewegende Nachrichten wie Binance-Listings, Hypes oder übertriebene Marktbewegungen. Reine Chartanalyse spielt für ihn dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Alle Trades teilt er auch in Echtzeit in seiner kostenpflichten Rundumbitcoin Skool-Community, sodass Mitglieder selbst entscheiden können, ob sie diese Trades ebenfalls mitmachen wollen.
Der Mittelweg scheint für ihn die beste Lösung zu sein
Heute verfolgt der Analyst deshalb einen kombinierten Ansatz. Gewinne aus dem Trading zieht er regelmäßig aus dem Markt ab und investiert sie langfristig in ETFs, Dividendenaktien und andere stabilere Anlageformen. Dadurch nutzt er die hohen Chancen des Kryptomarkts, reduziert aber gleichzeitig das Risiko und den psychischen Druck.
Für ihn ist genau diese Kombination inzwischen der beste Ansatz: Trading für schnelles Wachstum – langfristiges Investieren für Stabilität, Diversifikation und ruhigere Nächte.
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Zuletzt aktualisiert am 19. Mai 2026


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