Endet jetzt der Bärenmarkt? AI-Trade wackelt bereits

Krypto News Bei Bitcoin sind jetzt „8 von 10 Faktoren BEARISH”! Prognose Wird BTC im April bald wieder steigen?

Der Bärenmarkt am Kryptomarkt bleibt intakt. Bitcoin rutschte zuletzt unter die psychologisch wichtige Marke von 60.000 US-Dollar und sendet damit erneut ein klares Schwächesignal. Auch Ethereum und viele Altcoins zeigen keine nachhaltige Gegenwehr, während die Dynamik weiter negativ bleibt.

Besonders auffällig ist, dass Altcoins im aktuellen Zyklus noch deutlich stärker unter Druck stehen und vielfach weit von früheren Höchstständen entfernt notieren. Doch Wintermute sieht nicht nur Schwäche bei Krypto. Auch der bislang dominante AI-Trade zeigt erste Risse. Genau das könnte entscheidend sein, denn der Krypto-Bärenmarkt scheint bereits weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen.

Weiterlesen: Die besten Krypto Presales 2026

Wintermute: Krypto tief im Bärenmarkt – aber der Boden fehlt noch

Wintermute beschreibt die aktuelle Marktphase als fortgeschrittenen, aber wohl noch nicht finalen Bärenmarkt. Bitcoin fiel zuletzt um rund 6 Prozent und durchbrach erstmals seit längerer Zeit wieder die Marke von 60.000 US-Dollar. Zwischenzeitlich wurde der Bereich um 59.300 US-Dollar erreicht. Damit notiert BTC nicht nur mehr als 50 Prozent unter dem früheren Hoch, sondern auch direkt an einer technisch wichtigen Zone: dem 200-Wochen-Durchschnitt. In früheren Zyklen war diese Linie häufig ein Bereich, in dem langfristige Tiefs entstanden. Doch laut Wintermute reicht das allein noch nicht aus, um bereits Entwarnung zu geben.

Denn zwar ist die Stimmung extrem schlecht. Der Fear-&-Greed-Index verharrt im Bereich extremer Angst, während On-Chain-Daten zeigen, dass ein immer größerer Teil des Bitcoin-Angebots im Verlust liegt. Historisch waren solche Phasen wichtige Bestandteile einer Bodenbildung. Allerdings lag der Anteil verlustreicher Coins in früheren finalen Kapitulationsphasen teils noch höher. Mit anderen Worten: Der Markt ist angeschlagen, aber möglicherweise noch nicht vollständig bereinigt.

Hinzu kommt ein entscheidendes Problem: Die Liquidität fehlt. Wintermute verweist darauf, dass Krypto in früheren Phasen stark von überschüssiger Liquidität profitierte – etwa über ETFs, Stablecoins oder Digital-Asset-Treasury-Unternehmen. Doch aktuell drehen diese Kanäle nicht positiv. Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt deutliche Abflüsse, während auch der OTC-Markt keine starke Nachfrage signalisiert. Ohne neue Käufer bleibt jeder technische Support fragil.

Besonders spannend ist der Blick auf den AI-Trade. Der Nasdaq verlor zuletzt deutlich, Halbleiteraktien gerieten massiv unter Druck, und selbst starke Unternehmenszahlen konnten nicht mehr überzeugen. Für Wintermute ist das ein Zeichen, dass die Erwartungen rund um KI inzwischen extrem hoch sind. Damit hat sich die Marktstruktur verändert: Krypto ist nicht mehr automatisch der riskanteste und attraktivste High-Beta-Trade. Viel Kapital fließt weiterhin bevorzugt in KI-Aktien.

Für Bitcoin bedeutet das: Selbst wenn sich die Makrolage später verbessert, könnte frische Liquidität zuerst wieder in AI-Werte statt in Krypto fließen. Deshalb braucht der Kryptomarkt nicht nur eine Stabilisierung bei Bitcoin, sondern auch ein Abkühlen des AI-Hypes. Erst wenn Anleger dort weniger Chancen sehen, könnte Krypto wieder stärker profitieren.

Wintermute sieht daher eher ein Szenario mit weiterer Schwäche bis September oder Oktober. Entscheidend bleiben nun die Verteidigung der Zone um 58.000 bis 60.000 US-Dollar, ETF-Flows, Makrodaten und die Frage, ob wieder echter Kaufdruck entsteht. Der Bärenmarkt ist weit fortgeschritten – doch das finale Tief ist laut dieser Einschätzung wohl noch nicht bestätigt.

