
Der Kryptomarkt zeigt sich in den letzten 24 Stunden deutlich erholt. Bitcoin klettert wieder über die Marke von 68.000 US-Dollar und signalisiert kurzfristig neues Momentum. Auch Altcoins ziehen nach: XRP legt rund 6 Prozent zu und steigt zurück auf etwa 1,45 US-Dollar. Dennoch darf dieser impulsive Rebound nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Markt mittelfristig weiterhin in einem Abwärtstrend befindet. Für XRP steht über drei Monate betrachtet noch immer ein Minus von rund 30 Prozent zu Buche.
Bislang handelt es sich also um eine technische Gegenbewegung – doch ein Trader sieht enormes Aufwärtspotenzial.
Elliott-Wellen-Szenario: Bis zu 900–2.000 % Kurspotenzial für XRP?
Der Krypto-Analyst EGRAG CRYPTO stützt seine bullische These auf die Elliott-Wellen-Theorie – ein charttechnisches Modell, das Marktbewegungen in wiederkehrende Impuls- und Korrekturwellen unterteilt. Laut seiner Analyse befindet sich XRP derzeit in einer übergeordneten Zyklusstruktur, bei der eine massive dritte Impulswelle bevorstehen könnte.
Rückblickend identifiziert er eine abgeschlossene Wave 1 mit einer Ausdehnung von rund 814 Prozent – eine typische impulsive Bewegung mit starkem Momentum und sauberer Kanalstruktur. Aktuell sieht er XRP in einer laufenden Wave 2, also einer Korrekturphase. Diese bewege sich im Rahmen üblicher Retracements zwischen 50 und 61,8 Prozent, wobei im Kryptomarkt auch tiefere Rücksetzer nicht untypisch seien. Entscheidend: Die Struktur sei bislang nicht invalidiert, XRP halte sich weiterhin innerhalb des makroökonomischen Trendkanals.
#XRP – Elliott Wave Reality Check (W3🟰$15-$31):
Let’s be precise. No hopium.
✔️ Wave 1⃣:
The ~814% expansion fits a textbook impulsive Wave 1. Strong momentum, clean channel respect.✔️ Wave 2⃣(Now):
The current pullback sits perfectly within normal Wave 2 retracements… pic.twitter.com/iK4eEV0zSR— EGRAG CRYPTO (@egragcrypto) February 26, 2026
Der zentrale Punkt seiner Analyse ist jedoch Wave 3. In der Elliott-Logik ist die dritte Welle häufig die dynamischste und längste Bewegung eines Zyklus. Historisch erstreckt sich Wave 3 oftmals auf das 1,618-Fache der ersten Welle – teils sogar deutlich darüber. Überträgt man dieses Verhältnis auf XRP, ergeben sich laut dem Analysten Kursziele zwischen 15 und 31 US-Dollar.
Vom aktuellen Niveau um 1,45 US-Dollar entspräche das einem potenziellen Anstieg von rund 900 Prozent bis hin zu über 2.000 Prozent. Allerdings betont der Analyst ausdrücklich: Eine Bestätigung für Wave 3 liegt erst dann vor, wenn XRP das Hoch von Wave 1 per Wochenschlusskurs zurückerobert und ein klarer Momentum-Ausbruch erfolgt. Ohne diese strukturelle Rückeroberung bleibt das Szenario spekulativ.
XRP im übergeordneten Abwärtstrend: Bitcoin Hyper zeigt relative Stärke
So spannend das Elliott-Wellen-Szenario für XRP auch klingt: Faktisch bleibt der Coin übergeordnet weiterhin in einem mittelfristigen Abwärtstrend. Trotz des jüngsten Rebounds notiert XRP deutlich unter früheren Hochs, die Marktstruktur ist bislang nicht nachhaltig gedreht. Solange keine klaren höheren Hochs und höhere Tiefs auf Wochenbasis etabliert werden, bleibt Vorsicht angebracht. Zugleich scheinen die Kursziele doch sehr ambitioniert.
Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass nicht alle Segmente des Kryptomarktes gleich schwach performen. Besonders im Presale-Bereich ist zuletzt in Teilen relative Stärke zu beobachten. Ein Beispiel ist Bitcoin Hyper, das bereits rund 31,6 Millionen US-Dollar im Vorverkauf eingesammelt hat – trotz insgesamt verhaltener Marktstimmung.
Das Konzept hinter Bitcoin Hyper ist vergleichsweise einfach erklärt: Ziel ist es, die Sicherheit und Markenstärke von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Programmierbarkeit moderner Blockchains zu verbinden. Technisch basiert das Projekt auf einer Solana Virtual Machine, die schnelle und kostengünstige Transaktionen ermöglicht. Über eine Brückenlösung sollen Assets mit dem Bitcoin-Ökosystem verknüpft werden, wodurch Anwendungen wie DeFi, Smart Contracts oder skalierbare Zahlungen näher an Bitcoin herangebracht werden.

Damit adressiert Bitcoin Hyper ein zentrales Problem: Bitcoin selbst gilt als sehr sicher, ist aber im Bereich komplexer Anwendungen eingeschränkt. Durch eine Layer-2-nahe Struktur versucht Bitcoin Hyper, diese Lücke zu schließen, ohne die Kernidee von Bitcoin aufzugeben.
Hinzu kommt ein Staking-Modell mit aktuell rund 38 Prozent APY. Das bedeutet, dass Investoren ihre Token im Netzwerk hinterlegen und dafür zusätzliche Token als Rendite erhalten. Bei gleichbleibender Rendite könnte sich das eingesetzte Kapital rein rechnerisch innerhalb weniger als zwei Jahre verdoppeln. Heute ist zugleich noch der günstige Einstieg möglich, bevor der Preis morgen wieder angehoben wird.
Zuletzt aktualisiert am 26. Februar 2026




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