Bitcoin Prognose: Breaking News – Gamestop hält weiter BTC

In den vergangenen Monaten hat der Hype rund um Bitcoin Treasuries deutlich nachgelassen. Während Unternehmen im Bullenmarkt verstärkt Bitcoin als strategische Reserve aufgebaut haben, ist die Nachfrage zuletzt spürbar zurückgegangen.

Aktuell bleibt vor allem MicroStrategy der dominante Käufer, der weiterhin regelmäßig Bitcoin akkumuliert. Viele andere Unternehmen haben ihre Bestände hingegen reduziert oder halten diese lediglich durch den Bärenmarkt. Besonders rund um GameStop gab es zuletzt Spekulationen, ob das Unternehmen seine Bitcoin verkauft hat. Neue Daten zeigen jedoch ein deutlich differenzierteres Bild für die Bitcoin Prognose von GameStop.

GameStop verkauft keine Bitcoin – komplexe Strategie statt Exit

Ein genauer Blick in die jüngste Mitteilung von U.S. Securities and Exchange Commission zeigt, dass GameStop keineswegs seine Bitcoin-Bestände vollständig abgestoßen hat. Vielmehr verfolgt das Unternehmen eine deutlich komplexere Strategie im Umgang mit seinen digitalen Assets. Bereits im Geschäftsjahr 2025 hatte der Vorstand beschlossen, Bitcoin als Treasury-Reserve-Asset zu integrieren. In diesem Zuge investierte GameStop rund 500 Millionen US-Dollar und erwarb insgesamt 4.710 Bitcoin.

Die jüngsten Entwicklungen sorgten jedoch für Verwirrung am Markt. GameStop ging eine Vereinbarung mit CoinbaseCredit ein, bei der ein Großteil der gehaltenen Bitcoin – konkret 4.709 BTC – als Sicherheit hinterlegt wurde. Hintergrund ist eine sogenannte Covered-Call-Strategie. Dabei nutzt das Unternehmen seine Bitcoin-Bestände aktiv, um durch den Verkauf von Optionen zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Wichtig ist jedoch: Die Bitcoin wurden nicht klassisch verkauft. Zwar hat GameStop die Kontrolle über die hinterlegten Coins im bilanziellen Sinne abgegeben, da der Vertragspartner bestimmte Rechte wie Weiterverleih oder Verkauf besitzt. Dennoch bleibt die wirtschaftliche Exponierung gegenüber Bitcoin vollständig bestehen. Das Unternehmen hat weiterhin Anspruch darauf, zukünftig eine äquivalente Menge an Bitcoin zurückzuerhalten.

Bilanztechnisch führte dies dazu, dass die Bitcoin nicht mehr direkt als Vermögenswert geführt werden. Stattdessen weist GameStop nun eine Forderung in Höhe von rund 368 Millionen US-Dollar aus, die den Anspruch auf die Rückgabe der Bitcoin widerspiegelt.

Diese Umklassifizierung hatte auch Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung: Aufgrund des gefallenen Bitcoin-Kurses wurde ein nicht realisierter Verlust von knapp 60 Millionen US-Dollar verbucht.

Unterm Strich zeigt sich: Die Spekulationen über einen vollständigen Ausstieg aus Bitcoin waren unbegründet. Stattdessen setzt GameStop auf eine aktivere Kapitalstrategie, um zusätzliche Renditen zu erzielen – bleibt dem Bitcoin-Markt jedoch weiterhin eng verbunden.

Bitcoin Treasuries: Markt bleibt stark konzentriert

Ein Blick auf die aktuellen Daten zeigt, wie stark der Markt für börsennotierte Bitcoin-Treasuries konzentriert ist. Klar dominierend bleibt MicroStrategy mit beeindruckenden 762.099 BTC im Wert von rund 52,38 Milliarden US-Dollar. Damit hält das Unternehmen allein etwa 3,63 % des gesamten Bitcoin-Angebots. Dahinter folgen deutlich kleinere Player wie Marathon Digital Holdings mit 52.850 BTC (3,63 Milliarden US-Dollar) und Twenty One Capital mit rund 37.229 BTC.

Auch Unternehmen wie Riot Platforms (18.005 BTC), Galaxy Digital (17.102 BTC) oder Coinbase (14.458 BTC) spielen eine relevante Rolle im Markt. Selbst Tesla hält noch 11.509 BTC.

bitcoin

Im Vergleich dazu wirkt GameStop mit 4.710 BTC im Wert von rund 323 Millionen US-Dollar klar nachrangig. Der Anteil am gesamten Bitcoin-Angebot liegt bei lediglich 0,022 %. Damit bewegt sich GameStop eher im unteren Bereich der börsennotierten Bitcoin-Halter und hat aktuell keinen entscheidenden Einfluss auf die Angebotsseite des Marktes.

Insgesamt zeigt sich: Während einzelne Unternehmen weiterhin signifikante Bitcoin-Bestände akkumulieren, bleibt der Markt stark von wenigen großen Akteuren dominiert – allen voran MicroStrategy.

Zuletzt aktualisiert am 27. März 2026

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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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