10 Millionen Dollar soll ein Node für Facebooks „GlobalCoin“ kosten

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Diesen Monat soll GlobalCoin, Facebooks eigene Kryptowährung, offiziell angekündigt werden. Laut einem Bericht in „The Information“ ist der Social-Media-Riese bereit, mehr Details über den Coin zu liefern und soll seinen Mitarbeitern sogar erlauben, das Gehalt in Form des neuen Tokens zu beziehen.

Offizielle Ankündigung von GlobalCoin im Juli

Gerüchte über Facebooks Kryptowährung halten sich seit fast einem Jahr, der Social-Media-Riese hat über die Entwicklung von GlobalCoin allerdings eisern geschwiegen. Viel wurde spekuliert über die Kreation eines nativen digitalen Assets – insbesondere, nachdem der ehemalige PayPal-Exekutivdirektor David Marcus zu Facebooks „Chief Blockchain Officer“ ernannt wurde. Ein Bericht vom 24. Mai hat nun erste Infos verraten, und seitdem spekuliert die Öffentlichkeit darüber, wann wohl eine offizielle Ankündigung des Projekts erfolgt.

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Laut dem neuesten Bericht von The Information ist Facebook bereit, die Kryptowährung diesen Monat anzukündigen. Obwohl keine detaillierten Informationen über das genaue Datum zur Verfügung gestellt wurden, zitiert der Bericht Quellen auf Facebook, die über die Pläne informiert wurden.

Die gleichen Quellen enthüllten auch, dass Facebook Drittanbieter umworben hat, die als Nodes fungieren sollen, um dem Unternehmen bei der Verwaltung seiner Kryptowährung zu helfen. Diese Informationen deckt sich mit der Ansicht vieler Experten, nach deren Meinung GlobalCoin nicht dezentralisiert sein wird – was es zu einem digitalen Asset und nicht zu einer Kryptowährung macht.

Facebooks Versuch, Einnahmen zu diversifizieren

Im Gespräch ist auch die Erhebung einer Lizenzgebühr von 10 Millionen Dollar, um einen Node zu betreiben, heißt es im Bericht. Es wurden keine spezifischen Unternehmen erwähnt, die für die Position in Frage kommen.

Berichten zufolge hat das Unternehmen bei Dutzenden Technologieunternehmen und Finanzinstituten angefragt, um eine unabhängige Stiftung zu gründen, die GlobalCoin betreiben würde. Jeder Node-Betreiber könne auch einen Vertreter an die Stiftung schicken, so der Bericht.

100 Nodes sollen an den Start gehen – Facebook könnte also theoretisch im ersten Jahr der Einführung von GlobalCoin eine Milliarde Dollar an Lizenzgebühren generieren. Die Gebühren wären keine reinen Einnahmen, obwohl sie höchstwahrscheinlich dazu verwendet werden, den Coin mit einem Korb von Fiat-Währungen und risikoarmen Wertpapieren zu sichern.

Während erwartet wird, dass die Kryptowährung zuerst in Facebooks App-Ökosystem zum Einsatz kommt, ergab der Bericht, dass das Unternehmen Partnerschaften mit verschiedenen Händlern plant, die Zahlungen in GlobalCoin akzeptieren würden.
Darüber hinaus sind auch physische Geldautomaten in Arbeit, die es den Nutzern ermöglichen sollen, lokale Währungen in GlobalCoin umzutauschen.

Der Bericht offenbart außerdem: Das Ganze lief für Facebook alles andere als reibungslos ab – während der CEO des Unternehmens, Mark Zuckerberg, den Zahlungsverkehr als wichtigen Bereich erkannt hat, waren der operative Chief Sheryl Sandberg und der Chief Financial Officer David Wehner zunächst „skeptisch gegenüber der Initiative“.

Textnachweis: cryptoslate

Zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2019

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