Solana erlebt Stablecoin-Boom: Nächster 10x Kandidat in 2026?

Solana Prognose Kurs mittelfristig „turbo bullish“ – Analysten nennen Preisziele für Ende 2025

Stablecoins gelten inzwischen als einer der stärksten Product-Market-Fits, den die Kryptoindustrie bislang hervorgebracht hat. Das ist kaum noch nur eine These aus dem Krypto-Sektor selbst, sondern wird inzwischen auch von großen Marktbeobachtern und institutionellen Akteuren gestützt.

Parallel dringt das Thema immer stärker in den Mainstream der Finanzwelt vor: Visa hat USDC-Abwicklung in den USA gestartet, und mit dem GENIUS Act gibt es in den Vereinigten Staaten inzwischen erstmals ein bundesweites Stablecoin-Regelwerk.

Spannend ist dabei vor allem die Marktstruktur: Während Ethereum und Tron lange als dominante Netzwerke für Stablecoin-Transfers galten, deutet sich nun eine neue Dynamik an.

Solana greift die Stablecoin-Führung bei bereinigtem Volumen an

Die neue Analyse von Allium, die auch von Mason Nystrom aufgegriffen wurde, ist deshalb so bemerkenswert, weil sie nicht einfach das rohe Transaktionsvolumen betrachtet, sondern ein bereinigtes Stablecoin-Volumen.

Herausgefiltert werden dabei unter anderem Wash Activity und interne CEX-Flows. Genau das ist wichtig, weil gerade im Stablecoin-Segment hohe Rohdaten oft wenig über echte wirtschaftliche Nutzung aussagen. Laut der von Allium veröffentlichten Auswertung lag Solana im Februar 2026 bei rund 36 Prozent Marktanteil am bereinigten Stablecoin-Volumen, vor Ethereum mit 30 Prozent, Tron mit 15 Prozent und Base mit 11 Prozent.

Das signalisiert einen strukturellen Shift. Solana war historisch nicht das erste Netzwerk, das man mit Stablecoins assoziiert hat. Ethereum dominierte über Jahre wegen DeFi, institutioneller Integrationen und breiter Entwicklerbasis, während Tron vor allem im globalen Transfergeschäft und im Dollarersatz-Narrativ stark war.

Wenn Solana nun bei bereinigtem Volumen vorne liegt, spricht das dafür, dass die Chain zunehmend für tatsächliche Zahlungs- und Settlement-Aktivität genutzt wird und nicht nur für spekulative Rotation.

Fundamental passt diese Entwicklung ins größere Bild. Visa nutzt für USDC-Abwicklung in den USA bereits Solana, und Alliums eigener Report beschreibt Stablecoins immer stärker als neue Payment Rail statt bloß als Trading-Collateral. Solana profitiert hier von niedrigen Gebühren, hoher Geschwindigkeit und wachsender Relevanz im Zahlungsverkehr. Noch ist daraus keine endgültige Marktführerschaft abzuleiten, denn Ethereum und Tron bleiben im Stablecoin-Ökosystem äußerst relevant. Aber die Daten zeigen klar: Solana wird im Stablecoin-Markt nicht mehr nur als Aufholer wahrgenommen, sondern zunehmend als ernsthafter Führungsanwärter.

Institutionelle Adoption und wachsender Stablecoin-Markt stärken Solanas Position

Neben der steigenden Aktivität im Stablecoin-Ökosystem lassen sich auch zunehmend institutionelle Signale erkennen, die auf eine breitere Integration von Blockchain-Infrastruktur in traditionelle Finanzsysteme hindeuten. Ein aktuelles Beispiel liefert die Partnerschaft rund um Western Union, das laut Branchenberichten an einem neuen Stablecoin-Projekt arbeitet. Demnach soll mit USDPT ein neuer Stablecoin auf der Solana-Blockchain entstehen. Die technische Infrastruktur für Wallets und Zahlungs-APIs wird dabei vom Web3-Infrastrukturunternehmen Crossmint bereitgestellt.

Besonders bemerkenswert ist die potenzielle Reichweite dieses Modells: Stablecoins sollen über mehr als 360.000 physische Western-Union-Standorte in über 200 Ländern einlösbar sein. Damit könnte erstmals eine direkte Verbindung zwischen globalen Cash-Netzwerken und blockchainbasierten Zahlungsrails entstehen.

Für Solana wäre eine solche Integration strategisch bedeutsam. Das Netzwerk positioniert sich zunehmend als Infrastruktur für schnelle und kostengünstige Zahlungsabwicklungen. Gerade bei internationalen Transfers – einem klassischen Geschäftsbereich von Western Union – könnten Stablecoins erhebliche Effizienzgewinne bringen. Transaktionen lassen sich nahezu in Echtzeit durchführen, während Gebühren deutlich unter denen traditioneller Remittance-Systeme liegen können.

Parallel dazu unterstreichen aktuelle Marktdaten die Dynamik des Stablecoin-Sektors insgesamt. Analysten verweisen darauf, dass das globale Stablecoin-Volumen inzwischen auf rund 268 Milliarden US-Dollar angewachsen ist – ein massiver Anstieg gegenüber etwa 16 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021. Gleichzeitig nimmt die reale Nutzung weiter zu. Laut aktuellen Analysen werden rund 74 Prozent der Stablecoin-Zahlungen inzwischen für inländische Transfers verwendet, während internationale Remittances ebenfalls stark wachsen.

Diese Entwicklungen zeigen, dass Stablecoins zunehmend als reale Zahlungsinfrastruktur wahrgenommen werden. Für Netzwerke wie Solana, die auf hohe Geschwindigkeit und niedrige Transaktionskosten setzen, eröffnet dieser strukturelle Wachstumsmarkt erhebliches Potenzial. Denn das jüngste Wachstum spricht hier eindeutig für Solana als neuen, wichtigen Akteur im Stablecoin-Markt, was die Solana Prognose noch bullischer macht.

Zuletzt aktualisiert am 12. März 2026

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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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