Token-Burn, bullishe Preis-Aktion, Firmen-Lob – Comeback für Ripples XRP?

Finanzunternehmen Ripple steht seit Jahren dafür in der Kritik, regelmäßig XRP zu verkaufen. Allein im zweiten Quartal 2020 hat die Firma XRP im Wert von über 32 Millionen US-Dollar verkauft.

Trotz der anhaltenden Verkäufe hält das Unternehmen immer noch 6 Milliarden XRP und weitere 48 Milliarden auf einem Treuhandkonto. Eine Menge Token – und das bereitet einigen Inhabern zurecht große Sorgen. Immer wieder wird beispielsweise der Vorwurf der Preismanipulation laut.

In diesem Jahr hat Ripple allerdings auch einige symbolische Rückkäufe getätigt, um Preisverfall von XRP aufzuhalten. So hat die Firma Berichten zufolge im 3. Quartal 2020 XRP im Wert von über 45,5 Millionen Dollar gekauft, was dem Preis des Tokens enorm geholfen hat.

Und womöglich kann Ripples XRP noch höher steigen. Denn David Schwartz, CTO von Ripple, hat nun ins Gespräch gebracht, dass die Firma die Treuhandsumme von 48 Milliarden XRP verbrennen könnte – sollte sich die XRP-Community dafür entscheiden.

Was passiert, wenn Ripple 48 Milliarden XRP verbrennt?

In einem Tweet schreibt Schwartz, dass die XRP-Community dafür stimmen kann, dass Ripple sämtliche 48 Milliarden Token verbrennt.

Schwartz:

„Es gäbe nichts, was Ripple tun könnte, um das zu verhindern. Öffentliche Blockchains sind sehr demokratisch. Wenn die Mehrheit eine Änderung der Regeln wünscht, kann die Minderheit nichts tun, um sie aufzuhalten.“

Um eine Perspektive zu bieten: Verbrennt die Firma 48 Milliarden XRP, besäße sie noch 6 Milliarden Token, und der zirkulierende Vorrat läge bei 50 Milliarden.

Was wird dann mit dem Preis von Ripples XRP passieren? Darüber kann nur spekuliert werden. Allerdings häufen sich in letzter Zeit die positiven Nachrichten für den Coin.

Auch andere sind bullish bei Ripples XRP

Auch die öffentlich getradete Risikomanagementfirma FRMO Corp. hat sich nun in einem Brief an ihre Aktionäre für Ripples XRP ausgesprochen.

In dem Schreiben erklärt die Firma ihre bullishe Haltung und bezeichnet XRP als „einzigartigen digitalen Vermögenswert“:

„XRP selbst ist eine der interessanteren Währungen, da es explizit deflationärer Natur ist. Die Kosten für Transaktionen mit XRP sind bescheiden und werden eigentlich an keinen Vermittler gezahlt. Die Gebühr, die nur einen sehr kleinen Bruchteil einer XRP-Einheit ausmacht und die zum Schutz des Netzwerks verwendet wird, wird einfach vernichtet. Daher nimmt die Anzahl der XRP-Einheiten ständig ab.“

Der Firma zufolge könne eine bestimmte Eigenschaft des Coins zu einer enormen Wertsteigerung führen, sobald er massenhafte Verbreitung findet: Ripples XRP hat einen Vorrat von 100 Milliarden Coins – und jedes Mal, wenn eine XRP-Transaktion gesendet wird, werden 0,00001 XRP verbrannt.

Das könne laut FRMO Corp. „eine beträchtliche Rendite erzielen“ – selbst wenn der Coin selbst keinen Anstieg der Marktkapitalisierung sieht.

Zuletzt aktualisiert am 5. Dezember 2020

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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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