Die Uniswap-Community (UNI) wehrt sich gegen einen neuen Vorschlag – worum geht es dabei?

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Die Uniswap-Community lehnt offenbar einen neuen Vorschlag ab, der Flipside Crypto in Höhe von 25 Millionen Dollar fördert. Die Finanzierung ist für zwei Jahre vorgesehen – und die Argumente dagegen sind zahlreich.

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Viele DeFi-Protokolle, wie z.B. Uniswap, bieten Governance-Tokens an, mit denen die Teilnehmer an zentralen Entscheidungen in ihrem Netzwerk teilnehmen können.

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Der jüngste Vorschlag ging auch die Abstimmungen der Gemeinschaft. Doch bevor die Abstimmung über den Vorschlag abgeschlossen werden konnte, schlug Dune Analytics Alarm.

Der Flipside-Vorschlag

Der Vorschlag sieht vor, dass die Inhaber von UNI aus der Kasse des Projekts 15 Millionen Dollar an Zuschüssen erhalten. Wenn das gesamte Programm erfolgreich ist, werden im nächsten Jahr weitere 10 Millionen Dollar an Flipside fließen.

Dementsprechend wird Flipside die Hälfte des Zuschusses in Prämien für neue Uniswap-Nutzer investieren, die alles über Analytik und DeFi als Ganzes lernen wollen.

Ziel der Prämien ist es, neue Nutzer zu gewinnen und diese zu halten. Flipside geht davon aus, dass durch ein solches Programm 900 neue Mitglieder gewonnen werden können, die die Prämien nicht auszahlen, sondern im Netzwerk bleiben.

Dies ist nicht das erste derartige Programm, das Flipside finanziert. Es finanziert auch andere wie Yearn oder Aave. Ein weiterer Punkt ist, dass dieser Vorschlag es den Menschen ermöglichen würde, den Dienst zu finanzieren. Zu den anderen Anbietern von Analysediensten, die in Frage kommen, gehören The Graph und Dune.

Flipside will Uniswap-Governance für Bildungsdienste nutzen

Dem Antrag zufolge wird Flipside die Hälfte des Zuschusses für den Betrieb des Programms verwenden. Sie werden bis zu sieben Mitarbeitern ein volles Gehalt und sieben weiteren ein halbes Gehalt aus dem Zuschuss zahlen. Die Einnahmen aus dem Programm fließen dann in die Finanzierung.

Außerdem will Flipside das Governance-Verfahren von Uniswap nutzen, um ein offizieller Anbieter von Weiterbildungsdienstleistungen zu werden. Es erwartet auch Zahlungen für diese Dienstleistungen. Außerdem werden die sieben Mitglieder des Ausschusses 30% der erhaltenen Mittel selbst erwirtschaften.

Die Uniswap-Gemeinschaft kritisiert den neuen Vorschlag

Der Tageschart zeigt: Uniswap fällt um 2%, weil die Community den neuen Vorschlag kritisiert | Quelle: UNIUSD auf TradingView.com

Ein weiterer dreiköpfiger Ausschuss wird über die Fortsetzung des Programms für ein weiteres Jahr abstimmen. Alle Ausschüsse stammen von Flipside, was dem Unternehmen die totale Macht verleiht. Angesichts einer solchen Struktur haben viele Menschen Bedenken gegen den Vorschlag geäußert.

Vor dieser Kontroverse gab es bereits eine im Juli, die für viel Aufruhr in der Gemeinde gesorgt hat. Der „DeFi Education Fund”-Vorschlag und seine Kontroverse veranlasste eine weitere Gruppe, eine Initiative zu starten – die „Builder-First Legal Activism DAO” von LeXpunK.

Viele Menschen stimmten gegen den Vorschlag, nachdem Dune Analytics Alarm geschlagen hatte. Viele stimmten zu, dass der Vorschlag nicht in Ordnung war – einschließlich Compound-CEO John Palmer von PartyDAO und den Wallet-Teams von Dharma & Argent.

Es scheint jedoch, dass es nicht so einfach ist, den Vorschlag zu streichen. Die Leute, die ihn am meisten unterstützen, sind die universitären Blockchain-Organisationen, da es sich um Weiterbildung handelt.

Darüber hinaus haben viele der Top-Organisationen in Standford, UC Berkeley, Michigan und Penn ihre Unterstützung zugesagt. Es wird also sehr schwierig sein, den Antrag zu stornieren.

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Textnachweis: Newsbtc

Zuletzt aktualisiert am 23. August 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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