Während viele große Handelsplattformen Monero aus dem Angebot genommen haben, zeigt sich ein überraschendes Bild. Laut einem Bericht von TRM Labs ist die Aktivität rund um die Privacy Coin XMR nicht gesunken, sondern in bestimmten Bereichen sogar gestiegen. Das sorgt für Diskussionen in der Kryptoszene.
Warum Monero trotz Delistings nicht verschwindet
Monero wurde in den vergangenen Jahren von mehreren großen Börsen entfernt. Der Grund liegt vor allem in regulatorischen Bedenken. Privacy Coins gelten als schwer nachvollziehbar, Transaktionen lassen sich nicht wie bei Bitcoin öffentlich einsehen. Für Aufsichtsbehörden ist das ein Problem.
Doch laut TRM Labs zeigt die Datenlage ein anderes Bild. Die Onchain Aktivität von XMR bleibt stabil und weist in bestimmten Segmenten sogar Zuwächse auf. Das deutet darauf hin, dass Nutzer Wege finden, Monero kaufen zu können, selbst wenn große zentrale Börsen den Handel einschränken.
Technisch ist Monero darauf ausgelegt, Privatsphäre zu schützen. Ring Signatures und Stealth Adressen verschleiern Sender, Empfänger und Beträge. Für Befürworter ist das ein legitimes Recht auf finanzielle Privatsphäre. Kritiker sehen darin ein Risiko.
Gerade in Phasen erhöhter Regulierung reagieren Märkte oft mit Gegenbewegungen. Wer Kryptowährungen kaufen möchte, schaut nicht nur auf große Coins, sondern auch auf Projekte, die sich bewusst von Mainstream Lösungen unterscheiden. Monero fällt genau in diese Kategorie.
Was die erhöhte Aktivität wirklich bedeutet
Mehr Aktivität heißt nicht automatisch steigende Kurse. Doch sie zeigt, dass die Nachfrage nach Privacy Lösungen nicht verschwindet. TRM Labs weist darauf hin, dass XMR weiterhin genutzt wird und nicht in die Bedeutungslosigkeit abrutscht.
In Foren und auf X wird spekuliert, ob Monero im Falle einer nächste Altseason besonders profitieren könnte. Historisch gesehen rotieren Kapitalströme nach starken Bitcoin Phasen häufig in kleinere Projekte. Privacy Coins standen dabei immer wieder im Fokus.
Gleichzeitig bleibt das regulatorische Risiko bestehen. Wer Monero kaufen möchte, muss sich der Tatsache bewusst sein, dass Handelsmöglichkeiten eingeschränkt sein können. Das erhöht die Hürde, kann aber auch für Knappheit sorgen. Märkte reagieren sensibel auf begrenzte Verfügbarkeit.
TRM Labs liefert damit keinen Hype Bericht, sondern nüchterne Daten. Doch genau diese Daten nähren die Diskussion um mögliche Krypto Geheimtipps, die sich abseits der Schlagzeilen entwickeln.
Despite exchange delistings and enforcement pressure, XMR activity on Monero remains above pre-2022 levels.
Key findings from our latest research:
🔺 48% of new darknet markets in 2025 are XMR-only
🔺 Most ransomware payments still occur in BTC — liquidity matters
🔺 14–15% of… pic.twitter.com/BYPJMrLaJN— TRM Labs (@trmlabs) February 16, 2026
Regulierung, Marktpsychologie und der Reiz des Verborgenen
Regulierung wirkt wie ein Filter. Projekte, die nicht in das gewünschte Raster passen, werden aussortiert. Doch Märkte funktionieren nicht linear. Druck erzeugt oft neue Wege.
Wenn große Börsen delisten, weichen Nutzer auf dezentrale Lösungen aus. Das verändert die Handelsstrukturen. Wer heute Kryptowährungen kaufen will, ist nicht mehr nur auf zentrale Anbieter angewiesen. Technische Kompetenz wird wichtiger.
Der Reiz von Monero liegt nicht nur im Kurs, sondern im Prinzip. Finanzielle Privatsphäre ist ein emotionales Thema. In Zeiten zunehmender Überwachung gewinnt es an Bedeutung. Genau hier sehen manche Investoren die Grundlage für die nächste Altseason, in der narrative Themen stärker zählen als reine Technologie.
Dennoch bleibt Vorsicht angebracht. Privacy Coins stehen unter besonderer Beobachtung. Wer Monero kaufen oder auf andere Krypto Geheimtipps setzen möchte, sollte nicht aus Impuls handeln, sondern strategisch planen. Volatilität gehört dazu.
Blick nach vorn
Die Meldung von TRM Labs zeigt, dass Monero nicht einfach verschwindet, nur weil es weniger sichtbar ist. Aktivität verlagert sich, sie löst sich nicht auf. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Ob daraus eine starke Kursbewegung entsteht, hängt von mehreren Faktoren ab. Marktstimmung, Regulierung, Liquidität und der Verlauf von Bitcoin spielen eine Rolle. Wer in Kryptowährungen investieren möchte, sollte diese Zusammenhänge verstehen.
In einer möglichen nächste Altseason könnten Projekte profitieren, die klare Anwendungsfälle und eine treue Community haben. Monero erfüllt beides. Gleichzeitig bleibt es ein Spezialfall mit erhöhtem Risiko.
Fazit
TRM Labs liefert ein Signal, das nicht ignoriert werden sollte. Trotz Delistings bleibt Monero aktiv und relevant. Das zeigt, dass Nachfrage nach Privatsphäre im Kryptobereich weiterhin existiert. Für Anleger bedeutet das keine Garantie auf steigende Kurse, sondern einen Hinweis auf strukturelle Stärke. Wer strategisch denkt und nach fundierten Krypto Geheimtipps sucht, kommt an Monero nicht vorbei. Ob daraus die Dynamik für die nächste Altseason entsteht, entscheidet der Markt. Doch eines steht fest. Unsichtbarkeit ist nicht gleich Bedeutungslosigkeit.
Zuletzt aktualisiert am 19. Februar 2026

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