Ripple CEO: Blockchain zerstört Banken nicht und China kontrolliert Bitcoin

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Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, war auf der Stifel Cross Sector Insight Conference 2018, um seine Gedanken über die langfristigen Auswirkungen von Ripples Technologie und die Zukunft der Kryptowährungen zu teilen.

Ripple CEO: “Blockchain wird Banken nicht zerstören”

Tech Analyst Lee Simpson interviewte Garlinghouse auf der Stifel Cross Sector Insight Conference 2018 zur aktuellen Krypto-Situation. Im Rahmen der Industrieanwendungen und der weltweiten Verbreitung ging Garlinghouse auf Missverständnisse ein. Er erklärte, dass dezentrale Technologie das derzeitige Bankensysteme eher ergänzen als stören würden:

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“Blockchain wird die Banken nicht zerstören… es wird eine wichtige Rolle bei der Funktionsweise unseres Systems spielen. Es ist eine kurzsichtige Sichtweise….”

Ripple, als ein auf der Blockchain basierendes Zahlungsüberweisungsnetzwerk und Abwicklungssystem, zielt darauf ab, die Art und Weise, wie Banken und Menschen weltweit Geld überweisen, zu verändern. Garlinghouse hebte die langfristigen Ziele der Ripple-Plattform hervor:

“Wenn ich an die Transformation denke, verändert sie grundlegend die Art und Weise, wie Millionen am Bankgeschäft teilnehmen. Wir können die Art und Weise, wie das funktioniert, grundlegend ändern, um eine ganze Bevölkerung einen Schritt nach oben zu befördern.”

Garlinghouse: “China kontrolliert Bitcoin”

Garlinghouse kritisierte Bitcoin als die zukünftige globale Währung und machte deutlich, dass Ripple darauf abzielt, Bitcoin durch schnellere Transaktionsgeschwindigkeiten und Anwendbarkeit auf dem Bankenmarkt zu übertreffen:

“Bitcoin braucht heute 45 Minuten, um eine Transaktion abzuwickeln… Einige Prominente, sogar Steve Wozniak, haben gesagt, dass er eine Welt sieht, in der Bitcoin die Hauptwährung ist. Ich finde das absurd. Ich glaube nicht, dass eine große Wirtschaft das zulässt. Übrigens, das ergibt keinen Sinn.”

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Leider geht Garlinhouse bisher in keinster Weise auf zukünftige Skalierungslösungen, wie das Bitcoin Lightning Network, ein. Der Ripple CEO ist außerdem der Ansicht, dass Bitcoin zentralisiert ist. Warum er dies betont, ist unklar, könnte aber mit den ständigen Vorwürfen zusammenhängen, dass Ripple eine reine zentrale Natur aufweist.

“Ich erzähle Ihnen eine andere Geschichte, die zu wenig berichtet wird, die es aber wert ist, beachtet zu werden.” Bitcoin wird wirklich von China kontrolliert. Es gibt vier Miner in China, die über 50 Prozent von Bitcoin kontrollieren…. Woher wissen wir, dass China nicht eingreifen wird? Wie viele Länder wollen eine von China kontrollierte Währung benutzen?”

Laut blockchain.info kontrollieren der chinesische Chiphersteller Bitmain und seine Tochtergesellschaften BTC.com und AntPool mehr als 40 Prozent der weltweiten Bitcoin-Hashleistung.

https://blockchain.info/pools?timespan=4days
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Abschließend erklärte Garlinghouse , dass sich Bitcoin und die globale Kryptowährungs- und Blockchainindustrie noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Seine letzten Bemerkungen im Interview war:

“Wir sind bei Meile 1 in einem 26-Meilen-Marathon.”


Quelle: Cryptoslate, Image: pixabay, CC0, Chart: blockchain.info

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

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