Kryptowährungen sicher verwahren – & unsere Empfehlung Best Wallet

Wer in Kryptowährungen investiert, sollte diese auch sicher verwahren. Dafür gibt es mehrere Optionen. Unsere Empfehlung: Best Wallet.

Kryptowährungen sicher verwahren – und das digitale Vermögen schützen

Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder Solana (SOL) gelten als sogenannte digitale Vermögenswerte. Ergo: Sie sind nicht physisch verfügbar und müssen digital „verstaut“ werden. Anders als bei Bargeld und Wertpapierdepots gibt es keine klassischen Bankkonten oder andere Verwahrdienstleister, die im Verlustfall einspringen. Anleger müssen sich eigenverantwortlich um ihre Bestände kümmern.

Wichtig: Verlorene oder gestohlene Kryptowährungen lassen sich meist nicht einfach wiederherstellen.

Ein bekanntes Beispiel ist an der Stelle der IT-Ingenieur James Howells, der im Jahr 2013 versehentlich eine Festplatte mit Bitcoin entsorgte – und seit Jahren verzweifelt gegen Behörden kämpft, um die Müllhalde ausheben zu lassen, auf der sich das Millionenvermögen befindet. Denn die BTC von damals haben heute einen Wert von rund 750 Millionen US-Dollar. Aktuell sieht es nicht so aus, als würde er die Festplatte jemals wieder erhalten. Ein Gericht hat seine Klage abgewiesen.

Umso wichtiger ist es also, Coins und Token sicher zu verwahren. Man weiß schließlich nie, ob nicht irgendeine Investition irgendwann in ferner Zukunft doch durch die Decke geht.

Doch wie funktioniert eine sichere Verwahrung?

Verwahrung bei einem Anbieter wie Coinbase oder Binance

Klassische Krypto-Börsen wie Coinbase, Binance oder Kraken bieten Anlegern eine einfache Möglichkeit, um digitale Assets zu kaufen, zu verkaufen und zu lagern. Die Verwahrung ist hier „custodial“. Das heißt, der Anbieter verwaltet den privaten Schlüssel, der User hingegen hat lediglich Zugriff auf das Guthaben über einen Account. Das hat Vorteile und Nachteile.

Zu den Pros gehören:

  • sehr benutzerfreundlich
  • für Anfänger geeignet
  • kein technisches Setup notwendig
  • schnelles Handeln möglich
  • schnelle Liquidität möglich

Es gibt aber auch Cons:

  • höheres Risiko durch Hacks, Plattformausfälle oder Insolvenzen (dazu gleich mehr)
  • kein Schutz bei Fehlverhalten des Anbieters
  • möglicherweise wenig regulatorische Sicherheit

Wer gerade erst anfängt, nur kleinere Beträge handelt und kurzfristige Trades ausführt, kann Kryptowährungen durchaus temporär bei einer vertrauenswürdigen Börse verwahren. Langfristig sollte aber eine andere Lösung her.

Übrigens: Bezogen auf Insolvenzen und Betrug ist der Fall FTX sehr aktuell. Das insolvente Krypto-Unternehmen hatte vor wenigen Jahren Kundengelder gestohlen und veruntreut. Dadurch, dass der Diebstahl von der Unternehmensleitung ausging, waren die Bestände aber nicht für immer verloren. Bald sollen die Opfer des Betrugs ihr Geld (teils sogar mit Zinsen) zurückerhalten. Das ist allerdings ein Glücksfall und mehr Ausnahme als Regel. In den meisten Fällen lassen sich entwendete Kryptowährungen nicht retten.

Mehr Informationen zum Fall FTX gibt es in einem separaten Artikel.

Verwahrung auf einer eigenen privaten Wallet

Die alternative und sicherere Lösung ist die Verwahrung auf einer privaten Wallet (sogenannte Self-Custody). Anleger verwalten und verwahren hier ihre Schlüssel und Kryptowährungen selbst über eine Software- oder Hardware-Wallet. Bekannte Anbieter sind beispielsweise Best Wallet, MetaMask, Ledger oder Trust Wallet.

Die Vorteile einer privaten Wallet:

  • volle Kontrolle über Coins
  • kein Plattformrisiko
  • hohe Unabhängigkeit
  • volle Transparenz

Aber auch hier gibt es Nachteile:

  • volle Eigenverantwortung
  • Verlust des „Seeds“ führt zum Totalverlust
  • gewisses technisches Knowhow erforderlich

Sicherer ist für langfristige Investments in jedem Fall eine eigene private Wallet – wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat.

Unsere Empfehlung: Best Wallet

In unserem großen Krypto-Wallet-Vergleich sind wir zu einem klaren Testsieger gekommen: Best Wallet. Dabei handelt es sich um eine moderne, mobile Wallet-App, die Self-Custody mit einfacher Bedienbarkeit kombiniert. Best Wallet richtet sich an Anleger, die ihre Vermögenswerte selbst verwalten und verwahren möchten, aber keine Lust auf eine komplizierte Hardware oder technische Hürden haben.

Die Wallet unterstützt mehrere Netzwerke und bietet eine nahtlose Integration von NFTs, DApps und dezentralen Protokollen. Der Private Key bleibt ausschließlich auf dem Gerät des Nutzers. Es gibt keine zentrale Speicherung.

Was Best Wallet auszeichnet:

  • benutzerfreundliche Oberfläche
  • geeignet für Anfänger
  • volle Kontrolle für den Anleger
  • kein KYC oder Konto notwendig

Zum Weiterlesen: Best Wallet im Test 2025 – So schneidet die Krypto-Wallet ab

Diese Fehler bei der Verwahrung vermeiden

Bei der Verwahrung von Kryptowährung gibt es einige Fehler, die sich leicht vermeiden lassen. Der „Seed“ sollte beispielsweise nicht digital gespeichert werden – weder als Screenshot noch als Notiz auf dem Handy. Auch wer alles bei einem Anbieter lagert, geht ein gewisses Klumpenrisiko ein. Sollte der Anbieter gehackt werden oder zahlungsunfähig sein, sind möglicherweise alle Vermögenswerte verloren.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), zum Beispiel mit dem Google Authenticator, ist ebenfalls sehr wichtig. Sie dient als zweite Sicherheitsebene bei der Anmeldung in einem Online-Konto und schützt auch dann, wenn das Passwort kompromittiert wurde.

Das Wichtigste ist allerdings: nicht auf Scams reinfallen. Kein Supportmitarbeiter – weder von Coinbase, Binance noch irgendeiner Wallet – wird dich jemals nach deinem Seed oder Passwort fragen. Wer solche Daten weitergibt, verliert in der Regel alles. Erst zuletzt gab es einen Angriff auf Coinbase, bei dem etliche Kundendaten gestohlen und für Social-Engineering genutzt wurden. Die Betrüger gaben sich als Support aus und erschlichen sich so Zugriff auf Wallets und Konten von Coinbase-Usern.

Fazit

Wer in Kryptowährungen investiert, sollte diese unbedingt sicher verwahren. Die bequemste Lösung – also die Verwahrung auf einer klassischen Börse – ist gleichzeitig die riskanteste. Wer langfristig investieren möchte, sollte sich zwangsläufig mit Self-Custody-Wallets beschäftigen. Best Wallet bietet dafür einen geeigneten Mittelweg: einfache Bedienbarkeit ohne zentrale Abhängigkeit.

Zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2025

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