MicroStrategy-CEO Michael Saylor: Bitcoin ist viel mehr als „nur“ ein Zahlungsmittel

Die größte Debatte im Krypto-Raum in den letzten Jahren dreht sich darum, ob Bitcoin ein Zahlungsmittel ist oder nicht.

Zu den prominenten Persönlichkeiten, die sich zu diesem Thema geäußert haben, gehören Jack Dorsey, Chef von Twitter und Square, sowie viele Kommentatoren und Investoren online. Dorsey ist unter anderem der Meinung, dass Bitcoin als digitale Währung verwendet werden sollte – kürzlich sagte er gegenüber Reuters, es sei die „beste Iteration“ einer einheimischen Internet-Währung, die er je gesehen habe.

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Aber ein anderer prominenter Bitcoin-Befürworter, MicroStrategy-CEO Michael Saylor, ist anderer Meinung. Der kürzlich auf den Plan getretene Krypto-Bulle hat seinen Anhängern kürzlich versichert, dass Bitcoin, um erfolgreich zu sein, kein Zahlungsmittel sein müsse.

MicroStrategy CEO glaubt nicht, dass Bitcoin ein Zahlungsmittel sein muss

MicroStrategy-Geschäftsführer Michael Saylor ist nicht davon überzeugt, dass Bitcoin zu einem Zahlungsmittel werden muss, um erfolgreich zu sein. Der Firmenchef schrieb am 24. September:

„Niemand kann mit seinen Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold oder Derivaten eine Pizza kaufen. Das kümmert niemanden. #Bitcoin.“

Die Reaktionen auf Saylors Bemerkung waren gemischt: Einige sind der Meinung, dass er Recht hat – während andere unter Verweis auf das Whitepaper kommentieren, dass Bitcoin, um eine brauchbare Form von Geld zu sein, letztendlich eine Zahlungsmittelkomponente annehmen muss.

Immer noch ein bemerkenswerter Bulle

Während Saylors Ansicht zu Bitcoins Geldvermögen umstritten sein mag, ist er immer noch ein bewährter BTC-Bulle.

Saylor hat den Kauf der Kryptowährung im Wert von über 400 Millionen US-Dollar durch MicroStrategy verantwortet, nachdem er Vorstandsmitglieder und andere Führungskräfte davon überzeugt hatte, die Kryptowährung zu erwerben.

In einer Pressemitteilung, in der das erste Segment des Kaufs angekündigt wurde, schrieb Saylor über das Potenzial von Bitcoin im derzeitigen makroökonomischen Umfeld:

„MicroStrategy hat monatelang über die Festlegung unserer Kapitalallokationsstrategie beraten. Unsere Entscheidung, zu diesem Zeitpunkt in Bitcoin zu investieren, wurde zum Teil durch das Zusammentreffen makroökonomischer Faktoren getrieben, die sich auf die Wirtschafts- und Unternehmenslandschaft auswirken und unseres Erachtens langfristige Risiken für unser Treasury-Programm des Unternehmens schaffen – Risiken, die proaktiv angegangen werden sollten. Zu diesen Makrofaktoren gehören unter anderem die durch COVID-19 ausgelöste Wirtschafts- und Gesundheitskrise, beispiellose staatliche Maßnahmen zur finanziellen Stimulierung, einschließlich der weltweit beschlossenen quantitativen Lockerung, sowie globale politische und wirtschaftliche Unsicherheit. Wir sind der Meinung, dass diese und andere Faktoren zusammen einen erheblichen Abwertungseffekt auf den langfristigen realen Wert von Fiat-Währungen und vielen anderen konventionellen Anlageformen haben können.“

Einige befürchten allerdings, dass der Versuch von MicroStrategy, Bitcoin groß rauszubringen, zu einem gewissen regulatorischen Risiko führen könnte.

Textnachweis: newsbtc

Zuletzt aktualisiert am 25. September 2020

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