Warum ein Top-Analyst denkt, dass Bitcoin trotz $1.000-Sprung bärisch bleibt

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Seit dem Tiefststand von $6.400 in dieser Woche hat sich der Bitcoin-Preis stark erholt. Er ist Ende letzter Woche bis auf $7.300 angestiegen, als es den Bullen gelang, die wichtigsten Werte zu verteidigen. Mit anderen Worten: Die führende Kryptowährung ist vom mehrmonatigen Tiefststand um fast $1.000 zurückgesprungen – und das lässt einige glauben, dass die Bullen zurück sind.

Ein Top-Analyst versichert jedoch: Bitcoin befindet sich weiterhin in einem klaren Abwärtstrend. Das bedeutet, dass dieser jüngste Sprung nur eine Erholung und keine vollständige Umkehrung ist.

Bitcoin weiterhin im Abwärtstrend gefangen

So kommentiert der populäre Krypto-Trader Josh Rager, dass es viel zu früh sei, um nach der $1.000-Bewegung Anfang der Woche bullisch zu werden. Rager verweist darauf, dass BTC immer noch unter einer Trendlinie feststeckt, die sich nach dem berüchtigten China-Pump im Oktober gebildet hatte. Dem Trader zufolge werde eine Umkehr-Rallye abrupt enden, wenn Bitcoin diese Marke und den $8.000-Widerstand nicht durchbricht.

Ragers Ansicht, dass sich Bitcoin weiterhin in einem Abwärtstrend befindet, wird von anderen Top-Tradern bestätigt.

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Ex-DJ-Jetzt-Krypto-Trader Scott „The Wolf of All Streets“ Melker etwa erinnert seine Anhänger daran, „vorsichtig zu sein“. Investoren sollten nicht zu sehr davon abgelenkt werden, dass Bitcoin um 10% vom lokalen Tiefpunkt abgeprallt ist.

Melker zufolge war die jüngste Kurserholung „eher eine Erleichterung als eine Umkehrung“ – und das impliziert, dass eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung eine gute Chance hat, sich zu entwickeln.

Bullen-Fall-Bildung

Während Rager glaubt, dass sich Bitcoin weiterhin in einem Abwärtstrend befindet, gibt es Anzeichen dafür, dass sich ein Bullenfall aufbaut. Mike McGlone von Bloomberg Intelligence etwa schätzt, dass Bitcoin mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Anstieg von 40% auf 10.000 Dollar verzeichnen wird, als einen Rückgang von 30 % auf 5.000 Dollar im Jahr 2020. BTC trete in eine konsolidierende Bullen-Phase ein, die durch eine Verengung der gleitenden Durchschnitte gekennzeichnet sei.

McGlone schaut auf zwei Trends: 1) Die Stärke von Gold sollte Bitcoin helfen, und 2) die zunehmende Einführung von Kryptowährungen in Verbindung mit der Halbierung von Bitcoin sollte die Preise durch einfache Angebots-Nachfrage-Ökonomie nach oben treiben.

Auch Trader Dave the Wave ist bullisch: Er erwartet, dass sich der Indikator für Bitcoins einwöchige „Moving Average Convergence Divergence“ (MACD) nach oben dreht, was die nächste Wachstumsrunde im BTC-Markt einleiten wird.

Textnachweis: newsbtc

 

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