„Die Saisonalität spielt keine begünstigende Rolle. Der Markt hat im Sommer noch nie wirklich einen Boden gefunden, und eine Akkumulation bei den im Sommer üblichen geringen Handelsvolumina ist kaum zu erwarten. Wahrscheinlicher ist eine Phase der Belastung bis in den September oder Oktober hinein, gefolgt von einer möglichen Erholung – abhängig davon, wie sich die makroökonomische Lage entwickelt.“

Experte warnt: Unter 58.000 US-Dollar wird es spannend

Der Krypto-Analyst Cyclop sieht Bitcoin aktuell an einem entscheidenden Punkt. Zwar könne ein Bruch unter 58.000 US-Dollar kurzfristig neue Angst auslösen, doch ein direkter Absturz auf 30.000 US-Dollar sei für ihn nicht das wahrscheinlichste Szenario. Stattdessen erwartet er eher eine zähe Sommerphase mit seitwärts laufenden Kursen und anschließendem langsamen Rückgang in Richtung 50.000 US-Dollar. Danach könnte es noch einen finalen Ausverkauf bis etwa 42.000 US-Dollar geben. Genau dort, so seine These, dürften viele Anleger dann auf den großen Crash Richtung 30.000 US-Dollar warten – der womöglich nie kommt.

Cyclop argumentiert, dass Böden selten dann entstehen, wenn die Mehrheit sie erkennt. Viele Investoren warten auf perfekte Einstiegskurse und verpassen dadurch attraktive Chancen. Deshalb setzt er auf gestaffelte Käufe: erste Positionen jetzt, weitere bei 58.000, 55.000, 52.000 und besonders stark bei 42.000 US-Dollar.

Mehr erfahren: Neue Kryptowährungen für 2026 im Überblick

Bitcoin Hyper: Relative Stärke trotz schwachem Marktumfeld

Während Bitcoin, Ethereum und viele Altcoins weiter unter Druck stehen, zeigen erste Projekte im Kryptomarkt bereits wieder relative Stärke. Gerade in einem intakten Bärenmarkt ist das ein spannendes Signal. Denn wenn Kapital knapp ist, Risiko gemieden wird und viele Anleger defensiv bleiben, fließt Liquidität meist nur noch in Projekte, denen der Markt einen echten Mehrwert zutraut. Genau hier rückt Bitcoin Hyper stärker in den Fokus. Das Projekt konnte im Presale bereits rund 33 Millionen US-Dollar einsammeln und zeigt damit, dass Anleger trotz schwieriger Marktphase selektiv nach neuen Chancen suchen.

Der zentrale Ansatz von Bitcoin Hyper ist ambitioniert: Das Projekt möchte die Sicherheit und Bekanntheit von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit moderner Layer-1- und Layer-2-Architekturen verbinden. Während Bitcoin bis heute vor allem als Wertspeicher gilt, fehlt dem Netzwerk im Vergleich zu Solana, Ethereum oder anderen Smart-Contract-Plattformen weiterhin eine breite DeFi- und App-Infrastruktur. Bitcoin Hyper will genau diese Lücke adressieren und Bitcoin funktional erweitern.

hyper

Technologisch setzt das Projekt auf ein Konzept, das Vorteile von Bitcoin und Solana kombinieren soll. Über eine Bridge-Lösung sollen BTC nutzbar gemacht und in eine schnellere Ausführungsschicht übertragen werden. Gleichzeitig spielen Zero-Knowledge-Technologien eine Rolle, um Transaktionen effizienter und skalierbarer abzuwickeln. Dadurch könnte Bitcoin Hyper eine Art zusätzliche Anwendungsebene für Bitcoin schaffen, auf der künftig DeFi, Zahlungen, Token-Anwendungen oder weitere Web3-Funktionen möglich werden.

Auch das Staking-Angebot sorgt für Aufmerksamkeit. Mit einer angegebenen APY von rund 36 Prozent entsteht im Presale zusätzlicher Anreiz für frühe Unterstützer. Natürlich bleibt ein junges Krypto-Projekt spekulativ, besonders in einem schwachen Marktumfeld. Doch gerade die Kombination aus starkem Narrativ, Bitcoin-Bezug, technologischem Mehrwert und sichtbarer Presale-Nachfrage erklärt, warum Bitcoin Hyper derzeit relative Stärke zeigt.

Zuletzt aktualisiert am 1. Juli 2026

Bitcoin Hyper: Innovative Layer-2-Lösung für Bitcoin

  • Extrem niedrige Gebühren – ideal für Mikrozahlungen
  • Blitzschnelle Bitcoin-Transaktionen dank Layer-2-Technologie
  • Bitcoin meets DeFi: Staking, DEX, Smart Contracts
9.7/10
Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.
Vorheriger ArtikelEthereum Prognose: Ex-Führungskraft erklärt Gründe für Abgang

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

Zeige alle Posts von Martin Schwarz

Weiter Lesen

Ethereum Prognose: Ex-Führungskraft erklärt Gründe für Abgang
Martin Schwarz
vor 27 Minuten

Ethereum bleibt im Bärenmarkt unter Druck. Der Kurs zeigt weiterhin kaum Dynamik, neue Impulse...

Lesen Sie Weiter
MiCA 2026: Warum Crypto.com jetzt für E...
Open USD: Beginnt jetzt der Stablecoin-K...
Trotz Crash: Dieser Indikator spricht f...

Fragen und Antworten

Sie haben eine Frage? Unser Experten-Panel beantwortet gerne Ihre Fragen.

Meine Frage posten

Ihre Frage war nicht dabei?

Fragen Sie uns jetzt!

Name*

Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Ihre Frage*

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein