NFTs – nur eine Blase? Weit gefehlt: Sie sind ein „Statussymbol für eine neue Konsumentenklasse“

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Eine Top-Investorin glaubt, dass NFTs (non-fungiblen Token) weiter im Preis steigen werden – und erläutert, wieso.

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NFTs für 56 Millionen Millionäre

Die Verkaufszahlen und -preise von NFTs (non-fungiblen Token) schießen derzeit durch die Decke. Anleger können mit der rasanten Entwicklung kaum Schritt halten – jeden Tag kommt es zu Rekord-Verkäufen in Millionenhöhe, die Anzahl neuer NFT-Projekte, derzeit hauptsächlich noch auf Ethereum, explodiert förmlich.

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Im Rahmen des „Bored Ape Yacht Clubs“-Projekts wurden beispielsweise 10.000 „Mutant Ape“-NFTs verkauft – für jeweils umgerechnet 10.000 Dollar. Aktuell notiert der günstigste „Mutant Ape“ auf OpenSea bei 24.000 Dollar. Gerade wurde „Bored Ape #8877“ für 425 ETH verkauft. Das entspricht umgerechnet 1.354.734 Dollar.

 Unglaubliche Preise – und eine ebenso unglaubliche Nachfrage. Während manche die Branche als „JPEG-Industrie“ abtun, glauben viele an einen kulturellen Wandel. Könnte es sich lohnen, in NFTs als Vermögenswert zu investieren?

Das glaubt beispielsweise Top-Investorin Meltem Demirors, CSO des Digi-Asset-Verwalters CoinShares. Auf Twitter äußert sie sich zur oft gehörten These, es würde sich bei NFTs lediglich um eine Blase handeln, die bald platzt – und erläutert, warum es sich lohnt, das Phänomen NFTs zu verstehen.

„Reichtum ist eine Blase“

Sie fragt: Sind NFTs eine Blase? Und liefert auch gleich die Antwort dazu: Nein, NFTs sind keine Blase. Sondern:

„Reichtum ist eine Blase. 1% der erwachsenen Weltbevölkerung sind heute Millionäre.“

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit seien heute mehr als 1% der Erwachsenen auf der Welt Millionäre. 56 Millionen Millionäre gibt es demnach. Und deren Gesamtnettovermögen beläuft sich auf 158 Billionen Dollar. Und:

„Es gibt 21 Millionen Bitcoin. Es gibt 10.000 Punks. Es gibt 100 Felsen.”

Mit Punks gemeint sind CryptoPunks – eines der bekanntesten NFT-Projekte. Und mit 100 Felsen spielt Demirors vermutlich auf „Ether Rocks“ an – jene für viele unverständliche Sammlung nahezu identisch aussehender Fels-Zeichnungen.

Statussymbole für eine neue Konsumentenklasse

Doch was viele einfach für „Bildchen“ halten, ist Demirors zufolge etwas viel Bedeutenderes: ein neues Statussymbol. Die Krypto-Enthusiastin bezeichnet NFTs als „Statussymbole für eine neue Klasse von Konsumenten“. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Luxus-Gütern wie Uhren oder Taschen hätten NFTs allerdings ein besonderes Alleinstellungsmerkmal, erläutert sie:

„Der globale Markt für Luxusgüter, d.h. für auffällige Ausgaben, ist absolut massiv. NFTs sind digitale Flex-/Statussymbole für eine neue Klasse von Konsumenten, aber im Gegensatz zu den traditionellen Märkten für Reichtum und Status sind sie offen für jeden, überall und mit nachweisbarer Knappheit.“

DaVinci für $450 Mio., CryptoPunk #7523 für $11,75 Mio.

Viele halten dem Argument zwar entgegen, dass man all das Kapital für sinnvollere Dinge ausgeben könne – etwa, um akute Probleme wie den Welthunger zu lösen. Demiror hat aber auch hierfür ein schlagendes Argument parat:

„Wer sagt, dass es dumm ist, Millionen für JPEGs auszugeben, und dass wir lieber den Hunger in der Welt bekämpfen sollten, sollte zuerst die Leute auf der Liste der traditionellen Kunstsammler anrufen.

Die Leute geben 200 Millionen Dollar für Farbkleckse aus. Wieso ist es weniger edel, 2 Millionen Dollar für Pixelblöcke auszugeben?“

Dazu teilt die Analystin eine Liste mit den teuersten Kunstwerken der Welt. Ganz vorne dabei: Ein Lenardo DaVinci für 450 Millionen Dollar. Dem gegenüber steht beispielsweise „CryptoPunk 7523“ für 11,75 Millionen Dollar.

Demirors zufolge gibt es drei Optionen, wie Anleger mit dem Thema NFTs umgehen könnten:

„1: nichts tun.
2: sich auf NFTs einlassen, eintauchen und versuchen zu lernen und zu verstehen; und
3: NFTs als Blase und nichts weiter als ausgeklügelte Geldwäsche verspotten, so wie du vor 5 Jahren Bitcoin verspottet hast“

Ihr Fazit: Sie entscheidet sich für Option 2.

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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