Trotz Bärenmarkt: Dieser Ethereum-Chart ist bullisch

1.700 Dollar Preisziel? Ethereum laut Prognose vor „Blutbad“ – Top-Analyst „Ihr seid nicht bearish genug“

Der Kryptomarkt präsentiert sich heute erneut unter Druck, insbesondere bei Altcoins sind deutliche Verluste zu beobachten. Viele kleinere Projekte geben überproportional nach, während sich Ethereum vergleichsweise stabil hält. Der ETH-Kurs notiert aktuell bei rund 2.300 US-Dollar und liegt damit auf 24-Stunden-Sicht etwa 2 Prozent im Minus.

Kurzfristig deutet vieles auf eine Rückkehr in die bekannte Seitwärtsrange hin, nachdem zuletzt kein nachhaltiger Ausbruch gelang. Dennoch wirkt das übergeordnete Bild konstruktiver, als es der Kurs vermuten lässt.

Ethereum notiert weiterhin mehr als 50 Prozent unter seinem Allzeithoch und befindet sich damit klar im Bärenmarkt – gleichzeitig zeigen fundamentale Daten eine andere Entwicklung, so die Ethereum Prognose.

Rekordaktivität im Ethereum-Netzwerk widerspricht schwacher Kursentwicklung

Während der Preis zuletzt keine klare Stärke signalisiert, zeigt ein Blick auf die On-Chain-Daten ein deutlich bullischeres Bild. Im ersten Quartal 2026 wurden im Ethereum-Netzwerk über 200 Millionen Transaktionen verarbeitet – ein neuer Höchstwert und ein Anstieg von rund 43 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die tatsächliche Nutzung des Netzwerks weiter stark wächst, auch wenn sich dies bislang nicht vollständig im Kurs widerspiegelt.

Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist die zunehmende Nutzung von Layer-2-Lösungen. Skalierungslösungen wie Rollups ermöglichen es, Transaktionen günstiger und schneller abzuwickeln, wodurch neue Anwendungsfälle wirtschaftlich werden. Gleichzeitig nimmt die Aktivität im Bereich Stablecoins weiter zu, was ebenfalls für eine hohe Transaktionsfrequenz sorgt. Gerade im DeFi- und Zahlungsbereich bleibt Ethereum damit eine zentrale Infrastruktur.

Diese Diskrepanz zwischen Preis und Nutzung ist kein neues Phänomen, wird aktuell jedoch besonders deutlich. Während kurzfristige Marktbewegungen oft von Liquidität, Makrofaktoren und Sentiment geprägt sind, reflektieren On-Chain-Daten eher die tatsächliche Adoption. Die steigenden Transaktionszahlen können daher als Hinweis gewertet werden, dass Ethereum fundamental weiter wächst – auch wenn der Markt dies aktuell noch nicht vollständig einpreist.

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Aktive Adressen steigen – Momentum im Ethereum-Netzwerk zieht wieder an

ethereum

Ein wichtiger On-Chain-Indikator für die tatsächliche Nutzung eines Netzwerks ist das sogenannte Active Address Momentum. Dabei wird die Anzahl aktiver Adressen betrachtet und mit gleitenden Durchschnitten – meist 30-Tage- und 365-Tage-Linien – ins Verhältnis gesetzt. Steigt die kurzfristige Aktivität stärker als der langfristige Trend, signalisiert das eine wachsende Dynamik und zunehmende Nutzung im Netzwerk.

Genau das lässt sich aktuell bei Ethereum beobachten. Seit Anfang 2026 zeigt der Indikator eine klare Expansion: Die kurzfristige Aktivität hat deutlich angezogen und liegt zeitweise über dem langfristigen Durchschnitt. Das deutet darauf hin, dass mehr Nutzer aktiv Transaktionen durchführen und das Netzwerk intensiver genutzt wird.

Diese Entwicklung passt zur steigenden Transaktionszahl und unterstreicht das Bild einer zunehmenden Adoption. Auch wenn der Kurs zuletzt schwächelt, wirkt diese Dynamik konstruktiv, da sie auf ein wachsendes Fundament im Hintergrund hindeutet.

Wachsende Stablecoin-Liquidität als bullischer Kurstreiber für Ethereum

Die aktuelle Entwicklung bei den Stablecoins liefert ein starkes bullisches Signal für Ethereum. Insgesamt nähert sich die Stablecoin-Supply im Ethereum-Ökosystem der Marke von 200 Milliarden US-Dollar – ein potenzielles neues Allzeithoch. Besonders relevant: Der Großteil dieser Liquidität liegt weiterhin auf dem Ethereum-Mainnet, während gleichzeitig Layer-2-Lösungen wie Arbitrum, Base oder Polygon überdurchschnittliche Wachstumsraten verzeichnen.

Stablecoins gelten als zentraler Indikator für reale Kapitalzuflüsse im Kryptomarkt. Steigt die verfügbare Liquidität, bedeutet das in der Regel, dass mehr Kapital bereitsteht, um in andere Assets wie ETH oder DeFi-Anwendungen zu fließen. Genau diese Dynamik ist aktuell sichtbar: Kapital bewegt sich zunehmend on-chain und nutzt Ethereum als primäre Infrastruktur.

Dass sowohl Mainnet als auch L2s wachsen, verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Es zeigt nicht nur steigendes Interesse, sondern auch eine funktionierende Skalierung. In Kombination deutet dies auf eine strukturell steigende Nachfrage hin – ein klar konstruktives Signal für die mittelfristige Entwicklung von Ethereum.

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Zuletzt aktualisiert am 19. April 2026

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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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