Krypto-Mining mal anders: Diese Toilette verwandelt Exkremente in Strom – und Kryptowährungen

Koreanische Forscher haben eine Toilette entwickelt, die aus menschlichen Exkrementen Strom und Kryptowährungen erzeugt.

Elon Musk, nimm das

Erst vor kurzem hatten wir über britische Farmer berichtet, die Kuh-Dung nutzen, um damit im Nebenverdienst Ethereum zu farmen. Koreanische Forscher sind nun einen Schritt weitergegangen und haben ein ähnliches Prinzip für den menschlichen Organismus entwickelt: eine Toilette, die aus Exkrementen Strom und Kryptowährungen wie Bitcoin erzeugt. Klingt schräg, ist aber wirklich wahr.

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Die spacige Toilette steht aktuell in einer Universität in Südkorea – und leistet dort sogar ihren Beitrag zur Stromversorgung des Gebäudes, wie Reuters berichtet. Entwickelt wurde die sogenannte „BeeVi“-Toilette von Cho Jae-weon, einem Professor für Städtebau und Umwelttechnik am Ulsan National Institute of Science and Technology (UNIST). BeeVi setzt sich zusammen aus „Bee“ (Biene) und „Vision“ – unklar allerdings, was es damit auf sich hat. Klarer dafür: der Einsatzzweck.

Professor Cho gegenüber Reuters:

„Wenn wir über den Tellerrand schauen, haben Fäkalien einen wertvollen Wert für die Erzeugung von Energie und Dünger. Ich habe diesen Wert in den ökologischen Kreislauf eingebracht.“

Und das geht so: Die Maschine nutzt eine Vakuumpumpe, um die Fäkalien in einen unterirdischen Tank zu leiten. Dort wandeln Mikroorganismen die Fäkalien zu Methan um. Das wiederum wird als Energiequelle für das Gebäude genutzt: Es treibt nicht nur eine Brennstoffzelle an, sondern auch einen Gasherd und einen Warmwasserboiler der Universität.

10 Coins pro Sitzung

Aber: Wie effizient kann so ein Mechanismus sein? Cho zufolge scheidet der durchschnittliche Mensch etwa 500g pro Tag aus. Diese könnten in 50 Liter Methangas umgewandelt werden. Mit diesem Gas ließen sich dann 0,5 kWh Strom erzeugen, so der Umweltingenieur.

Doch damit nicht genug. Denn Cho hat seine Erfindung auch mit einer Kryptowährung gekoppelt. Die heißt „Ggool“ und bedeutet „Honig“ auf Koreanisch. Der Clou: Einmal pro Tag gibt „BeeVision“ Teilnehmern des Projekts bei der Toilettenbenutzung 10 Ggool aus. Die Bezeichnung (Pardon) Sh*tcoin bekommt dabei eine völlig neue Bedeutung.

Allerdings handelt es sich bei Ggool nicht um eine Spaßwährung – Ggool hat vielmehr einen ganz konkreten Verwendungszweck: Studenten können damit auf dem Campus einkaufen. Kaffee, Snacks, Früchte oder Bücher – wie Reuters berichtet, kann mit Ggool alles Mögliche gekauft werden. Auf Portalen wie Coinmarketcap oder Coingecko ist sie allerdings noch nicht gelistet.

Ein Student gegenüber Reuters:

„Ich hatte immer nur gedacht, dass Fäkalien schmutzig sind, aber jetzt ist es ein Schatz von großem Wert für mich.“

Für den Toilettengang bezahlt werden – das gibt’s nur in Krypto. Hier findest du Bilder und auch ein Video des innovativen Krypto-WCs.

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