
Der Kryptomarkt zeigt sich in den vergangenen 24 Stunden weiter in einer Phase leichter Konsolidierung. Auf Wochensicht fehlt es an Momentum, größere Ausbrüche bleiben bislang aus. Auch XRP kann sich diesem Bild nicht entziehen. Zwar notiert der Coin rund drei Prozent fester, doch weiterhin unter der psychologisch wichtigen Marke von 1,50 US-Dollar. Genau hier scheiterte zuletzt mehrfach der Versuch eines nachhaltigen Ausbruchs.
Ripple Prognose: Technische Indikatoren deuten auf überverkaufte Lage
Der bekannte Chartanalyst ChartNerd verweist nun auf ein technisches Setup, das langfristig interessant sein könnte. Seiner Einschätzung zufolge befindet sich XRP aktuell auf seiner bullischen monatlichen Supertrend-Linie. Der Supertrend ist ein Trendfolge-Indikator, der auf Volatilität basiert und häufig als dynamische Unterstützung oder Widerstand fungiert. Solange der Kurs oberhalb dieser Linie notiert, interpretieren viele Trader das übergeordnet als bullisches Signal.
$XRP sits on its bullish monthly Supertrend line with the Stoch RSI back down at levels similar to both 2017 and 2022 lows. Extremely oversold. pic.twitter.com/jla6mCeN9b
— 🇬🇧 ChartNerd 📊 (@ChartNerdTA) February 10, 2026
Hinzu kommt laut ChartNerd ein weiterer Faktor: Der Stochastik-RSI (Stoch RSI) sei auf Niveaus zurückgefallen, die jenen in den Tiefphasen 2017 und 2022 ähneln. Der Stoch RSI misst die Position des RSI innerhalb seiner eigenen Spannbreite und reagiert deutlich sensibler als der klassische RSI. Werte im extrem niedrigen Bereich gelten als überverkauft. Historisch gingen solche Konstellationen bei XRP mit markanten Trendwenden oder zumindest kräftigen Erholungsbewegungen einher.
Allerdings bleibt entscheidend, dass technische Überverkauft-Signale allein keine Garantie für eine sofortige Trendwende darstellen. Sie erhöhen lediglich die Wahrscheinlichkeit für antizyklische Chancen – insbesondere dann, wenn sie auf höheren Zeitebenen wie dem Monatschart auftreten. In Kombination mit der Nähe zur Supertrend-Unterstützung entsteht somit ein Setup, das langfristig orientierte Anleger aufmerksam verfolgen dürften.
Relative Schwäche – während andere Projekte Stärke zeigen
Nichtsdestotrotz bleibt XRP im relativen Vergleich zu anderen Marktsegmenten derzeit eher schwach. Der fehlende Ausbruch über 1,50 US-Dollar unterstreicht die Zurückhaltung der Marktteilnehmer. Solche Konstellationen eignen sich vor allem für antizyklische Strategien mit längerem Zeithorizont – weniger für Momentum-orientierte Ansätze.
Parallel dazu zeigen sich im Presale-Segment Projekte mit deutlicher relativer Stärke. Ein Beispiel ist Bitcoin Hyper, das nach eigenen Angaben bereits über 31,5 Millionen US-Dollar eingesammelt hat. Das Konzept kombiniert Elemente der Solana Virtual Machine (SVM) mit der Sicherheit der Bitcoin-Blockchain. Ziel ist es, die Skalierungs- und Smart-Contract-Fähigkeiten moderner Layer-1-Systeme mit der Robustheit und Markenstärke von Bitcoin zu verbinden.

Technisch basiert der Ansatz auf einer Layer-2-Struktur. Assets werden von der Bitcoin-Blockchain (Layer 1) über eine Bridge auf eine Layer-2-Umgebung übertragen. Dort können sie innerhalb einer performanten Umgebung mit hoher Transaktionsgeschwindigkeit verarbeitet werden. Zero-Knowledge-Proofs dienen dabei zur Verifikation der Zustände, während die Abrechnung und finale Sicherheit weiterhin über die Bitcoin-Basis erfolgt.
Das Projekt versucht damit, die Vorteile beider Welten zu vereinen: Sicherheit und Dezentralität auf Layer 1, Geschwindigkeit und Funktionalität auf Layer 2. Investoren können laut Projektangaben aktuell noch im Presale einsteigen, wobei ein rabattierter Einstiegspreis sowie eine Staking-Rendite von bis zu 38 Prozent APY beworben werden.
Zuletzt aktualisiert am 17. Februar 2026





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