Open USD: Beginnt jetzt der Stablecoin-Krieg?

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Stablecoins gelten inzwischen als einer der stärksten Produkt-Market-Fits der Kryptoindustrie. Während viele Token weiter um echte Nutzung kämpfen, zeigen digitale Dollar längst klare Anwendungsfälle: schnelle Abwicklung, günstige Transfers, 24/7-Verfügbarkeit und programmierbare Zahlungsflüsse.

Nun wollen führende Unternehmen den nächsten Meilenstein setzen. Mit Open USD entsteht ein neuer Stablecoin, der nicht nur ein weiteres Dollar-Token sein soll, sondern eine gemeinsame Infrastruktur für Banken, Zahlungsdienstleister, Fintechs, Krypto-Plattformen und Händler. Damit wird Open USD auch zur Kampfansage an die bisherigen Marktführer USDT und USDC. Denn erstmals greifen Schwergewichte wie Visa, Mastercard, Stripe, BlackRock, Coinbase und Google gemeinsam an.

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Open USD: Mehr als 140 Partner wollen Stablecoins zur globalen Zahlungsinfrastruktur machen

Die aktuelle Entwicklung ist bemerkenswert, weil Open USD nicht aus einer einzelnen Krypto-Firma heraus entsteht, sondern als Konsortium großer Finanz-, Zahlungs-, Technologie- und Krypto-Unternehmen. Open Standard kündigte am 30. Juni 2026 an, mit mehr als 140 Partnern einen neuen US-Dollar-Stablecoin aufzubauen. Zu den genannten Teilnehmern zählen unter anderem Visa, Mastercard, Stripe, American Express, BlackRock, BNY, Standard Chartered, Google, Shopify, Coinbase, Solana, Ripple, OKX und Crypto.com. Der Stablecoin soll später im Jahr 2026 live gehen und auf mehreren Netzwerken verfügbar sein, darunter Base und Solana.

Der Fokus liegt klar auf realer Zahlungsinfrastruktur. Stablecoins sollen nicht mehr nur als Handelsinstrument auf Krypto-Börsen dienen, sondern als digitale Abwicklungsschicht für Unternehmen, Händler, Banken und Zahlungsdienstleister. Genau hier setzt Open USD an: globale Transfers, Settlement, Auszahlungen, grenzüberschreitende Zahlungen und programmierbare Finanzprozesse sollen günstiger und schneller werden. Reuters berichtet, dass Open USD gezielt Hürden adressieren soll, die Unternehmen bisher bei der Skalierung von Stablecoins bremsen: hohe Kosten, begrenzte Zugänglichkeit und fehlende wirtschaftliche Beteiligung der Nutzer.

Damit ist Open USD auch ein Signal für die nächste Phase des Stablecoin-Markts. Nicht mehr nur Krypto-native Emittenten bestimmen die Richtung. Stattdessen drängen Zahlungsnetzwerke, Banken, Fintechs und Big-Tech-Unternehmen gemeinsam in den Markt. Stablecoins werden damit zunehmend zu einer neutralen Basisschicht für den digitalen Zahlungsverkehr.

Kampfansage an USDC und USDT: Das neue Modell verändert die Stablecoin-Ökonomie

Besonders spannend ist nicht nur der Stablecoin selbst, sondern das Wirtschaftsmodell dahinter. Klassische Stablecoins wie USDT oder USDC verdienen vor allem über die Erträge auf ihren Reserven. Die Emittenten halten Dollar, T-Bills oder andere kurzfristige Anlagen und behalten die Zinseinnahmen weitgehend selbst. Open USD will dieses Modell aufbrechen. Unternehmen sollen Open USD ohne Minting- oder Redemption-Gebühren nutzen können. Gleichzeitig sollen die Erträge aus den Reserven nach Abzug einer kleinen Managementgebühr an die Partner fließen, die Adoption und Volumen bringen.

