Krypto Nachrichten Vorschau – 3 Dinge, die diese Woche spannend werden

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Bitcoin startet fester in die neue Woche und notiert am Ostermontag wieder um 69.000 US-Dollar. Das bringt neues Momentum in einen Markt, der zuletzt lange in einer zähen Seitwärtsphase festhing. Gerade deshalb wird diese Woche spannend: Jetzt treffen makroökonomische Daten, Fed-Signale und geopolitische Risiken direkt auf einen Kryptomarkt, der wieder sensibler auf neue Impulse reagiert.

Vor allem in den USA dürfte es eng getaktet werden. Parallel schauen Trader auf Hyperliquid, wo sich Gerüchte um einen baldigen HIP-4-Start halten. Und auch bei Polygon steht mit dem Giugliano-Hardfork ein technisches Upgrade an, das die Performance weiter verbessern soll. So gibt es einige Events mit Einfluss auf die jeweiligen Krypto Prognosen für 2026.

Makro-Daten, USA und Iran-Krieg

Makroseitig ist die Woche außergewöhnlich dicht. Am Montag steht der ISM Services PMI für März an. Danach folgen am Dienstag unter anderem langlebige Wirtschaftsgüter und Konsumentenkredite. Der wichtigste Termin für die Geldpolitik kommt am Mittwoch mit den Fed-Minutes. Am Donnerstag stehen dann gleich mehrere sensible Daten auf dem Plan: die Februar-PCE-Inflation, Core PCE, Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die finale US-BIP-Zahl für das vierte Quartal 2025. Am Freitag wird es noch brisanter mit dem März-CPI sowie den vorläufigen Michigan-Daten zu Konsumstimmung und Inflationserwartungen für April. Genau diese Kombination dürfte den Ton für Risiko-Assets vorgeben.

Besonders brisant: Diese Inflationsdaten fallen in eine Phase, in der der Krieg mit Iran die Energiepreise bereits deutlich nach oben gedrückt hat. Kiplinger verweist darauf, dass der anstehende CPI als erste wichtige US-Inflationszahl die gestiegenen Ölpreise auf Verbraucherebene sichtbar machen dürfte.

Gleichzeitig droht geopolitisch neue Eskalation. Reuters berichtet, dass Donald Trump Iran eine Frist bis Dienstag gesetzt hat, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen, andernfalls drohten neue harte Maßnahmen. Da durch Hormus rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasangebots läuft, bleiben Ölpreis, Inflationserwartungen und damit auch Bitcoin diese Woche direkt an die Nachrichtenlage gekoppelt.

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Hyperliquid: Gerüchte um HIP-4

Bei Hyperliquid dreht sich der Fokus auf HIP-4, also die geplante Einführung von Outcome Contracts beziehungsweise Prediction Markets direkt auf HyperCore. Technisch wäre das ein wichtiger Schritt, weil Hyperliquid damit Spot, Perpetuals und Ereignismärkte auf derselben Handelsinfrastruktur bündeln würde. Outcome Contracts sind vollständig besicherte binäre Kontrakte, die zwischen 0 und 1 handeln und so direkt die vom Markt eingepreiste Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses darstellen. Sie nutzen denselben Orderbook- und Matching-Stack wie die bestehenden Märkte auf Hyperliquid.

Wichtig ist aber: Ein offizieller Mainnet-Termin für diese Woche ist bislang nicht bestätigt. Mehrere Analysen verweisen darauf, dass HIP-4 im März auf Testnet live gegangen ist und als nächster großer Wachstumstreiber gilt, der Mainnet-Start aber weiter nur erwartet wird. Genau deshalb sind die aktuellen Signale vor allem ein Gerücht mit hoher Relevanz für Trader. Sollte Hyperliquid HIP-4 tatsächlich kurzfristig live schalten, wäre das ein starkes Narrativ, weil Prediction Markets 2025 massiv gewachsen sind und Hyperliquid sich damit noch klarer von klassischen DEX-Konkurrenten absetzen könnte.

Polygon: Giugliano Hardfork kommt

Auch bei Polygon steht in dieser Woche ein konkreter technischer Termin im Kalender. Laut Polygon Foundation ist der Giugliano Hardfork als PIP-84 für den 8. April auf Mainnet angepeilt. In Tests auf Amoy soll das Upgrade die Finalität um rund zwei Sekunden verbessert haben. Für Nutzer klingt das unspektakulär, ist aber für die Praxis relevant: Schnellere Finalität bedeutet schnellere Bestätigung, ein direkter besseres Nutzererlebnis und mehr Effizienz für Anwendungen, die auf zügige und verlässliche Abwicklung angewiesen sind.

Der Hardfork passt damit klar in Polygons größere Strategie, die PoS-Chain technisch schlanker, schneller und attraktiver für Payments- und Onchain-Anwendungen zu machen. Gerade in einem Umfeld, in dem Kapital selektiver wird, können solche Infrastruktur-Upgrades wieder stärker in den Fokus rücken.

Für den POL-Kurs allein ist ein Hardfork nie automatisch ein Kurstreiber. Aber wenn die Umstellung reibungslos läuft und die Performance sichtbar verbessert wird, stärkt das das bullische Fundament und liefert zumindest operativ eine der konkreteren Altcoin-Stories dieser Woche.

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Zuletzt aktualisiert am 6. April 2026

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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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