Zur Unterstützung der Bitcoin-Mining-Industrie: Binance legt 500 Millionen-Dollar-Fonds auf

Zur Unterstützung der Bitcoin-Mining-Industrie Binance legt 500 Millionen-Dollar-Fonds auf

Die Bitcoin-Mining-Industrie hat in den letzten Jahren ein enormes Wachstum erfahren. Mit mehreren Bullenmärkten gab es bisher eine große Gewinnspanne für diejenigen, die diesen Weg eingeschlagen haben – und Unternehmen, die Hunderte Millionen Dollar damit machen. Der Bärenmarkt hat die Bitcoin-Mining-Industrie zwar tiefgreifend beeinflusst – er konnte die Teilnehmer aber nicht abschrecken. Und jetzt bietet Binance als weltgrößte Kryptobörse Unterstützung für die Miner.

500 Millionen Dollar fürs Bitcoin-Mining

Am Freitag hat Binance angekündigt, einen 500-Millionen-Dollar-Pool für Bitcoin-Miner einzurichten. Geboten wird Kredit von bis zu 500 Millionen Dollar für Miner, die nach Kapital für ihre Mining-Aktivitäten suchen. Die Krypto-Börse betont, dass dies in dem Bestreben geschieht, „ein gesundes Ökosystem für digitale Vermögenswerte zu erhalten“.

Dieser Fonds kommt zu einer Zeit, in der die Krypto-Mining-Industrie unter Druck steht, da die Produktionskosten hoch genug sind, um die Gewinnspannen zu schmälern. Viele Bitcoin-Miner laufen Gefahr, bankrott zu gehen und ihren Betrieb einstellen zu müssen.

Die Darlehen aus dem Binance-Fonds unterliegen Bedingungen wie Zinssätzen zwischen 5-10% und einer Laufzeit von 18 bis 24 Monaten. Die Kreditnehmer müssen auch eine Art von Sicherheit für die Kredite bieten.

Darüber hinaus ist Binance auch auf der Suche nach Cloud-Mining-Anbietern, mit denen es zusammenarbeiten möchte. Dies steht im Einklang mit den Cloud-Mining-Produkten, die die Krypto-Börse nach eigenen Angaben einzuführen plant.

Bitcoin: Mining wird schwieriger

Sinkende Marktpreise sind nicht das Einzige, womit Bitcoin-Miner derzeit zu kämpfen haben. In Anbetracht der Tatsache, wie profitabel die Branche sein kann, sind mehr Spieler in das Feld eingetreten. Das hat es schwieriger gemacht, profitables Mining zu betreiben.

Durch den Markteintritt neuer Mining-Maschinen hat sich die Hash-Rate drastisch erhöht. Infolgedessen ist der Schwierigkeitsgrad in die Höhe geschossen.

Anfang dieser Woche erlebte das Bitcoin-Netzwerk seine größte Schwierigkeitsanpassung für das Jahr 2022 – ein Anstieg um 13,5%. Das bedeutet: Es ist nun eine höhere Hash-Rate erforderlich, um einen einzelnen Block zu schürfen.

Die Miner müssen jetzt ihre Hash-Rate erhöhen, um einen Wettbewerbsvorteil zu haben. Und Darlehen wie die vom Binance-Fonds angebotenen helfen den Minern, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Darlehen sind auch nicht auf eine bestimmte Gruppe beschränkt, da sowohl öffentliche als auch private Bitcoin-Miner und Infrastrukturunternehmen für digitale Vermögenswerte daran teilnehmen können.

Textnachweis: Bitcoinist

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Jannis GrunewaldExperte für Kryptowährungen

Jannis Grunewald schreibt seit mehr als acht Jahren über Kryptowährungen und Technologie-Trends. Erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen ist er 2015 als Inhaber einer Digitalagentur; mittlerweile gibt's für ihn kaum einen Tag ohne BTC, ETH und Co. Ob technische Analyse, Krypto-Trading, NFTs oder Web 3.0 – Jannis besitzt ein breites Fachwissen über moderne Finanz- und Wirtschaftsthemen, setzt dies auch entsprechend ein: Er führt Interviews mit bekannten Persönlichkeiten der Krypto-Branche, kommentiert Entwicklungen, schreibt Prognosen, News und Analysen. Der gefragte Autor ist hervorragend in der Szene vernetzt, zudem regelmäßiger Gast auf Krypto- und Blockchain-Konferenzen weltweit. Sie finden Jannis' Publikationen in führenden Fachmagazinen – beispielsweise auf Finanzen.net, Cryptonews.com, Kryptoszene oder Business2Community.

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