Das ist ein struktureller Angriff auf die Margen der etablierten Marktführer. Wenn Ausgabe und Rücknahme kostenlos werden und die Reserveerträge stärker an Partner weitergereicht werden, verschiebt sich der Wert im Stablecoin-Markt. Nicht mehr der reine Emittent verdient am meisten, sondern die Plattformen, Zahlungsnetzwerke, Banken und Händler mit Zugang zu Endkunden und Transaktionsvolumen. Genau deshalb könnte Open USD für Unternehmen attraktiv sein, die Stablecoins in großem Maßstab einsetzen wollen.

Der Markt reagierte entsprechend sensibel. So geriet Circle nach der Ankündigung unter Druck, weil Open USD als direkter Herausforderer für USDC wahrgenommen wird. Circle und Coinbase hängen stark an Stablecoin-Erträgen, wobei Coinbase paradoxerweise selbst zu den Unterstützern von Open Standard gehört.

Langfristig könnte Open USD den Wettbewerb im Stablecoin-Sektor massiv verschärfen. USDT bleibt durch globale Liquidität stark, USDC durch Regulierung und institutionelle Nähe. Doch Open USD bringt etwas Neues: neutrale Governance, gemeinsame Industrieunterstützung und geteilte Ökonomie. Genau das könnte Stablecoins endgültig von einem Krypto-Produkt zu einer globalen Zahlungsinfrastruktur machen.

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Stablecoins auf Bitcoin? Warum Layer-2-Lösungen den Markt verändern könnten

Bis dato spielen Stablecoins vor allem auf Ethereum, Tron, Solana und anderen Smart-Contract-Netzwerken eine zentrale Rolle. Besonders Ethereum gilt mit seiner DeFi-Infrastruktur, hohen Liquidität und etablierten Standards als einer der wichtigsten Schauplätze für digitale Dollar. Bitcoin hingegen war in diesem Bereich lange kaum relevant. Zwar ist Bitcoin das größte und sicherste Krypto-Netzwerk, doch für schnelle, günstige und programmierbare Stablecoin-Anwendungen fehlte bisher die passende Infrastruktur. Genau das könnte sich ändern, wenn Bitcoin-Layer-2-Lösungen stärker akzeptiert werden.

Denn die Logik ist naheliegend: Wenn Stablecoins zur globalen Zahlungsinfrastruktur werden, könnte auch Bitcoin als Basiswert und Sicherheitsanker stärker eingebunden werden. Dafür braucht es jedoch skalierbare Layer-2-Netzwerke, die Transaktionen schneller und günstiger machen und zugleich Smart-Contract-Funktionalität ermöglichen. Genau hier setzt Bitcoin Hyper an. Das Projekt will die Vorteile von Bitcoin mit der Performance moderner Chains kombinieren und positioniert sich als Bitcoin-Layer-2 mit hoher Geschwindigkeit, günstigen Transaktionen und programmierbaren Anwendungen.

hyper

Besonders spannend ist der technische Ansatz: Bitcoin Hyper will eine Brücke zwischen Bitcoin-Sicherheit und Solana-ähnlicher Ausführung schaffen. Über eine zk-proof-basierte Bridge sollen Bitcoin-Werte in eine leistungsfähigere Layer-2-Umgebung gebracht werden. Dort könnten perspektivisch DeFi-Anwendungen, Token, Zahlungen und auch Stablecoin-Use-Cases entstehen. Damit würde Bitcoin nicht mehr nur als digitales Gold fungieren, sondern stärker als aktives Finanznetzwerk.

Auffällig ist zudem die relative Stärke im Presale. Während der breite Kryptomarkt schwach bleibt und vielen Altcoins Momentum fehlt, konnte Bitcoin Hyper laut Projektangaben bereits rund 33 Millionen US-Dollar einsammeln. Zusätzlich wirbt das Projekt mit Staking-Renditen von rund 36 Prozent APY.

Zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2026

Bitcoin Hyper: Innovative Layer-2-Lösung für Bitcoin

  • Extrem niedrige Gebühren – ideal für Mikrozahlungen
  • Blitzschnelle Bitcoin-Transaktionen dank Layer-2-Technologie
  • Bitcoin meets DeFi: Staking, DEX, Smart Contracts
9.7/10
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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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