XRP Analyse: Bullisch! Onchain-Daten indizieren Kursexplosion

XRP Coins

Die Konsolidierung bei XRP setzt sich fort. Mit einem aktuellen Kurs von rund 1,43 US-Dollar zeigt sich der Markt weiterhin richtungslos. Seit Wochen bewegt sich der Kurs weitgehend seitwärts, klare Impulse fehlen bislang. Trotz der Stabilisierung bleibt XRP mehr als 60 Prozent unter seinem Allzeithoch und damit klar im Bärenmarkt.

Dennoch könnte sich das Bild nun langsam aufhellen, denn erste On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass sich die Marktstruktur wieder konstruktiver entwickelt.

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Große XRP-Abflüsse als bullisches Signal?

Die On-Chain-Analysten von Santiment liefern nun einen spannenden Hinweis auf eine mögliche Trendwende. Demnach wurden zuletzt rund 34,94 Millionen XRP innerhalb von 24 Stunden von Börsen abgezogen. Damit handelt es sich um den sechstgrößten Nettoabfluss des gesamten Jahres. Solche Bewegungen gelten historisch als relevantes Signal, da sie oft mit einer Veränderung im Anlegerverhalten einhergehen.

Konkret deuten hohe Abflüsse darauf hin, dass Investoren ihre Coins von zentralen Handelsplattformen abziehen und in eigene Wallets transferieren. Dies wird häufig als Zeichen interpretiert, dass Marktteilnehmer weniger Verkaufsabsichten haben und stattdessen auf steigende Kurse setzen. Die Liquidität auf den Börsen sinkt, was im Umkehrschluss bei steigender Nachfrage schneller zu Preisanstiegen führen kann.

Ein Blick auf vergangene Daten zeigt laut Santiment, dass ähnliche Outflow-Spikes in der Vergangenheit häufig vor kurzfristigen Aufwärtsbewegungen aufgetreten sind. Besonders auffällig: Mehrere dieser starken Abflussphasen markierten lokale Tiefpunkte oder zumindest Phasen, in denen sich der Verkaufsdruck deutlich abschwächte.

Allerdings sollte dieses Signal nicht isoliert betrachtet werden. Der Gesamtmarkt bleibt weiterhin von Unsicherheit geprägt, und auch XRP zeigt bislang kein starkes Momentum. Dennoch liefert die Entwicklung ein erstes Indiz dafür, dass sich unter der Oberfläche wieder Akkumulation aufbaut.

xrp

Eine weitere On-Chain-Metrik stützt die aktuell konstruktivere Ausgangslage für XRP zusätzlich. Daten von Glassnode zeigen, dass der Anteil der XRP-Bestände auf zentralen Börsen zuletzt deutlich gefallen ist und inzwischen auf dem niedrigsten Stand seit 2020 liegt. Konkret bedeutet das: Immer weniger Token befinden sich kurzfristig verfügbar auf Handelsplattformen, während ein größerer Teil in privaten Wallets gehalten wird.

Historisch gilt ein sinkender Exchange-Bestand als bullisches Signal, da er auf Akkumulation hindeutet und potenziellen Verkaufsdruck reduziert. Wenn weniger XRP direkt handelbar ist, kann bereits moderat steigende Nachfrage stärkere Kursbewegungen auslösen. In Kombination mit den zuletzt beobachteten starken Abflüssen ergibt sich damit ein stimmiges Bild: Unter der Oberfläche scheint sich Angebot weiter zu verknappen – ein Faktor, der mittelfristig steigende Preise begünstigen könnte.

Knappes Angebot trifft auf steigende Nachfrage durch ETFs

Neben den rückläufigen Exchange-Beständen deutet auch die Nachfrageseite zunehmend auf eine konstruktivere Ausgangslage hin. So zeigen aktuelle Daten, dass Spot-ETFs auf XRP bereits rund 1,23 Prozent des gesamten Angebots halten. Gleichzeitig fließen weiterhin Kapitalzuflüsse in diese Produkte, ohne dass es zuletzt nennenswerte Abflüsse gab.

Diese Entwicklung ist aus Marktsicht besonders relevant: ETFs entziehen dem Markt Liquidität, da die gekauften XRP langfristig gebunden werden und nicht aktiv gehandelt werden. Damit verstärkt sich der Effekt der ohnehin sinkenden Börsenbestände zusätzlich.

Das Zusammenspiel aus knapper werdendem Angebot und stabiler bis steigender Nachfrage gilt klassisch als Treiber für steigende Preise. Vor allem institutionelle Investoren, die über ETFs Zugang erhalten, könnten hier mittelfristig eine entscheidende Rolle spielen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würde sich das bullische Gesamtbild in der Ripple Prognose weiter untermauern.

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Zuletzt aktualisiert am 25. April 2026

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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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