Während Bitcoin und viele große Altcoins in den vergangenen Wochen eher zäh wirkten, fällt Solana im Vergleich auffällig positiv auf. Der Coin taucht seit Wochen immer wieder unter den stärksten Top-Movern der großen Kryptowährungen auf. Der Analyst von Rundumbitcoin ordnet diese Entwicklung als klare Outperformance ein und verweist dabei auf eine Mischung aus hoher realer Nachfrage, vergleichsweise robusten Onchain-Daten und zunehmendem institutionellem Interesse über Solana-Produkte.
Hohe Nachfrage trotz geringerer Bewertung
Auffällig ist vor allem das Verhältnis von Bewertung zu Handelsaktivität. Solana wird im Vergleich zu einigen anderen Top-Coins deutlich niedriger bewertet, zeigt aber gleichzeitig ein überdurchschnittlich hohes Handelsvolumen. Genau dieser Punkt wird im Markt oft als Hinweis gewertet, dass ein Kursanstieg nicht nur “dünn” über geringe Liquidität entsteht, sondern tatsächlich durch aktive Käufer und Verkäufer getragen wird.
Laut der im Video diskutierten Daten wechselten zuletzt große Mengen SOL rund um den Bereich von etwa 80 US-Dollar den Besitzer. Das kann ein Zeichen dafür sein, dass der Markt nach einer längeren Schwächephase wieder neu “durchmischt” wird, weil viele Positionen zu aktuellen Kursen aufgebaut werden.
Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommen die ETF-Zuflüsse. In den jüngsten Handelstagen fielen die Nettozuflüsse bei Solana deutlich höher aus als bei manchen anderen großen Altcoins, obwohl deren Marktkapitalisierung teils über Solana liegt. Solche Bewegungen sind für viele Marktteilnehmer relevant, weil ETF-Ströme häufig als Indikator für institutionelles Interesse interpretiert werden. Der Experte von Rundumbitcoin bewertet die jüngsten Zuflüsse als ein Signal, dass Solana im aktuellen Umfeld bei professionellen Anlegern wieder stärker “auf dem Radar” ist.
Chartbild: Zwischen Bodenbildung und nächster Hürde
Auch aus charttechnischer Sicht wirkt Solana derzeit interessant. Nach einem monatelangen Abwärtstrend hat sich der Kurs über eine längere Phase in einer Spanne stabilisiert, die grob zwischen der Zone um 75 US-Dollar und dem Bereich um 85 bis 90 US-Dollar liegt. Solche Seitwärtsphasen werden in der technischen Analyse häufig als mögliche Bodenbildungsstruktur gedeutet, besonders dann, wenn sie mit höherem Volumen und positiven Kapitalströmen einhergehen.

Kurzfristig schauen viele Trader auf die Region um die psychologische Marke von 100 US-Dollar. In der Diskussion spielt zudem ein gleitender Durchschnitt eine Rolle, der in der Nähe dieser Marke verlaufen kann und damit als zusätzlicher technischer Widerstand wirkt. Sollte Solana diese Zone zurückerobern, rückt als nächster größerer Zielbereich aus Sicht vieler Charttechniker die Zone um 115 bis 125 US-Dollar in den Fokus, weil dort in der Vergangenheit sowohl Widerstände als auch Unterstützungen lagen. Das wäre vom aktuellen Kursniveau aus eine spürbare Aufwärtsbewegung, weshalb in diesem Bereich auch Gewinnmitnahmen oder eine Konsolidierung wahrscheinlicher werden.
Fundamentaldaten: TVL und Stablecoins als Stabilitätsanker
Neben Kurs und Charttechnik ist der Blick auf Fundamentaldaten entscheidend. Besonders häufig wird im Solana-Ökosystem der Total Value Locked, also der in DeFi-Protokollen gebundene Wert, herangezogen. Der TVL liegt demnach weiterhin im Milliardenbereich und hat im Vergleich zum Kursrückgang weniger stark nachgegeben.
Gleichzeitig nähert sich das Stablecoin-Volumen auf Solana wieder hohen Niveaus an. Für Investoren ist diese Kombination interessant, weil sie auf eine relativ stabile Nutzung hindeuten kann, selbst wenn der Tokenpreis zuvor deutlich gefallen ist. In solchen Phasen entsteht oft eine Diskrepanz zwischen “Netzwerkwert” und Marktpreis, die Trader als potenzielle Aufholbewegung interpretieren.
Ein weiterer Punkt, den der Analyst im Video betont, ist die technologische Schlagzahl im Solana-Ökosystem. Während Ethereum langfristig häufig als dominante Abwicklungs- und Settlement-Schicht gesehen wird, positioniert sich Solana als schnelle Smart-Contract-Plattform mit starkem Anwendungsschwerpunkt. Dazu passt, dass auch Solana neue Standards und Infrastruktur rund um KI-Agenten und automatisierte Onchain-Akteure vorantreibt.
Solana-Prognose: Was im März realistisch erscheint
Unter der Annahme, dass keine neue starke Belastung von der Makroseite kommt, halten einige Marktbeobachter im März eine Erholung in Richtung 100 bis 120 US-Dollar für möglich. Entscheidend dürfte sein, ob Solana die Zone um 100 US-Dollar nachhaltig zurückerobern kann und ob die ETF-Zuflüsse sowie Onchain-Daten stabil bleiben. Gleichzeitig bleibt der Kryptomarkt stark von Bitcoin abhängig.
Zieht Bitcoin an, steigen in der Regel auch große Altcoins. Dreht Bitcoin dagegen erneut nach unten, wird sich Solana kaum komplett entkoppeln können, selbst wenn die relativen Daten zuletzt besser aussahen als bei vielen Konkurrenten.
Parallel zu den Entwicklungen bei Solana rücken auch neue Infrastrukturprojekte rund um Bitcoin in den Fokus, wie beispielsweise Bitcoin Hyper.
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Bitcoin Hyper und der Hyper Token: Layer-2-Idee für mehr Bitcoin-Nutzung
Bitcoin Hyper positioniert sich als Layer-2-Ansatz, der Bitcoin-Transaktionen schneller und günstiger machen soll und gleichzeitig Anwendungen wie DeFi oder Onchain-Apps auf einer skalierbaren Zusatzschicht ermöglichen möchte. Der Hyper Token spielt dabei die zentrale Rolle für Gebühren, Anreize und spätere Governance-Mechanismen innerhalb des Netzwerks.

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Zuletzt aktualisiert am 4. März 2026






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