Südkoreanische Gesetzgeber streben Aufhebung des Verbots von ICOs an

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Die Regulierungslandschaft in Südkorea verändert sich tendenziell stark. Besonders wenn es um Kryptowährungen und ICOs geht, sieht die Zukunft eher rosig aus. Ein neuer Vorschlag zielt darauf ab, die Einführung neuer ICOs zu legalisieren. Der Gesetzentwurf ist nicht offiziell verabschiedet oder gebilligt worden, setzt aber im Allgemeinen einen positiven Akzent.

Legalisierung von ICOs in Südkorea

Ein paar Leute waren überrascht, als südkoreanische Beamte beschlossen, ICOs zu „verbieten“. Bis heute ist man immer noch skeptisch bezüglich ICOs. Man kann jedoch behaupten, dass die Branche insgesamt zu reifen begonnen hat, was ein positiver Trend ist. Mittlerweile so sehr, dass sogar der südkoreanische Gesetzgeber bereit ist, einen völlig anderen Weg einzuschlagen.

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Man habe einen neuen Gesetzentwurf zur Legalisierung zukünftiger ICOs und Kryptowährungen eingeführt. Zurzeit arbeitet die Gruppe von Anwälten und Richter noch an der entsprechenden Gesetzesvorlage. Ein offizielles „Urteil“ wird erst im Laufe diesen Jahres oder Anfang 2019 fallen. Es ist das erste Mal, dass Beamte in Südkorea das Verbot von ICOs durch die Regierung anfechten.

Wie zu erwarten, wird dieser Gesetzentwurf nach wie vor staatlicher Aufsicht bedürfen. Die Beseitigung von Unsicherheiten und Herausforderungen in Bezug auf ICO-Unternehmen hat oberste Priorität. Im Gegensatz zu dem, was die meisten annehmen würden, wird es dadurch nicht möglich sein, jeden Monat neue ICOs auf den Markt zu bringen. Stattdessen können lediglich öffentliche Online-Organisationen und Forschungszentren solche Token-Verkäufe starten. Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung diesem Geschäftsmodell mehr Legitimität zu verleihen.

Kryptowährungen bleiben beliebt

Die Kryptowährungsindustrie selbst ist von dem Verbot der ICOs nicht allzu sehr betroffen. Südkoreanische Handelsplattformen sind nach wie vor beliebt. Es gibt schließlich einen sehr großen Unterschied zwischen regulären Kryptowährungen und ICO – Token.

Dieser neue Gesetzentwurf bedeutet nicht, dass sich für die Kryptowährungen selbst etwas ändern wird. Südkoreanische Beamte sind aufgeschlossen, wenn es um die Regulierung von Bitcoin und Altcoins geht. Es gibt in Südkorea, im Gegensatz zu anderen Staaten, keine Feindseligkeit gegenüber Kryptowährungen.

Da andere Länder immer noch gegen ICOs vorgehen, kann Südkorea einen wichtigen Präzedenzfall schaffen. Wenn dieser Gesetzentwurf allen Parteien passt und genehmigt wird, könnten andere Länder diesem Beispiel folgen. Vorerst muss die Krypto – Community abwarten, wie sich dieser Vorschlag auswirkt. Es gibt immer noch berechtigte Bedenken in Bezug auf die ICO-Industrie.

Quelle: Newsbtc, Image: pixabay, CC0

Zuletzt aktualisiert am 14. November 2018

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