Bitcoin Preis wird erstmals nicht durch Mt. Gox beeinflusst

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Bitcoin Preis wird nicht durch Mt. Gox beeinflusst - Coincierge
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Die einst insolvente Krypto-Börse Mt. Gox kann nun wieder in Betrieb genommen werden, nachdem ein japanisches Gericht die zivile Rehabilitation angeordnet und damit das Konkursverfahren beendet hat.

Mt. Gox Insolvenzverfahren wird ausgesetzt

“Am 22. Juni 2018 um 17:00 Uhr erließ das Bezirksgericht Tokio den Beschluss zur Einleitung eines zivilen Sanierungsverfahrens für MTGOX. Damit wurde das bisher laufende Insolvenzverfahren ausgesetzt.”

Dies ebnet den Weg für die einst größte Krypto-Börse, um zumindest die restlichen 165.000 Bitcoin und Bitcoin Cash wieder ins Repertoire aufzunehmen. Doch wie genau das Szenario nun weitergeht, soll von den Gläubigern und Schuldnern selbst bestimmt werden.

“Im zivilen Sanierungsverfahren behält der Sanierungsschuldner grundsätzlich die Befugnis, das Vermögen zu verwalten und zu veräußern.”

Am 26. September 2018 findet eine Gläubigerversammlung statt, in der über die Umverteilung der Mittel entschieden wird. Im zivilrechtlichen Sanierungsverfahren werden die Ansprüche auf Erstattung von Bitcoins (“Bitcoin Claims”) nicht in Geldforderungen umgewandelt”, sodass man davon ausgehen kann, dass der Ausverkauf der Mt. Gox Coins nun endlich ein Ende hat.

Gemäß der Blockchain-Konten hat der Verkauf von Bitcoin und Bitcoin Cash im Wert von einer halben Milliarde Dollar, durch den Insolvenzverwalter von MT Gox, den Preis im Zeitraum zwischen Dezember und März erheblich beeinflusst.

 

Gläubiger könnten Einlagen in Bitcoin erwarten

Der starke Abwärtsdruck zwischen Dezember und März wurde durch eine Menge von 35.000 Bitcoin beeinflusst, die der Insolvenzverwalter von Mt. Gox am Markt verkaufte. Wenn man die restlichen 165.000 Bitcoin nun verkaufen müsste, würde dies den Kurs erheblich drücken.

Nach japanischem Insolvenzrecht müssen die Gläubiger in Fiat-Währungen bezahlt werden, sodass der Insolvenzverwalter die BTC und BCH verkaufen musste. Unklar ist wieso man sich nicht auf einen OTC-Handel (außerbörslich) geeinigt hat, um den Kryptowährungsmarkt nicht zu stark zu beeinflussen.

Da das Gericht die zivile Rehabilitation angeordnet hat, können die Gläubiger nun in Bitcoin bezahlt werden, was einen weiteren Preisdruck durch den Insolvenzverwalter von Mt. Gox in Zukunft ausschließen könnte.


Quelle: Trustnodes, Image: pixabay, CC0

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1 KOMMENTAR

  1. schon irgendwie bizarr. Auf der einen Seite verlangt die CFTC Daten von Kryptobörsen, um etwaigen, mysteriösen BTC-Preismanipulationen nachzugehen – aber dieser japanische Vollnoob-im-Nadelstreifenanzug durfte diesbezüglich im Namen von Recht&Ordnung monatelang nach Lust und Laune wüten, wie ihm gerade zumute war. Ein Witz-hoch-10.

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