BitConnect: Die Schlinge zieht sich langsam zu

BitConnect Die Schlinge zieht sich langsam zu
BitConnect Die Schlinge zieht sich langsam zu

Wie das FBI jetzt ankündigte, sucht die Behörde nach Opfern, die in die Kryptowährung BitConnect (BCC) investiert haben, um bei laufenden Ermittlungen bezüglich des angeblichen Ponzi-Systems zu helfen.

Während die Öffentlichkeit noch keine hochkarätige Verurteilung im Zusammenhang mit Kryptowährungsbetrug zu sehen bekommen hat, scheint es nun, dass sich die Ermittler darauf vorbereitet haben, eine der (angeblich) größten und berüchtigtsten Kryptoponzi-Maschen zu zerstören.

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Das U.S. Federal Bureau of Investigations sucht derzeit potenzielle Opfer, die in BitConnect investiert haben, wie auf der offiziellen Website zu lesen ist. Gesucht würden demnach Leute, die investiert haben oder jemanden kannten, der von November 2016 bis Januar 2018 in die Kryptowährung investiert hatte.

Personen, die sich mit dem FBI in Verbindung setzen möchten, steht es frei, dies über einen offiziellen Antrag auf ihrer Website zu tun. Danach wird sich die Agentur an diejenigen wenden, die bei der laufenden Untersuchung helfen könnten.

Neben allgemeinen Informationen wie Name, Geburtsdatum und Ort sucht das FBI nach Antworten auf einige sehr spezifische Fragen. So müssen Personen, die sich diesbezüglich an die Behörde wenden, ihre BitConnect-Kontoinformationen preisgeben und z.B. beantworten, wie sie von BitConnect erfahren haben oder wie viel sie in die Währung investiert haben.

Während die Details der Untersuchung der Öffentlichkeit noch unbekannt sind, vermuten viele, dass das FBI versucht, mit BitConnect ein Exempel zu statuieren. Digital Forensics Indonesien twitterte, dass die Behörde ein Strafverfahren aufbaue. Dies könne dazu führen, dass außer dem Top-Management des Unternehmens auch Promoter, Blogger und andere Werbetreibende verfolgt werden. Mehrere Vertreter von BitConnect wurden bereits in Indien und Australien verhaftet.

In Texas erhielt das Unternehmen eine Unterlassung, sämtliche Aktivitäten einzustellen. Bereits im Januar 2018, nachdem eine zweite Sammelklage gegen BitConnect eingereicht wurde, erließ ein Gericht in Kentucky eine einstweilige Verfügung, mit der die Vermögenswerte des Unternehmens gesperrt wurden.

Das Unternehmen selbst hat sich nie mit den Vorwürfen des Ponzi-Systems auseinandergesetzt. Als die Firma 2018 ihren Betrieb einstellte, wurde dies mit dem Verweis auf „schlechte Presse“ begründet.

Coincierge

Bildnachweis:pixabay, CC0 Textnachweis: cryptoslate

Zuletzt aktualisiert am 25. Februar 2019

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