Ethereum-Gründer Vitalik Buterin hilft EOS CTO: EOS „nicht wirklich sicher“

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Die EOS-Entwickler arbeiten derzeit mit Hochdruck am geplanten Mainnet-Start am 2. Juni, bei dem EOS innerhalb von 40 Tagen vom Ethereum-Netzwerk auf eine eigene Blockchain umgezogen wird. Unerwartete Unterstützung erhielt das Entwicklerteam jetzt von Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin, der das EOS-Projekt auf Github kritisierte.

In einigen Kommentaren äußerte Buterin Bedenken bezüglich der von Dan Larimer, CTO von EOS, vorgeschlagenen Lösungen. Er kritisierte das „Delegated Proof of Stake 3.0“-Protokoll.

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Buterin zu EOS: Nehmt einfach Casper

Buterins Bedenken kann man auf die Ähnlichkeit zwischen Larimers Lösung für die Konsensfrage und Caspers-FFG-Algorithmus zurückführen. Die von Larimer beschriebenen Bedingungen ähneln den in Casper vorhandenen Bedingungen „no double vote“ und „no surround vote“.

Buterin meinte, dass die Lösung versuche, eine BFT-Sicherheit mit einer einzelnen „Message“ herzustellen. Man benötige jedoch mindestens zwei Nachrichten der Nodes, um diese zu erlangen. Eine gute Lösung für dieses Problem sei im Casper FFG-Paper zu finden und er solle den Algorithmus von Casper nutzen.

Das ist nicht das erste Mal, dass Vitalik Buterin Bedenken bezüglich EOS äußert. Beim Ethereum Shenzhen Meetup Launch Event 2017 meinte Buterin, dass die „Delegated Proof of Stake“ Methode strak zentralisiert sei:

Larimer nutzt dieses Konzept namens DPOS und er sagt, dass man beim DPOS nur etwa 100 Nodes im Netzwerk benötigt […] Das Problem ist, dass ein System mit 100 Nodes viel zentraler ist. […] Da man für diese abstimmen muss, werden die Nodes, die gewinnen, die Nodes sein, die jeder kennt. So ist es viel einfacher, die Leute anzugreifen, die Nodes betreiben. […] Unternehmen und Regierungen können sie ziemlich einfach [identifizieren und vom Netz nehmen].

Jedoch bietet das DPOS-Protokoll auch einige Vorteile. Da die „Supernodes“ von der EOS-Community gewählt werden, ist das System wohl resistent(er) gegen Korruption. Jede Kryptowährung, die geschürft werden kann – also auch Ethereum – ist wohl zentralisierter als das zukünftige EOS. Nur drei Pools beherrschen über 51% der Ethereum-Hash-Leistung.

EOS

Ansonsten scheint der EOS-Entwicklungsprozess reibungslos voranzukommen. Block.one – das Unternehmen hinter dem EOS-Projekt – hat erst kürzlich den CFO der größten Bank Australiens als COO bekannt gegeben.

Quelle: Cryptoslate; Photo by Ben Hershey on Unsplash, CC0

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